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Dorffest Neuwiedenthal 2016

Neuwiedenthaler Dorffest 2016.


Die Sonne meinte es gut mit den vielen Besuchern. Sie konnten die Vielfalt des Stadtteils und der Kulturen bei strahlendem Sonnenschein geniessen. Es machte Freude zu erleben, wie sich die Bewohner zusammenfanden, um gemeinsam die von der SAGA GWG und den Helfern veranstalteten Aktivitäten zu erleben.
Aus der einstmals mit einem schlechten Ruf behafteten Großsiedlung hat sich ein Ort entwickelt, in dem mehr als 70 Nationen
friedlich zusammen leben. Das viele Grün und die sanierten Wohnbauten bieten ein gutes Lebensgefühl.

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BI schlägt Ausbau der sozialen Struktur vor

Bildung und Integration bündeln?
BI schlägt Ausbau der sozialen Infrastruktur vor

Die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Neugraben-Fischbek Ute Skolinski (l.) und Birthe Greve: „Bei so einer tiefgreifenden Veränderung der Bevölkerungsanzahl gilt es, eine vorausschauende Planung für KITA- und Schulplätze durchzuführen. Es muss Ziel sein, dass jeder Neubürger Neugraben-Fischbeks seinen Anspruch auf einen KITA-Platz bereits beim Einzug einlösen kann.“Foto:ein

Wer glaubte, mit der Einigung zwischen der Bürgerinitiative (BI) Neugraben-Fischbek und dem rot-grünen Senat in der Frage der Flüchtlings-Unterbringung  (Begrenzung für ganz Neugraben auf 1500 Personen) sei deren Aktivität erlahmt, sieht sich eines Besseren belehrt. Nun macht sich die BI für  einen grundlegenden Ausbau der sozialen Infrastruktur in Neugraben-Fischbek stark. Dazu sollen ein neues Bürgerzentrum Fischbek und ein Integrationszentrum Süderelbe wichtige Bildungs- und Integrationseinheiten bündeln.
Die BI schlägt aufgrund der zukünftigen Wachstums-Perspektiven des Stadtteils Neugraben-Fischbek einen umfangreichen Ausbau der Bildungsinfrastruktur vor. Dabei sollen im Wesentlichen drei Kernziele erreicht werden: 1. Hochwertige, wohnortnahe und verfügbare Kita- und Schulstandorte für die Neubaugebiete in Fischbek und der Aufbau einer Infrastruktur für Erwachsenenbildung in Süderelbe, 2. Bündelung und Neubau von räumlichen Kapazitäten für Integrationsangebote und 3. Verbesserung der medizinischen Versorgung.
Konkret stellt die BI dabei folgende Projekte zur Diskussion: den Bau eines Bürgerzentrums (BGZ) Fischbek im Neubaugebiet Fischbeker Reethen. Dabei sollte der Standort sehr gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden sein. Bestandteile des Bürgerzentrums können neben einer KITA eine weiterführende Schule, eine Schule zur Erwachsenenbildung sowie Sport- und Kultureinrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sein. Darüber hinaus fordert die BI den Bau eines Integrationszentrums (IZ) Süderelbe mit gutem ÖPNV-Anschluss. Dort können laut BI Raumkapazitäten geschaffen werden, um wesentliche Integrationsangebote zu bündeln. Dies können beispielsweise Integrationskurse, Sprachkurse, EKIZ, Mütterberatung, Fortbildungen, aber auch kurzfristige Behördenarbeitsplätze sowie Angebote des W.I.R.-Projektes sein. Gleichzeitig können dort auch Räume der Begegnung und Jugendarbeit geschaffen werden, so die BI. Auch den Bau eines medizinischen Zentrums (MZ) Süderelbe mit angeschlossener interdisziplinärer Frühförderstelle, Angeboten der Psychotherapie sowie Heilmittelangeboten, bringt die BI ins Spiel. Zudem befürwortet die BI kommunale Arbeitsangebote für Frauen aus den Folgeunterkünften, Mentorenprojekte zur Verbesserung der Aus- und Umbildungsquoten und Extremismusprävention durch regelmäßige Konferenzen sowie Bereitstellen von Angeboten und Räumlichkeiten für Projekte und Fortbildungen.
Die Bündelung von verschiedenen Angeboten habe schon im BGZ Süderelbe sehr erfolgreich funktioniert. Auf Basis dieser Erfahrung und der erwarteten Nachfrage, be-sonders in den Neubaugebieten Fischbeker Heidbrook/Fischbeker Reethen mache es Sinn, ein hochqualitatives wohnortnahes Schulangebot zu ermöglichen. Zukünftig verlassen etwa 350 Schüler jährlich die Schulen in Süderelbe mit dem Ziel einer Ausbildung. Gerade unter Berücksichtigung großer Arbeitgeber in der Region ist das Angebot an Berufsschulen im Bezirk Harburg gering. Die BI regt an, die Qualifikation von Jugendlichen und die Erwachsenenbildung durch räumlich nahe Angebote attraktiver zu gestalten.
Verschiedene Integrationsangebote seien bisher dezentral und teilweise mit deutlichem Raummangel in Süderelbe organisiert. Die mit dem Bürgervertrag geregelten Unterbringungskapazitäten zeigen jedoch einen kontinuierlichen Bedarf an Leistungen auf. Dazu zählen neben Sprachkursen auch Angebote der Mütterberatung, Fortbildungsangebote oder kurzfristige Behördenarbeitsplätze. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, seies sinnvoll, ein räumliches Angebot zur Verfügung zu stellen. Auch vielfach gewünschte Begegnungsräume können hier untergebracht werden, meint die BI.
Um der nachweisbaren medizinischen Unterversorgung zu begegnen, schlägt die BINF zudem vor, die IBA mit der Entwicklung von medizinischen Zentren wie etwa Ärztehäusern zu beauftragen.
Orga-Mitglied Birthe Greve: „Die aktuelle soziale Infrastruktur Neugraben-Fischbeks ist schon durch die Ansiedlung der Folgeunterkünfte für Flüchtlinge an ihre Grenzen gestoßen. Für die etwa 11.000 neuen Einwohner bis 2022 lässt sich ein konkreter Bedarf an Plätzen in Grund- und weiterführenden Schulen von über 1.200 – 1.500 Plätzen ableiten. Bevor ein großer Teil dieser Kinder mit Bussen und Pkw durch ganz Neugraben-Fischbek fahren, ist es zielführender, sie wohnortnah zu beschulen.“
Ihre Kollegin Ute Skolinski ergänzt: „Die Verwaltung muss zudem vom Nachfrageprinzip in der Planung der sozialen Infrastruktur abrücken. Bei so einer tiefgreifenden Veränderung der Bevölkerungsanzahl gilt es, eine vorausschauende Planung für KITA- und Schulplätze durchzuführen. Es muss Ziel sein, dass jeder Neubürger Neugraben-Fischbeks sein Anspruch auf einen KITA-Platz bereits beim Einzug einlösen kann.“

