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Eine Reise in die Vergangenheit

Eine Reise in die Vergangenheit

Klassentreffen Jahrgang 1954

An der Wiedersehensfreude hat sich auch nach 64 (!) Jahren nichts geändert: Groß war das Hallo Ende Juni, als sich neun ehemalige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsabschlussklasse 1954 der heutigen Schule Rotenhäuser Damm zum traditionellen Klassentreffen getroffen haben. Der Ort des Treffens war dabei gut gewählt: Vom Wilhelmsburger Energiebunker hatten die Klassenkameradinnen und -kameraden, die teils mit Partner da waren, einen hervorragenden Blick auf ihre alte Schule. Sogar an die Lage des alten Klassenzimmers konnten sich noch einige erinnern. Aber nicht nur diese Erinnerung wurde ausgetauscht: „Weißt Du noch…“ war eine häufig gestellte Frage an diesem Nachmittag, der ein stückweit wie eine Reise in die Vergangenheit war. „Als wir uns am Anfang getroffen haben, haben wir auch immer noch alte Bilder mitgebracht, jetzt wird aber auch viel über das Heute gesprochen“, weiß Margarethe Stein, geborene Müller. An den ersten Klassentreffen hat die heute 80-Jährige nicht teilgenommen, doch einmal dabeigewesen „hat mir das so gut gefallen, das ich mich jetzt sehr darauf freue. Es ist immer wieder schön!“
Das findet auch Werner Retemeier, der extra aus dem Bergischen Land nach Wilhelmsburg angereist ist. „Ich bin nach der Flut erst nach Winsen gezogen, dann ins Bergische. Unsere Treffen sind immer herzlich: Ich freu mich, hier zu sein“, so der 80-Jährige. An den Klassenlehrer Homuth kann sich Retemeier noch gut erinnern. „Der war locker drauf!“ Schwämme und Schlüsselbunde sind aber trotzdem das ein oder andere Mal geflogen!
Insgesamt elf Jungen und 23 Mädchen wurden im Jahr 1954 entlassen. Zusammen eingeschult worden sind sie aber nicht. „Vorher waren die Jungen und Mädchen getrennt. Wir sind erst später, in der siebten Klasse, zusammengelegt worden“, erklärt Retemeier. Die alle wiederzufinden, hatte Helga Flege bei den ersten Klassentreffen vor vielen Jahren vor eine besonders schwierige Aufgabe gestellt. „Vor allen Dingen bei den Mädchen war das nicht so leicht, weil viele geheiratet haben“, erzählt die 79-Jährige. Und nur wenige der Ehemaligen sind auf der Elbinsel geblieben. Eine davon ist Ursula Christen, geborene Borgward. „Das ist ein schönes Treffen, aber manchmal auch ein bisschen traurig, weil viele nicht mehr dabei sind oder nicht teilnehmen können, weil sie krank sind.“ Desto größer ist die Freude auf das nächste Treffen, das garantiert wieder nächstes Jahr stattfindet.

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Neue Attraktionen für Groß und Klein im Inselpark

Neue Attraktionen für Groß und Klein im Inselpark

Bewegungsinsel und Spielplatz eröffnet

Der Wilhelmsburger Inselpark hat ein neues Sportangebot: Eine der im Masterplan Active City vorgesehenen Bewegungsinseln wurde jetzt eröffnet. An verschiedenen Geräten (Reck, Barren und Trimmfit) kann dort künftig jederzeit kostenlos die eigene Koordination und Kraft trainiert werden. „Die Bereitstellung der Bewegungsinseln in jedem Hamburger Bezirk soll gewährleisten, dass das Angebot von allen Hamburgerinnen und Hamburgern genutzt werden kann, ohne dass sie große Wege dafür zurücklegen müssen“, so Sportsenator Andy Grote. „Das entspricht unserer Zielsetzung, dass Sport überall in der Stadt zu jeder Zeit für jeden und jede möglich sein soll.“ Die Bewegungsinsel befindet sich am Weg südlich des Kuckucksteichs gegenüber der Willi Villa und bietet während des Trainings einen herrlichen Ausblick auf den Kuckucksteich.
Für die Kleinen unter den Inselparkbesuchern wird das geduldige Warten belohnt und pünktlich zum Ferienbeginn der Spielplatz „Geheimnisvolle Insel“ in der Nähe des Eingangs Kuckuckshorn wieder freigegeben. Bereits ab April wurde der Spielplatz aufwendig renoviert und der Rasen am Hügel durch roten Kunststoffbelag ersetzt – dieser soll Lavaströme darstellen, die vom Vulkanhügel strömen. Die vorhandenen Netze und Seile wurden erhalten und zusätzliche Aufgangsmöglichkeiten mit Natursteintreppen und Kunststofftrittsteinen geschaffen. Damit der Kunststoff leichter zu begehen ist und die Kinder nicht abrutschen, wurden Klettergriffe und Trittschalen integriert.
Wegen des hochsommerlichen Wetters hat die Baumaßnahme länger gedauert als gedacht: Ab circa 25 Grad wird der Kleber für den Kunststoffbelag zu flüssig, um am Hang eingebaut zu werden. Auch der Rollrasen soll nur bis zu einer Temperatur bis circa 24 Grad eingebaut werden, da sonst die Ränder der Bahnen zu schnell austrocknen und sich hochrollen, weshalb mit dem Verlegen des Rollrasens auf kühlere Temperaturen gewartet wurde. Danach brauchte es zwei Wochen, in denen die Wurzeln des Rollrasens mit dem Untergrund verwachsen müssen, bevor der Rasen genutzt werden kann. Ebenfalls erneuert und ergänzt wurden der Fallschutzkies im Bereich des Rutschenauslaufs sowie der Spielsand zwischen den Holzstämmen. Am kommenden Dienstag werden die Netze wieder eingehängt und der Bauzaun entfernt. Dann kann der Spielplatz wieder voll genutzt werden.
Für weitere Informationen zum Wilhelmsburger Inselpark und seinem Programm schauen Sie bitte auf www.inselpark-hamburg.de oder fb.com/hamburg.inselpark

