Kategorien
Allgemein

Kundenzentrum geschlossen

Das Kundenzentrum Hamburg-Mitte, Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg, ist wegen einer betrieblichen Fortbildungsveranstaltung am Montag, 28. Februar geschlossen. Viele Dienstleistungen wie An-, Um- oder Abmeldungen können auch in jedem Hamburger Kundenzentrum nach eigener Wahl vorgenommen werden.

Kategorien
Termine

Umbüddeln

Am Sonnabend, den 19. März 2022 veranstaltet der AWO-Distrikt Neugraben im AWO-Seniorentreff Neugraben das beliebte Umbüddeln.
Ab 13.30 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) beginnt der unterhaltsame Nachmittag, bei dem es viele leckere Preise zu gewinnen gibt. Eine Umbüddel-Karte kostet 7 €. Für das leibliche Wohl gibt es Würstchen mit Kartoffelsalat (3 €).
Anmeldungen bis 12.3.2022 bei Sigrid Waschull Telefon 701 30 72.
Corona-Maßnahmen:
Zutritt nur für geboosterte Personen. Ein Nachweis ist erforderlich (Impf- oder Genesenennachweis sowie Personalausweis)!

Ursula Schnoor
Stellv. Vorsitzende
AWO-Distrikt Neugraben

„Hamburger stehen in der Not zusammen!“

„Hamburger stehen in der Not zusammen!“.

Wilhelmsburger Gedenken der Opfer der Sturmflut.

Es regnete in Strömen und auch die ersten Vorboten von Sturmtief Ylenia zeigten sich am vergangenen Mittwochabend. Das hielt viele Menschen dennoch nicht auf, am 60. Jahrestag der verheerenden Sturmflut von 1962 am Flutdenkmal in der Grünanlage Kirchdorfer Straße/Siedenfelder Weg zusammenzukommen und gemeinsam der vielen Opfer zu gedenken. In diesem Jahr waren neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Wilhelmsburg, Kirchdorf und Moorwerder, der BRH-Rettungshundestaffel Hamburg und Harburg, der Wilhelmsburger Deichwacht auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher vor Ort. „Diese Sturmflut hat wirklich sehr, sehr großes Leid über unsere Stadt gebracht, aber sie hat auch gezeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger in der Not zusammenstehen. Soldaten, Feuerwehrleute, Polizisten, Kräfte des Technischen Hilfswerks, der DLRG und anderer Hilfsorganisationen, Einheiten aus dem In- und Ausland, Ehrenamtliche und Freiwillige. Über 25.000 Menschen waren damals im Einsatz“, erklärte er in seiner Rede. Zudem dankte er den damaligen als auch den heutigen Helfern für ihren Einsatz.
Mit seinem Besuch setzt Peter Tschentscher eine Tradition fort, die 1972 vom damaligen Bürgermeister Peter Schulz begründet wurde, erklärte Michael Weinreich, Vorsitzender des Regionalausschusses Wilhelmsburg/Veddel und Abgeordneter der SPD-Bürgerschaftsfraktion. „Klaus von Dohnanyi im Jahr 1982, Henning Voscherau 1992, Ole von Beust 2002 und zuletzt im Jahr 2012 unser heutiger Bundeskanzler Olaf Scholz waren an diesem bedeutenden Tag des Gedenkens hier bei uns auf der Elbinsel“, so Weinreich weiter. Neben Weinreich und Tschentscher richtete auch Gerd Nitzsche, 1. Vorsitzender des Museums Elbinsel Wilhelmsburg, das Wort an die Besucher und hob die Bedeutung der sich in Planung befindlichen Flutausstellung im Museum Elbinsel Wilhelmsburg als einen wichtigen Erinnerungsort hervor. Im Anschluss gedachte Pröbstin Carolyn Decke ebenfalls den Opfern und sprach zum Abschluss mit allen Anwesenden das Vaterunser.

Kategorien
Allgemein

Baubericht zur neuen Grundschule am Moor

Baubericht zur neuen Grundschule am Moor.

Schulkinder können der neuen Grundschule beim Wachsen zugucken.