 

 

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Dorffest Neuwiedenthal

Am 3. September findet wieder das alljährliche Dorffest Neuwiedenthal statt. In der Zeit von14 bis 18 Uhr herrscht wieder buntes Treiben.

Programmfolge

14:00 Uhr Russischer Chor „Abendstern“
Bühne
14:20 Uhr Kinderchor „Schmetter-Linge“
Bühne
14:40 Uhr „Jolly Boots“ – Line-Dance (HNT)
Bühne
15:00 Uhr Kindertanz Tanzstudio „Hutorjanka“
Strohkreis
15:20 Uhr Ju-Jutsu Show (DJJV Showteam/HNT)
Bühne
15:30 Uhr „Tentative Draft“ (Rock, Pop, Folk & Blues)
Bühne
16:00 Uhr Tanz mit Sportspool Beginners (HNT)
Strohkreis
16:10 Uhr Kindertänze (Smile e.V.)
Bühne
16:30 Uhr Trommelgruppe (Endat e.V.)
Bühne
16:40 Uhr „Mama Sun“ – Rap & Poesie Against Racsim
Bühne
17:00 Uhr Trampolingruppe „Flying Kids“ + „Jumping Boys“
Strohkreis
17:30 Uhr Bauchtanz (Smile e.V.)
Bühne
17:40 Uhr Schwungtuch – für alle!
Strohkreis
18:00 Uhr Ende der Veranstaltung
NEUWIEDENTHALER
Programm

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Stöver: Harburg seinen Fest- und Messeplatz zurückgeben

