Nachdem die Bezirksämter Hamburgs alle staatlichen Sportanlagen wegen der Sturmtiefs bis einschließlich Montag gesperrt haben, hat der Hamburger Fußball-Verband für dieses Wochenende (bis 20. Februar) alle Pflichtspiele abgesagt. Nicht betroffen von der generellen Absage sind Spiele des Norddeutschen Fußball-Verbandes und des DFB.
In der Begründung der Bezirksämter heißt es, „die Sturmtiefs Xandra und Ylenia haben zu zahlreichen Sturmschäden auf den bezirklichen Sportanlagen geführt. Da sich die Wetterlage in der Nacht von Freitag zu Samstag nochmals verschlechtern soll, schließen die Bezirksämter in Absprache mit dem Hamburger Fußball-Verband alle staatlichen Sportanlagen (inklusive der überlassenen oder durch Sportvereine betreuten Sportanlagen) bis einschließlich kommende Woche Dienstag, den 22. Februar. Den Sportvereinen mit vereinseigenen Anlagen wird ebenfalls die Schließung ihrer Sportanlagen empfohlen.
Am Montag kommender Woche werden die bezirklichen Sportabteilungen eine Schadensaufnahme durchführen. Alle Sportvereine, die Sportanlagen im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg betreuen, werden gebeten, ebenfalls am kommenden Montag eine Sportanlagenbegehung durchzuführen und Sturmschäden an die für sie zuständige Sportabteilung zu melden.
Nach erfolgter Schadensaufnahme können Sportanlagen in Einzelfällen für den Trainings- und Spielbetrieb gegebenenfalls am Montag wieder freigegeben werden. Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Sportanlagen aus Sicherheitsgründen noch über den Dienstag kommender Woche hinaus gesperrt bleiben müssen.
Monat: Februar 2022
Pflegezustand entspreche oft nicht den Ansprüchen.
CDU/FDP fordern Grundsatzberatung zum Ehrenmal Grenzweg.
Die Gruppe CDU/FPD im Rat der Gemeinde Neu Wulmstorf will eine Grundsatzberatung über die Zukunft des Ehrenmals Grenzweg/Schifferstraße im zuständigen Ratsausschuss beantragen.
Zur Begründung: Die Unterhaltung der gemeindlichen Ehrenmale sei aufwendig und kostenintensiv. Dennoch entspreche der Pflegezustand häufig nicht den Ansprüchen, die seitens der Bevölkerung an eine Gedenkstätte angelegt werden. „Das Ehrenmal am Grenzweg ist aus unserer Sicht in einem schlechten Zustand, die Zaunanlage ist Gegenstand der Haushaltsberatungen“, erklärt das CDU-Ratsmitglied Gerhard Peters, der den Antrag für die Gruppe CDU/FDP eingebracht hat.
Nach Auffassung der Gruppe CDU/FDP müssen derartige Gedenkstätten besser gepflegt werden. Dies müsse allerdings nicht unbedingt am bisherigen Ort geschehen. Ein „halbherziger“ Betrieb einer solchen Gedenkstätte sei aus Sicht von CDU und Liberalen nicht angemessen. „Wir gehen ergebnisoffen in diese Diskussion. Gleichwohl wollen wir einige Möglichkeiten bereits jetzt in die Diskussion einbringen“, so Peters.
Denkbar wäre eine Aufwertung der jetzigen Fläche mit Sitzgelegenheiten, um die Aufenthaltsqualität zu steigern. Eine Umsetzung des Ehrenmals auf den Friedhof und eine andere Nutzung der jetzigen Fläche erscheine ebenfalls sinnvoll. Dies könnte bis zu einem Verkauf reichen. Entsprechendes Interesse wäre laut Peters gegenüber CDU und FDP bereits bekundet. worden.
„Möglicherweise kann ein Pate für die Fläche gefunden werden. Auch hier wurde entsprechendes Interesse bereits bekundet. Sicherlich gibt es noch weitere Vorschläge, die wir gern im Ratsausschuss diskutieren möchten“, betont Peters.
Zwei Towers auf Nationalmannschaftsreise
Zwei Towers auf Nationalmannschaftsreise.
J. Hollatz und M. Kotsar bei WM-Quali.
In den kommenden Tagen ruht der Spielbetrieb in der easyCredit Basketball-Bundesliga und im 7DAYS EuroCup. Während der Zeitplan in den nächsten zwei Wochen für die meisten Spieler der Hamburg Towers eine willkommene Abwechslung zwischen Trainingsbetrieb und fünftägiger Erholungspause vorsieht, geht es für zwei Profis unterdessen zur Nationalmannschaft.
Justus Hollatz wird am Sonntag nach Frankfurt zum Deutschen Basketball Bund reisen und nach drei Trainingstagen mit dem Team von Bundestrainer Gordon Herbert am darauf folgenden Freitag (25. Februar, 13.30 Uhr) und Montag (28. Februar, 19.30 Uhr) gleich zwei Partien gegen Israel bestreiten. Aktuell steht das israelische Nationalteam nach zwei Siegen auf Platz eins der Gruppe D, die DBB-Korbjäger rangieren nach einem Sieg und einer Niederlage – gegen Estland – derzeit auf Platz drei.