Binnen vier Wochen wurde der Rohbau für die Grundschule am Moor im Zuge des Neubaus des multifunktionalen Gebäudes mit Sporthalle, Veranstaltungshalle und Ganztagsgrundschule am Moor errichtet. Mithilfe des Telekrans wächst das Gebäude rasant in die Höhe, sodass schon bald mit dem zweiten Stockwerk begonnen wird. Neben den Außenwänden werden ganze Treppenanlagen eingebaut und sogar die Fenster samt Sonnenschutzanlagen sind bereits eingebaut und zu erkennen. Aber auch in den anderen beiden Gebäudeabschnitten, der Veranstaltungshalle und der Sporthalle, geht es voran. Die Fundamente sind gestellt und noch im Februar wird das Gerüst zur Installation der Außenwände aufgestellt. Das relativ milde Wetter macht es möglich, dass bisher ohne längere Pausen gearbeitet werden kann.
Schon bald wird der Rohbau für das gesamte Gebäude stehen. Diese positiven Aussichten führen dazu, dass langsam die Planungen für das Richtfest aufgenommen werden. Nach Ostern und hoffentlich mit rückläufigen Infektionszahlen ist das Richtfest im Bereich der Sporthalle angedacht. Hierzu sollen dann auch Vertreter der örtlichen Sportvereine eingeladen werden. Hiermit möchte die Gemeinde zum Ausdruck bringen, dass es sich bei dem Neubau nicht ausschließlich um einen Schulneubau handelt, sondern vielmehr um ein multifunktionales Gebäude, was von allen Neu Wulmstorfern genutzt werden soll.
Das bislang größte Bauprojekte der Gemeinde beschäftigt alle Bereiche der Kommunalverwaltung. Die Projektgruppe unter der Leitung von Rathmann und den Teammitgliedern Voß (Sachgebietsleitung Hochbau), Kracht (Schulleitung Grundschule am Moor), Walter (Konrektor) und Bruhn (Schulhausmeister) arbeiten täglich an dem Projekt und treffen sich fast wöchentlich zu den Baubesprechungen. Aber auch die anderen Fachbereiche und Fachdienste sind direkt oder indirekt von dem Projekt betroffen. Bürgermeister Tobias Handtke betont: „Gemeinsam stehen wir alle hinter diesem Projekt und jeder trägt mit seinem Beitrag zum guten Gelingen und zur reibungslosen Umsetzung bei.“

Kategorien
Allgemein

Blumen für 43 Opfer der Flut

Blumen für 43 Opfer der Flut.

Waltershofer gedenken ihrer Sturmflut-Toten.

Als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der Orkan Vincinette der in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 mit tödlicher Gewalt über Hamburg hinwegfegte, seinesgleichen noch heute sucht, zog der Sturm Ylenia auf den Tag genau 60 Jahre später mit Orkanböen und Windstärken bis zu 120 km/h über die Hansestadt und vermittelte einen nur vagen Eindruck dessen, was sich in der Nacht der Sturmflut in weiten Teilen des Süderelberaumes, wo die Deiche im Minutentakt gebrochen waren, abgespielt haben muss.
Die Waltershofer hatten ursprünglich beabsichtigt, in einem größeren Rahmen ihrer Toten aus dieser Katastrophennacht zu gedenken, doch Corona und auch die Wetterkapriolen am 17. Februar machten ihnen einen Strich durch die Rechnung.
Vier ehemalige Waltershofer – Detlef Baade, Johannes Tönnies, Dieter Steuernagel und Rolf Ulakowski -, die sich an die Flutkatastrophe noch aus eigenem Erleben erinnern können, legten an dem Gedenkstein in Waltershof (neben der Seemannsmission Duckdalben) für die 43 Waltershofer, die in dieser Februarnacht vor 60 Jahren in den Fluten den Tod fanden, gemeinsam mit dem Bezirksamtsleuter Ralf Neubauer und dem Duckdalben-Diakon Jan Oltmanns, der in seinem Gebet an die Toten erinnerte, gelbe und rote Rosen nieder. „Tote sind nur diejenigen, an die wir nicht mehr denken“, sagte Baade und versprach, mit seinen Mitstreitern die 43 Namen auch in Zukunft in Ehren zu halten und ihrer in jedem Jahr zu gedenken. Stichwort Gedenken: Der Bezirksamtsleiter kündigte an, dass das lange herbeigesehnte Flutmuseum ab 2025/2026 in Wilhelmsburg mit dem Bezirksamt als Betreiber die Besucher empfangen werde. Und selbstverständlich werde Waltershof, das auch Sicht der Waltershofer in der Berichterstattung immer zu kurz kommt, einen angemessenen Platz in der Ausstellung finden, zumal auch die Räume im Nebengebäude genutzt werden können. Die Verträge, die die Sicherheit der Planung möglich machen, wurden laut Neubauer am Mittwoch unterschrieben. Er selbst sei zu jung, um sich an die Sturmflut erinnern zu können, habe aber in seinem Wohnort gelernt und erfahren, welche einschneidende Erfahrung die Sturmflut im Leben derer, die sie erlebt und überlebt haben, war.