Warum keine Brücke?

Bildunterschrift: Die AfD befürchtet beim Verzicht von Brücken über die B73 zwischen den Neubaugebieten Gefahren für Fußgänger, Radfahrer und Senioren. Fotograf: mk

Warum keine Brücke?
AfD stellt Fragen zur Querung der B73 in Fischbek

Die AfD sieht im Zuge der Realisierung der Neubaugebiete Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen erhebliche Sicherheitsdefizite für unmotorisierte Bürger aufgrund einer fehlenden Verbindung über die B73. „Im Wortprotokoll der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 26.6.2017 heißt es zum Bebauungsplanverfahren Neugraben-Fischbek 67 (Fischbeker Reethen) unter dem Punkt Erschließung lapidar: „Für die Querung der B73 sind Lichtsignalanlagen an den Knotenpunkten vorgesehen. Keine Fußgänger- und Radfahrbrücke“. Das wurde von einem Vertreter der IBA auf der Sitzung des Quartiersbeirats Neugraben-Fischbek vom 7.11.2017 noch einmal bestätigt“, so die AfD. Und weiter: Aktuell bestehe eine Verkehrsbelastung der B73 von 40.000 Kfz/Tag. Die zusätzliche Belastung durch die neuen Wohngebiete (NF 65, NF 66 und NF 67) wird auf 10.000 Kfz/Tag geschätzt. Bis zur Fertigstellung der A26 seien damit nach den vorliegenden Schätzungen rund 50.000 Kfz/Tag auf der B73 zu erwarten. Durch die A26 wird eine Reduzierung um 10.000 Kfz/Tag auf der B73 erwartet. Es ist mit einer nicht unerheblichen Querung der B73 von Fußgängern, Radfahrern und anderen nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Das gilt zum Beispiel für den Weg zu den Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, den Besuch von Sportstätten, Kitas, Schulen, Spielplätzen, den Weg zu Naherholungsgebieten oder die Frequentierung von Nahversorgern und Ärzten, meint die AfD zu wissen.
Vor diesem Hintergrund will die AfD in einer Anfrage Folgendes wissen: „Wie viele Querungen der B73 von Fußgängern, Radfahrern und anderen nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern zwischen den Quartieren Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen werden erwartet? Wie wird die Sicherheit der Fußgänger, Radfahrer und anderer nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer bei der Querung der B73 an den Lichtsignalanlagen der Knotenpunkte bewertet, insbesondere die Sicherheit von Kindern und Personen mit körperlichen Einschränkungen? Welche Erwartungen über die Häufigkeit von Verkehrsunfällen mit Fußgängern, Radfahrern und anderen nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern, die die B73 an den Lichtsignalanlagen an den Verkehrsknotenpunkten überqueren wollen, gibt es? Wie viele Fußgänger, Radfahrer und andere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer würden eine vorhandene Brückenquerung pro Tag voraussichtlich nutzen? Ist der Einfluss geprüft worden, den eine Brücke für Fußgänger, Radfahrer und andere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer über die B73 an dieser Stelle auf den Verkehrsfluss auf der B73 hätte? Welche Entwicklung des Kfz-Verkehrs auf der B73 wird in den nächsten Jahren durch den Einfluss anderer Faktoren, also mit Ausnahme des Einflusses der neuen Wohngebiete NF 65, NF66, NF67 und die A26, erwartet? Warum ist der Bau einer Brücke für Fußgänger, Radfahrer und anderer nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer zur Querung der B73 nicht vorgesehen? Was würde eine Brücke für Fußgänger, Radfahrer und anderer nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer zur Querung der B73 kosten?“

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