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Fußball-Freunde-Tag

Das Sommerferienprogramm 53 Grad der Bücherhalle Hamburg steht in diesem Jahr unter dem Motto „Freunde, Sommer, Abenteuer“. In der Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, sind am 13. Juli von 15 bis 17.30 Uhr alle Kinder von sechs bis 16 Jahre zum Fußball-Freunde-Tag eingeladen: Tischkicker spielen, ein Puste-Fußballspiel basteln oder Freundschaftsbänder in den Farben der Lieblingsmannschaft herstellen. Keine Anmeldung! Der Eintritt ist frei!

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Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen

Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen

Neue Elternmentoren an der StSW

Da war die Freude groß: Am Freitag, 22. Juni, erhielten Meliha Coban, Meral Öztas, Elif Bayram und Nurten Gümrük ihre Zertifikate zur Qualifizierung zu neuen Elternmentoren an der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Rund sechs Monate haben die vier engagierten Mütter an der Qualifizierung „Schule in Deutschland verstehen“ im EFS-Projekt „Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen“ teilgenommen. In neun Modulen erworben sie Grundwissen zum Thema Schule in Deutschland.
Ziel der insgesamt 24 Stunden umfassenden Qualifizierung ist, den Eltern Grundwissen zum Thema Schule in Deutschland – darunter Schule in Hamburg – zu vermitteln und damit für ehrenamtliche Aktivitäten im Schulalltag zu stärken.
Die vier Mütter haben sich das Ziel gesetzt, das Elterncafé an and er Stadtteilschule auszubauen und Eltern ehrenamtlich zu schulischen Fragen und Themen zu unterstützen. Sie wollen Schule mitgestalten und weitere Eltern motivieren, in Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern die Schule zu einem gemeinsamen Ort zu öffnen. „Für ihr Engagement bedanken wir uns sehr und wünschen viel Erfolg“, freut sich Iris Hahn-Möller, Öffetnlichkeitsbeauftragte an der StSW.

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Mehr Bundesmittel für Umverlegung

Mehr Bundesmittel für Umverlegung

60 Millionen Euro mehr für Reichstraße

Der Bund stellt für das kombinierte Straße-Schiene-Projekt „Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße“ mehr Geld zur Verfügung, teilte die Verkehrsbehörde Mitte Juni mit. Die gesamte Investitionssumme beträgt nun rund 295 Millionen Euro, zuvor waren es 235 Millionen Euro. Im Zuge der Verlegung der B75 sollen nun umfangreiche Anpassungen an Gleisanlagen erfolgen, außerdem sollen Straße und Schiene einen umfassenderen Lärmschutz erhalten, so die Behörde weiter. Die Wilhelmsburger Reichsstraße wird auf einer Länge von rund 4,6 Kilometern auf der Westseite der heutigen Bahntrasse neu gebaut, damit zwei große Verkehrswege, die den Stadtteil durchschneiden, auf einer Trasse gebündelt werden können. „Die Erhöhung der Mittel ist eine gute Nachricht für die Mobilität in Hamburg. Damit wird der Bund seiner Verantwortung für eine verträgliche Abwicklung des Verkehrs auf Straße und Schiene unter schwierigen Randbedingungen gerecht“, begrüßte Staatsrat Andreas Rieckhof das zusätzliche Engagement des Bundes.