Transparentere Flüchtlings-Unterbringung

Der Bezirk Harburg hatte in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Bezirken besonders viele Flüchtlinge aufgenommen. Der Vertrag der Volksinitiative mit dem Senat sieht nun eine gerechtere Verteilung in Form von Kontingenten auf die Bezirke und sogar auf die Stadtteile vor. Dieser Vertrag beinhaltet auch den Bürgervertrag der BI Neugraben-Fischbek, welcher ausschließlich Ziele und Vereinbarungen für den Süderelberaum vorsieht. Doch wie sehen die Planungen für den Bereich Harburg-Kern und angrenzenden Stadteilen aus, fragt Birgit Stöver, CDU-Bürgerschaftsabgeordnete aus Harburg.
Sie hat in dieser Sache mittels einer an den Senat gerichteten Schriftlichen Kleinen Anfrage nachgehakt, denn, so Stöver, „bisher wurden gerade im Bereich Harburg-Kern und dem direkt angrenzenden Neuland – in einem Umkreis von 2,5 Kilometern um den Harburger Bahnhof – über 3.200 Plätze für Flüchtlinge in Erst- und Folgeunterbringung vorgehalten. Von diesen sollte nach den Plänen des Senats nicht ein Platz in diesem Jahr abgebaut werden. Harburg kommt mit dem Schwarzenberg erst in der 2. Tranche bis Ende 2017 in den Planungen vor.“ Dabei habe der Bezirksamtsleiter Thomas Völsch das Versprechen gegeben, die Erstaufnahme Schwarzenberg im April 2015 wieder zu schließen. Stöver: „Über eineinhalb Jahre danach besteht diese aber immer noch.“ Die kleine Anfrage hat ergeben, „dass die Kapazität des Schwarzenbergs bereits von 750 auf 400 Plätze reduziert wurde.“ Die Bürgerschaftsabgeordnete vertritt die Meinung, dass die Harburger ein Recht darauf haben, dieses auch zu erfahren. Gleichzeitig fragt sie: „Warum macht der Senat oder der Bezirks­amtsleiter Völsch so ein Geheimnis daraus? Auch die Harburger wollen Transparenz. Herr Völsch sollte sein Versprechen für die Harburger jetzt endlich einlösen und den Harburgern ihren Fest- und Messeplatz wieder zurückgeben!“
Es sei erfreulich, aber auch dringend notwendig, „dass der Senat dem Druck der Bürger endlich nachgegeben hat und sich zu konkreten Vereinbarungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen hat drängen lassen! Aber warum leistet er diese Bürgernähe und Detailtiefe nur gegenüber den Menschen in Neugraben-Fischbek? Alle Harburger, also auch die in Harburg-Kern und Umgebung, haben ein Recht auf detaillierte Planungen, Perspektiven und Transparenz!“, so Stöver weiter.
Sie fordert den Senat auf, „endlich auch für Harburg-Kern und Umgebung ein detailliertes Konzept für die Unterbringung von Flüchtlingen vorzulegen. Die Vereinbarungen für einzelne Stadteile wie Sinstorf greifen zu kurz, schaffen Unmut und Unsicherheit im Umfeld bereits bestehender Unterkünfte – wie z.B. der Wetternstraße – und potenziellen Planungsgebieten.“ Der Bereich Harburg müsse als Ganzes betrachtet werden, weil „nur ein Gesamtkonzept den Gegebenheiten in Harburg und dem großen Wunsch der Bürger nach Transparenz gerecht wird!“

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Meine Mama fährt nach Rio!“

Bogenschützin Jennifer Heß bei den Paralympics

Ganz Deutschland kennt seit Kurzem die Silber-Medaillengewinnerin im Bogenschießen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, Lisa Unruh. In ihre Fußstapfen könnte eventuell Jennifer Heß treten. Die Bogenschützin des Hausbrucher Schützenvereins betreibt ihren Sport als Leistungssportlerin – bei den anstehenden Paralympics. Heß ist seit einem Reitunfall vor einigen Jahren an den Rollstuhl gefesselt. In ihrer Jugend war sie als Schwimmerin mehrfache Landesmeisterin in Schleswig-Holstein und Teilnehmerin an Deutschen Meisterschaften. Nach dem Unglück wollte sich die dreifache Mutter mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Auf der Suche nach einer aktiven sportlichen Beschäftigung begann sie 2009 mit dem Bogensport. Seit dem 1. Januar 2016 ist sie Mitglied der Bogenabteilung im Schützenverein Hausbruch.Bogen 2
Über den Leiter der Bogenabteilung, Stefan Schachler, kam Jennifer Heß zum Schützenverein Hausbrch.
Heß betreibt Bogenschießen nicht lediglich als Zeitvertreib, sondern als Leistungssportlerin. Seit ihrem Eintritt in diese Sportart verbuchte die in Mölln wohnende Spitzensportlerin eine Reihe von nationalen und internationalen Erfolgen.Für die Paralympics (7.-18. September) wurde sie nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei der WM nominiert. Als am 1. August ihre Teilnahme offiziell mitgeteilt wurde, rief ihre 15-jährige Tochter Maleen stolz aus: „Meine Mama fährt nach Rio“.
Dass sie so weit gekommen ist, liegt neben ihrem Talent und ihrer Disziplin auch mit den Trainingsmöglichkeiten im Schützenverein Hausbruch zusammen. Heß treibt Behindertensport bei den Hausbrucher Schützen in der Bogenabteilung. Vier Mitglieder der großen Bogenabteilung des Schützenvereins Hausbruch starten auch für den Behinderten Sportverband Hamburg. Kontakt zum Hausbrucher Schützenverein bekam sie über den Leiter der Bogenabteilung, Stefan Schachler. Für den Schützenverein Hausbruch schießt und startet Heß für den Behinderten Sportverband Hamburg mit dem Recurvebogen auf 70 Meter Distanz im Freien. Sie trainiert fleißig auf der Bogenwiese des Vereins in Hausbruch und bereitet sich ernsthaft auf die Paralympics in Rio vor. Es sind die ersten Paralympischen Spiele für die Wahl-Hausbrucherin. Ihr Trainer meint, sie schaffe es unter die Top 6. Bessere Platzierungen hält er für möglich, sogar einen Sieg. Was ihr an den Spielen gefällt, sei der faire Umgang der Sportler untereinander. Sie würden mit mehr Spaß an die Sache gehen. Das Fairplay wird bei den Behinderten besonders groß geschrieben. Diese Sportart gebe ihr enorme Kraft, betont sie. Die ganze Familie freut sich und steht hinter ihr, sie ist eine große Unterstützung für sie.