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HNT-Flohmarkt am 22. Februar

Am 22. Februar lädt die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) wieder zum beliebten Flohmarkt in ihren großen Vereinshallen an der Cuxhavener Straße 253 ein. Von 9 bis 14 Uhr können die Besucher dort nach Lust und Laune auf Schnäppchenjagd gehen. Da der HNT-Flohmarkt komplett drinnen stattfindet, ist auch schlechtes Wetter kein Problem. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Die Besucher dürfen sich auf Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und leckere Waffeln freuen.

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Kriminalpolizeiliche Beratung jetzt auch online

Kriminalpolizeiliche Beratung jetzt auch online.

Digitaler Vortragsraum gestartet.

Die Polizei Hamburg bietet ab sofort auch kriminalpolizeiliche Beratung online an. Dafür wurde eigens ein sogenannter „digitaler Vortragsraum“ eingerichtet, wie die Polizei mitteilte. Dazu gehören unter anderem auch 90-minütige Online-Vorträge an folgenden Terminen:
• 24. Februar, 14 Uhr; Ein Anruf – und es droht der finanzielle Ruin: Insbesondere Senioren liegen im Fokus von Telefonbetrügern. Bei diesem Vortrag werden Interessierte über das Vorgehen von Betrügern aufgeklärt und ihnen werden hilfreiche Informationen an die Hand gegeben.
• 17. März, 10.30 Uhr; Onlinesicherheit für Senioren: Diese Veranstaltung gibt älteren Menschen praktische Tipps zum Schutz vor Betrugsdelikten im Internet. Zudem werden die Grundlagen der Internetsicherheit thematisiert.
• 1. April, 18.30 Uhr; „Initiative Sicher Handeln“ macht stark gegen Online-Betrug: Sogenannte Cybercrime-Delikte – zum Beispiel Phishing-Mails, Fake-Shops oder Lieferungen „erst“ nach Vorkasse – sind in den vergangenen Jahren laut Polizeilicher Kriminalstatistik auffällig angestiegen. Im Rahmen der „Initiative Sicher Handeln“ wird auf dieser Veranstaltung zum sicheren Einkauf im Internet und dem Erkennen von Online-Betrug beraten.
• 2. Juni, 19.30 Uhr; Häusliche Gewalt? – Hinsehen, Erkennen, Helfen!: Wie verhalte ich mich, wenn jemand in meinem Umfeld betroffen ist? Welche Unterstützungsangebote gibt es in Hamburg? Was macht die Polizei bei Fällen häuslicher Gewalt? Wir geben Tipps und Hinweise!
Alle Vorträge sind ebenso für Familienmitglieder, Freunde oder auch betreuende Personen geeignet.
Weitere Informationen und nützliche Tipps unter www.polizei.hamburg/digitaler-vortragsraum.

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Straßenvollsperrung

Aufgrund von Leitungsarbeiten auf der Fahrbahn in offener Bauweise zur Herstellung eines Hausanschlusses wird der Fischbeker Heidbrook in Höhe des Hauses Nr. 20 vom 4. bis 5. Februar voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird nicht eingerichtet. Für Einsatzfahrzeuge wird die Erreichbarkeit der genannten Hausnummer sichergestellt. Eine Durchlässigkeit für Radfahrer und Fußgänger ist über eine Fußgängerbehelfsbrücke gegeben. Fußgänger und Radfahrer werden sicher durch das Baufeld geführt. Eine Wendemöglichkeit ist nur über die Zufahrt der Hausnummer 20 im Fischbeker Heidbrook möglich. Die Bushaltestelle „Im Fischbeker Heidbrook (Ost)“ Höhe Haus-Nr. 18d wird im genannten Durchführungszeitraum in die Cuxhavener Straße 545 verlegt. Für die Busumleitung und die erforderlichen
Schleppkurven wurden im Moorglockenring Halteverbote eingerichtet. Eine Anwohnerinformation wird durch die Fa. Circet Kabel Service GmbH verteilt.

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„Es war sofort wieder eine Vertrautheit da!“

„Es war sofort wieder eine Vertrautheit da!“.

Klassentreffen nach 50 Jahren!.

Es ist der 16. Januar 1976, die R 10a der Realschule in der Neuenfelder Straße (heute Nelson-Mandela-Schule) feiert ihren Abschied. Der Ernst des Lebens beginnt. Die jungen Menschen, die meisten Jahrgang 1959, beginnen eine Ausbildung, gründen Familien, feiern Erfolge, müssen Krisen durchleben. Einige der ehemaligen Mitschüler treibt es in die Welt hinaus, raus aus Wilhelmsburg, viele bleiben in der Nähe. Einige sind eng befreundet, andere wiederum sehen sich jahrzehntelang nicht.
Umso größer ist das „Hallo“ auf den Tag 50 Jahre später, als sich die Klasse zum Jubiläum vergangene Woche im Kupferkrug wieder trifft! „Es war sofort wieder eine Vertrautheit da, als ob man sich gestern das letzte Mal gesehen hätte“, erzählt Martin Zimmermann, der das Treffen mitinitiiert hat. Ein Highlight: Selbst der damalige Klassenlehrer Norbert Klecka, heute 81 Jahre alt, kam zum Klassentreffen vorbei. Ein tolles Erlebnis für alle: „Es haben sich alle ausgiebig unterhalten und sich sehr wohl gefühlt“, zeigt sich Zimmermann begeistert.
Für das Treffen nahm so mancher sogar eine Reise aus dem Allgäu nach Wilhelmsburg auf sich. „Wir konnten nahezu alle ausfindig machen, das war sogar recht einfach. Bei zweien war die Recherche ein bisschen aufwendiger. Und einige Mitschüler sind bereits verstorben“, so Zimmermann weiter. Dank moderner Technik bleiben sie nun auch alle in Kontakt: Sie haben eine WhatsApp-Gruppe erstellt!