Die estnische Nationalmannschaft, mit ebenfalls je einem Sieg und einer Niederlage aktuell Tabellenzweiter, erhält für die beiden Partien gegen Polen am 25. Februar ab 18 Uhr und am 28. Februar 18 Uhr Verstärkung von Maik Kotsar. Der Towers-Center verpasste das vergangene Nationalmannschaftsfenster aufgrund einer Schulterverletzung, steht dem Team zur Freude von Head Coach Jukka Toijala für die zweite von insgesamt sechs Qualifikationsphasen für die Weltmeisterschaft 2023 nun aber zur Verfügung.
Nur zwei Tage nach Abschluss der beiden Qualifikationsspiele treffen die beiden Nationalspieler mit den Hamburg Towers am 2. März (19 Uhr) in der Nachholpartie des 14. Spieltages auswärts auf den aktuellen Tabellenführer FC Bayern München.
Überfall auf Busfahrerin
Polizeibeamte haben am 15. Februar gegen 22.08 Uhr in einem Linienbus am ZOB Harburg einen 27-jährigen Deutschen vorläufig festgenommen. Der Mann ist verdächtig, Geld von der Busfahrerin gefordert zu haben.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ließ die 49-jährige Busfahrerin den vermeintlichen Fahrgast noch in den fast leeren Bus einsteigen, als sie gerade abfahren wollte. Der Verdächtige hielt dabei einen Zettel an die Trennscheibe, auf dem eine Bargeldforderung formuliert war. Durch aggressives Verhalten versuchte der Mann, seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Statt Geld auszuhändigen, verständigte die Busfahrerin über ihre Leitstelle die Polizei. Als die Beamten mit mehreren Streifenwagen am Tatort eintrafen, saß der mutmaßliche Räuber auf einem der vorderen Sitzplätze des Busses. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest und stellten ein Küchenmesser bei ihm sicher. Die Busfahrerin wurde bei dem Überfall nicht verletzt.
Der Tatverdächtige wurde aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten einem Amtsarzt vorgestellt und von diesem in die Psychiatrie eingewiesen.
113:103 gegen Würzburg: Towers mit Rekord-Heimsieg.
Aber: Coach mit Defensive unzufrieden.
Einige werden sich womöglich über ihre späte Ankunft an der edel-optics.de-Arena geärgert haben. Denn während sich die Schlange im Hamburger Inselpark langsam lichtete, erlebte ein Großteil der 1203 Zuschauer bereits eine aufregende Anfangsphase. Beide Teams schenkten sich nichts – außer reihenweise erfolgreiche Abschlüsse. Schon nach rund sieben Minuten konnte sich s.Oliver Würzburg kurzzeitig gegen die Towers auf fünf Punkte absetzen. Doch die Führung der Gäste währte nicht lang, auch weil Maik Kotsar stark am offensiven Brett arbeitete und alle seine fünf Versuche erfolgreich im Korb unterbrachte, ehe er für eine erste wohlverdiente Pause auf der Bank Platz nahm. Auch in Abwesenheit ihres Centers blieben die Hamburg Towers aggressiv.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts trug sich auch Neuzugang Trevon Bluiett mit einem erfolgreichen Jumper erstmalig in die Towers-Punktestatistik ein. Es war auch nicht die Offensive, die Head Coach Pedro Calles in der Auszeit lautstark monierte, nachdem Filip Stanic zu sechs einfachen Punkten gekommen war. Es war die Defensive der Hamburg Towers, die über weite Strecken der ersten Hälfte die Achillesferse war.
Zu einfach kam Würzburg immer wieder zum Abschluss – lange Zeit lag die Trefferquote der Gäste nur knapp unter 80 Prozent. Weil aber auch die Hausherren ihrerseits immer wieder hochprozentig abschlossen und zum Ende des zweiten Viertels auch besser verteidigten, konnten sich die von Maik Kotsar (19 Punkte zur Halbzeit) angeführten Towers zur Pause auf sechs Zähler absetzen.
Zu Beginn des Schlussabschnitts knackte der bärenstarke Este per Tip-In seinen Bestwert und verpasste seinen Teamkollegen damit einen kurzen Energieschub. Doch auch der 9:0-Lauf half nicht, um die Moral der Würzburger zu brechen. Die Gäste meldeten sich mit fünf schnellen Zählern zurück.
Auch in der mittlerweile angebrochenen Crunchtime blieb die Defensive anfällig – und Würzburg nutzte das, um auf fünf Punkte zu verkürzen. Weil die Hamburg Towers in den letzten 90 Sekunden defensiv doch noch einmal anzogen, sicherten sie sich letztlich verdient einen ganz wichtigen Erfolg gegen s.Oliver Würzburg.
Die für Mittwoch (16. Februar) geplante Partie des 22. Spieltages bei Brose Bamberg musste wegen einiger Crona-Fälle bei den Gastgebern vier Stunden vor Anpfiff, als die Towers bereits ihr Shootaround absolvierten, abgesagt werden.