„Wir sind sehr enttäuscht über die Absage“

SPD Neuenfelde -Der Vorsitzende der SPD Neuenfelde Ermiya Ciger zeigte sich über die Absage der BVM enttäuscht

„Wir sind sehr enttäuscht über die Absage“.

Verlängerung von Linie 157 kommt nicht.

Die fraktionslosen SPD-Bezirksabgeordneten hatten in einem von der Bezirksversammlung angenommenen Antrag die Verlängerung der Buslinie 157 ab der jetzigen Endhaltestelle „Hohenwisch (Kehre)“ in Francop in Richtung Neugraben gefordert. Zudem sollte es auf der Linie 157 eine Aufstockung auf einen 30-Minuten-Takt geben. Beides würde eine bessere Anbindung der Bürger an die Region bieten, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen oder ärztliche und behördliche Termine wahrzunehmen, erläuterten die fraktionslosen SPD-Politiker. Deren Ansinnen wurde von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) zurückgewiesen. Begründung: „Der Vorschlag einer Verlängerung der Stadtbuslinie 157 über die heutige Endhaltestelle Hohenwisch (Kehre) bis zur Haltestelle S Neugraben wird grundsätzlich als nachvollziehbar bewertet. Diese Linienverlängerung ist jedoch nur mit einer deutlichen Ausweitung des Leistungsangebots möglich und würde daher zu hohen zusätzlichen Kosten führen“, heißt es seitens der BVM. Für diese angebotsorientierte Maßnahme stünden allerdings derzeit die dafür notwendigen Ressourcen leider nicht zur Verfügung. Ursächlich hierfür sei die finanziell sehr herausfordernde Gesamtsituation, die bereits seit einigen Jahre bestehe und insbesondere die im hvv organisierten Verkehrsunternehmen stark belaste, erklärte die BVM.
Enttäuscht zeigte sich die Neuenfelder SPD. Bereits im November 2024 hätte diese öffentlich gefordert, die bestehende Buslinie 157 Hohenwisch (Kehre) – Bahnhof Harburg, welche derzeit das Dorf Moorburg durchquere, zum S-Bahnhof Neugraben zu verlängern. So sollen die Moorburger einen direkten Anschluss an das benachbarte Neugraben erhalten. „Wir sind sehr enttäuscht über die Absage der BVM. Gerade, wenn die Behörde eine Verlängerung als nachvollziehbar betrachtet, ist es für uns nicht nachvollziehbar, jener Verlängerung eine Absage zu erteilen und das Dorf Moorburg weiterhin ohne direkten Anschluss an Neugraben zu lassen. Wir erwarten von der Verkehrsbehörde, den Moorburgerinnen und Moorburgern so zügig wie möglich ihren ersehnten Anschluss an Neugraben zur Verfügung zu stellen“, sagte der Vorsitzende der SPD Neuenfelde, Ermiya Ciger,
Auch die Moorburger seien von der Absage enttäuscht. Moana und Fatu Donzo, beide 18 Jahre alt, seien Mitglieder der SPD Neuenfelde und frustriert: „Wir leben seit 18 Jahren hier in Moorburg. Während sich das Angebot des ÖPNV in anderen Stadtteilen verbessert hat, ist in Moorburg die Zeit stehen geblieben. Für uns ist es mit der Mobilitätswende nicht vereinbar, Stadtteile wie unser Dorf Moorburg bei der Ausweitung des ÖPNV abzuhängen.“