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Daten im Minutentakt

Daten im Minutentakt

Gemeinsames Gründungsprojekt von TUHH und UKE

Wissenschaftler am Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg (FMTHH), ein Zentrum der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE), arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines elektronischen Implantats zur Überprüfung von Tumorbehandlungen. Ziel ist, dass das Implantat kontinuierlich Daten über das Wachstumsverhalten des Tumors Aufschluss geben kann. Für das Projekt „Elektronisches Tumormonitoring“ erhalten die Wissenschaftler eine EXIST-Forschungstransfer-Förderung über 862.000 Euro.
Allein in Deutschland erkranken laut World Health Organisation (WHO) jährlich 482.500 Menschen neu an Krebs, was etwa für die Hälfte der Betroffenen zur Todesursache wird. Ein interdisziplinäres Team um Dr. Lait Abu-Saleh vom Institut für Nano- und Medizinelektronik der TUHH und Priv.-Doz. Dr. Christine Stürken vom Institut für Anatomie und Experimentelle Morphologie des UKE wollen ein elektronisches Implantat entwickeln, das kontinuierlich Aufschluss über den Zustand von Tumoren geben soll. Gemeinsam mit dem betriebswirtschaftlichen Know-how von Dipl.-Kffr. Sandra Schubring vom Dekanat Managementwissenschaften und Technologie der TUHH soll für das elektronische Tumorimplantat die Ausgründung eines eigenständigen Unternehmens erfolgen.
Anders als bei den üblichen bildgebenden Verfahren, die in größeren zeitlichen Abständen (circa alle drei Monate) zur Überprüfung der Wirksamkeit von chemotherapeutischen Behandlungen eingesetzt werden, soll das neue Tumorimplantat kontinuierlich pro Minute Daten über den Zustand eines Tumors liefern. Das Implantat misst den Druck und die Temperatur des bösartigen Geschwürs. Diese Daten geben Aufschluss über die Stoffwechselaktivität des Tumors und somit über sein Wachstumsverhalten. Mit Hilfe der durchgehenden Tumorbeobachtung könnte künftig die Wirksamkeit von Chemotherapien schneller überprüft werden, um die Behandlung rascher anzupassen.
„Wir arbeiten derzeit an der Entwicklung des Implantats. Es wird jedoch noch einige Jahre dauern, bis es im klinischen Einsatz den Patienten zugutekommen könnte“, sagt Prof. Dr. Udo Schumacher, Institut für Anatomie und Experimentelle Morphologie des UKE, der gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Krautschneider und Prof. Dr. Christian M. Ringle von der TUHH das Projekt unterstützt.
EXIST-Forschungstransfer ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit Kofinanzierung des Europäischen Sozialfonds (ESF). Unterstützt werden herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. Das Projekt von Dr. Lait Abu-Saleh, Sandra Schubring, Rajeev Ranjan von der TUHH und Priv.-Doz. Dr. Christine Stürken vom UKE hat zum Ziel, Arbeiten zum Nachweis der technischen Realisierbarkeit durchzuführen, Prototypen zu entwickeln und schließlich ein Unternehmen zu gründen, um so das Implantat für die Erkrankten verfügbar zu machen. Gefördert wird das Projekt „Elektronisches Tumormonitoring“ über drei Jahre bis 2020.

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Bunter Strauß von Liedern

Am 27.Mai ab 16.30 Uhr findet das Frühlingskonzert in der Neuenfelder Pankratius Kirche statt. Mitwirkende sind der Damenchor Neugraben von 1951, der Männergesangverein Sängerlust Scheideholz von 1919 e. V. und die Liedertafel „Frohsinn Francop von 1877“. Vorgetragen wird ein bunter Strauß von Liedern. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten.

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Hamburgs älteste Stadtteilbibliothek feiert ihren 150. Geburtstag