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„Das ist eine absolute Frechheit“

„Das ist eine absolute Frechheit“.

Unmut über die Einrichtung von E-Ladesäulen.

Den normalen Parkplätzen geht es an den Kragen: Ob in Süderelbe oder Harburg, überall schrumpft der Raum zum Abstellen für Pkw mit Verbrenner. Entweder fallen sie Ladestation-Buchten für E-Cars oder sogenannten StadtRADStationen sowie Car-Sharing-Stellen zum Opfer. Hinzu kommen noch Flächen für Behinderten-Parkplätze. Der Unmut unter den Bürgern ist groß – wie aktuell beispielsweise in Süderelbe. Als in Neugraben in der Nähe des Wochenmarktes mehrere Stellplätze einer StadtRAD-Station weichen mussten, war der Aufschrei unter den Wochenmarktbeschickern und Teilen ihrer Kundschaft groß (der Neue RUF berichtete).
Kurze Zeit danach gibt es neuen Ärger. In der Neugrabener Bahnhofstraße sind vor Kurzem auf dem Areal von (nun ehemaligen) Parkplätzen zwei Elektro-Ladesäulen installiert worden. Die Inhaberinnen einer nahegelegenen Fußpflege-Praxis (Gabriela Noack und Michaela Wulff) sind auf Zinne. Sie wären von der Verwaltung über die Umwandlung nicht informiert worden. Was für sie noch schwerer wiege: Ihre größtenteils älteren Kunden hätten nun Probleme, normale Pkw-Stellplätze zu finden. Wenn sie freie Plätze finden, seien diese ziemlich weit entfernt. Womöglich zu weit für die häufig geh-eingeschränkten Senioren. Diese würden sich eventuell dann überlegen, eine andere Fußpflegepraxis mit angemesseneren Parkplätzen aufzusuchen. Es sei geschäftsschädigend, sagt Gabriela Noack. Was Noack bereits nach wenigen Tagen aufgefallen sei: Die neu geschaffenen E-Ladestationen würden so gut wie gar nicht benutzt. Noack fällt ein klares Urteil über die Installation der E-Ladesäulen: „Das ist eine absolute Frechheit“. Auch der Betreiber eines angrenzenden Kiosks zeigte sich „not amused“ über den Wegfall der Parkplätze.
In der lokalen Politik sind die Meinungen weit gestreut. Der CDU-Bezirksabgeordnete Lars Frommann bringt die Haltung seiner Partei auf den Punkt: „Die Bürger müssen über die Standorte frühzeitig informiert, nicht aber überrascht werden.“ Die örtliche Politik sei auch im Fall der Neugrabener Bahnhofstraße nicht gefragt worden, das wird von der Fachbehörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) entschieden. Laut Frommann lehne die CDU die Einrichtung von E-Ladestationen auf Kosten von einfachen Parkplätzen ab. Zugleich frage er sich, wer an diesen E-Ladestationen Halt machen soll. Die meisten Besitzer von E-Cars gebe es in den Neubaugebieten, die müssten kaum ihre Fahrzeuge hier aufladen, so Frommann. Die SPD-Bezirksabgeordnete Beate Pohlmann sieht die Angelegenheit von beiden Seiten. Wenn es keine E-Ladestationen gebe, würde man die Neugrabener Region als rückständig bezeichnen. Wenn E-Ladestationen anstelle von normalen Parkplätzen gebaut werden, würden sich zahlreiche Bürger ebenso aufregen. Wie man es auch macht – es sei falsch. Sie glaube, dass man beide Seiten bedienen müsse, also ein Mix aus Parkplätzen und E-Ladestationen. so die Genossin. Bei den Grünen lautet die offizielle Linie, dass man beim Kampf gegen den Klimawandel auch auf die Antriebswende, also E-Cars setze. Dazu bedürfe es auch immer mehr E-Ladestationen in Süderelbe und Harburg, so die Grünen. In diesem Zusammenhang muss auch ein Antrag zur flächendeckenden Abdeckung des Bezirkes Harburg mit E-Ladestationen gesehen werden, den die Grünen gemeinsam mit SPD und Die Linke in die Bezirksversammlung eingebracht haben (der Neue RUF berichtete). Bis Redaktionsschluss ging keine Stellungnahme der BVM zur Installation der E-Ladesäulen in der Neugrabener Bahnhofstraße ein.