Hamburgs älteste Stadtteilbibliothek feiert ihren 150. Geburtstag

Festakt mit Staatsrätin Jana Schiedek

Seit 150 Jahren gibt es auf „Finkwarder“ eine Volksbücherei. Dies ist damit die älteste Stadtteilbibliothek Hamburgs. Aus diesem Anlass findet auf Einladung der Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen am Mittwoch, 23. Mai, ab 11 Uhr in der Bücherhalle Finkenwerder, Ostfrieslandstraße 5, ein Festakt mit der Vorsitzenden des Stiftungsrats und Staatsrätin der Behörde für Kultur und Medien, Jana Schiedek und geladenen Gästen statt.
Im Rahmen des Festaktes sprechen Jana Schiedek, Pastor Torsten Krause (evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Nikolai zu Hamburg-Finkenwerder) und Kurt Wagner (Kulturkreis Finkenwerder). Das Begleitprogramm gestalten die Bigband des Gymnasiums Finkenwerder sowie Schüler der Aueschule.
Anlässlich des 150. Geburtstages der Bücherhalle Finkenwerder gibt es ein umfangreiches Festprogramm. Bereits am 22. Mai tritt zwischen 15 und 18 Uhr Georg, der Zauberer und Clown auf. Dann müssen Motive hinter verpixelten Bildern erraten werden, während andere mit ihrem Gesicht auf ein Libelingsbuch-Cover kommen. Es kann anschließend bei Instagramm gepostet werden. Auch XXL-Spiele und eine Buttonsmaschine gehören zum Programm des Nachmittags, bevor am Mittwoch gefeiert wird.
Der Donnerstag, 24. Mai, beginnt um 9.30 Uhr mit einem Bilderbuchprogramm (bis 13 Uhr/Anmeldung unter Tel. 7426891). Zwischen 15 und 18 Uhr besteht sodann die Möglichkeit, zum Guitar-Hero zu werden, einen Blick in virtuelle Welten zu werfen oder mit Bananen und Knete Musik am Computer zu machen. Die Angebote am Dienstag und Donnerstag sind kostenlos.
Auf einen besonderen Programmpunkt können sich die Freunde des Plattdeutschen freuen: Am Freitag, 25. Mai unternimmt Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater unter dem Motto „Leev liggt in de Luft“ eine kecke Reise durch die plattdeutsche Weltliteratur. Musikalisch klingt diese Jubiläumsfeier am Samstag, 26. Mai aus. Von 15 bis 15.30 Uhr sowie von 17 bis 17.30 Uhr überbringen der Liedermacher Rolf Zuckowski und die Lütt Finkwarder Speeldeel dem Jubilar ein musikalisches Geburtstagsgeschenk.
Die Eintrittskarten für die beiden letztgenannten Veranstaltungen kosten 3 Euro und können in der Bücherhalle erworben werden.
Wie so vieles auf Finkenwerder ist auch die Bücherhalle auf Pastor Friedrich Wilhelm Bodemann zurückzuführen. Der Pastor an St. Nikolai auf Finkenwerder prangert bereits 1862 die schulischen Missstände an, unter denen die 170 Kinder litten und regt unter anderem auch an, eine Lesebibliothek ins Leben zu rufen. Die Lehrer unterstützen die Idee, Geld (einige Thaler) wird gesammelt. Damit ist der Grundstock für eine Bücherei gelegt. Aber, so dokumentiert der „Kössenbitter“, die Zeitschrift des Kulturkreises Finkenwerder, das Zeigeschehen, „das reiche nicht aus, die Mittel seien zu gering, die Schriften zu teuer …“. Doch wäre es der Sache dienlich, „den Freunden einer nützlichen Lektüre eine Reihe zweckentsprechender Schriften in großer Auswahl anzubieten“. An den Senat ergeht daraufhin das Ersuchen, „huldvollst“ 15 Reichsthaler bereit zu stellen. Zur großen Überraschung sagt der Senat ja, und bereits am 13. Juni 1868 schreibt, wie der „Kössenbitter“ weiter berichtet, ein Lehrer namens C. Meyer von der Aueschule, an der auch heute noch Kinder unterrichtet werden (und die sich, siehe oben, an dem Festakt beteiligt), dass er die Leitung der Volksbibliothek wohl übernehmen werde. Sie darf lediglich moralische, belehrende und „classische“ Schriften bereit halten.
Im Jahr 1908 sind 418 Buchtitel dokumentiert. Bis 1913 ist die Volksbibliothek unter dem Dach der Aueschule, dann ändern sich die Standorte. Leiterin ist heute Christina Neustadt.

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Erneute Öffentlichkeitsbeteiligung:

Erneute Öffentlichkeitsbeteiligung:

Der vierte Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms liegt aus

Wie kann das Kreisgebiet in den nächsten zehn Jahren entwickelt werden, sodass die Lebensqualität seiner Bürger gesichert und weiter verbessert wird? Wo können zum Beispiel neue Häuser und Wohngebiete entstehen? Welche Flächen sollen für neue Einkaufsmöglichkeiten oder Gewerbeansiedlungen genutzt werden? Wo können Windkrafträder gebaut werden? Welche größeren Straßen- und Verkehrsprojekte sollen realisiert werden? Und welche Natur- und Freizeiträume sollen künftig besonders geschützt werden?
Fragen wie diese thematisiert das neue Regionale Raumordnungsprogramm (RROP), in dem die planerischen Grundsätze und Ziele zur Entwicklung des Kreisgebiets bis 2025 festgelegt werden. Nach der ersten Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit im Sommer 2014 wurde der Entwurf zum vierten Mal umfangreich überarbeitet und in den politischen Gremien des Landkreises diskutiert. In der derzeitigen Neuaufstellung werden Themen zur gesamträumlichen Entwicklung, zur Siedlungs- und Versorgungsstruktur, zum Freiraum (u. a. Natur und Landschaft, Land- und Forstwirtschaft, Rohstoffe, Wasser) sowie zur technischen Infrastruktur (u. a. Verkehr, Energie) behandelt. In die Planung sind zahlreiche Umweltinformationen, Inhalte verschiedener Fachgutachten sowie die Ergebnisse aus der dritten Auslegung eingeflossen. Am 3. Mai beschloss der Kreisausschuss des Landkreises Harburg eine erneute öffentliche Auslegung. Diese startet am Freitag, 25. Mai, und dauert bis
einschließlich Montag, 25. Juni. Alle interessierten Bürger können die Unterlagen in dieser Zeit bei der Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung (Gebäude B, Raum 243) der Kreisverwaltung sowie in den Städten, Samt- und Einheitsgemeinden jeweils zu den üblichen Sprechzeiten oder nach Vereinbarung einsehen. Ergänzend ist das Programm auch im Internet über www.landkreis-harburg.de/rrop2025 unter dem Punkt „4. Entwurf des RROP“ verfügbar. Bis spätestens 9. Juli können sich Bürger zu der Planung äußern und Stellungnahmen schriftlich oder elektronisch an den Landkreis Harburg, Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung, Schlossplatz 6, 21423 Winsen (Luhe) beziehungsweise raumordnung@lkharburg.de richten.

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Auf ein Neues!

Auf ein Neues!

Zum Auftakt hat sich Afterwork-Club etabliert

Die Vorbereitungen sind wie immer auf Hochtouren und Veranstalter Thorben Gust hatte alle Hände voll zu tun. Bereits wenige Tage nach der Karkmess des vergangenen Jahres schmiedete er erste Pläne. Nun ist es so weit: Finkwarder Karkmess 2018! In diesem Jahr findet das traditionelle Fest der Insel wieder am ersten Juniwochenende statt und lädt alle Finkenwerder von Donnerstag, den 31. Mai bis Sonntag, den 3. Juni auf den Festplatz am Norderkirchenweg ein.
Am Donnerstag fällt um 15 Uhr mit Eröffnung des Jahrmarktes der Startschuss für die diesjährige Karkmess. Die Schausteller werden wieder mit vielen Fahrgeschäften und Buden vor Ort sein und den kleinen, wie großen Besuchern eine Menge Spaß bieten. Im Feuerwehrauto jagen Kinder hinter den Pferden her, während in unmittelbarer Nähe die Jugend ihre Fahrkünste im Autoscooter unter Beweis stellt. Mit leckerem Schmalzgebäck oder einer Zuckerstange in der Hand, geht es zum Entenangeln oder Pfeilwerfen. Den besten Blick auf das bunte Treiben hat man erfahrungsgemäß hoch aus der Luft bei einer rasanten Fahrt im Airliner.
Als Auftakt der Karkmess hat sich der Afterwork-Club etabliert, der auch in diesem Jahr wieder am Donnerstag auf dem Programm steht.
Im Jahr des 125-jährigen Vereinsjubiläums präsentiert der TuS Finkenwerder den Start der Karkmess und lässt dazu noch eine Runde Freibier springen. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Karkmess wird der Vereinsvorsitzender Thomas Kielhorn um 18.30 Uhr zu den Festbesuchern sprechen. Ebenso wird es sich der Bezirksamtsleiter Falko Droßmann nicht nehmen lassen, „unseren Sportverein“ zu würdigen und einige Grußworte an die Finkenwerder Bürger richten.
Musikalisch wird der Abend von Jason Foley und Johnny Spring begleitet. Die beiden smarten Jungs waren mit ihren beiden Musikern an Bass und Schlagzeug die Garanten für den unvergesslichen Auftakt der Karkmess 2016. „Vielfach wurde der Wunsch geäußert, dass dieses Akustik Gitarren-Duo wieder den Afterwork-Club bestreitet. Umso größer ist jetzt die Freude, dass der TuS Finkenwerder dies erneut möglich gemacht hat.“, freut sich Thorben Gust. Als Veranstalter geht er bereits in sein viertes Jahr und hat bewiesen, dass er bei der Programmauswahl stets ein glückliches Händchen hatte. Die Nachfrage für die Tischreservierungen für den Afterwork-Club hat bereits begonnen und ist sehr groß..