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Spannung bis zur letzten Sekunde im zweiten Test

Spannung bis zur letzten Sekunde im zweiten Test.

Towers unterliegen im Test gegen Quakenbrück nach Verlängerung.

Nach zweieinhalb kräftezehrenden Trainingswochen, inklusive des Trainingslagers in Polen, reisten die Veolia Towers Hamburg zum zweiten Test der Vorbereitung nach Quakenbrück. Gegen den ambitionierten ProA-Ligisten begannen die Hanseaten mit viel Tempo, guter Defensive und rissen die Partie direkt an sich – Christoph Philipps, Leif Möller, Lukas Meisner, Kendale McCullum und Seth Hinrichs machten sofort Druck. Zwei schnellen Ballgewinnen folgten ebenso schnelle Abschlüsse aus der Transition. Nach zehn Minuten leuchtete vor rund 700 Zuschauern in der Artland-Arena eine 24:12-Führung auf der Anzeigetafel.
Nachdem McCullum, der bis zur Halbzeit bereits elf Punkte erzielt hatte, sowie Hinrichs und Philipps, zur Pause beide mit neun Zählern, weitere erfolgreiche Abschlüsse folgen ließen, wuchs die Führung bis 13 Punkte (37:24) an. Dann aber stockte der Towers-Motor, mit einem 7:0-Lauf schlossen die Gastgeber aus dem Artland wieder auf. Eine Auszeit von Head Coach Raoul Korner brachte wieder Ordnung ins Spiel. Angetrieben vom flinken Kendale McCullum ging es mit einer Neun-Punkte-Führung (48:39) in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel machte sich das Fehlen von Yoeli Childs und James Woodard, die angeschlagen pausierten, bemerkbar – ebenso wie die 14 Trainingstage ohne Pause. Während die Artland Dragons ins Laufen kamen, zwang die zunehmende Intensität der Drachen die müder werdenden Towers zu Fehlern. Auch die Genauigkeit der Abschlüsse sank, insgesamt gelangen den Hamburgern im dritten Abschnitt lediglich acht Zähler. Und der Vorsprung schmolz auf zwei Punkte (56:54).
Nachdem die Dragons zu Beginn des vierten Viertels zum ersten Mal in der Partie in Führung gegangen waren, konterte Topscorer Kendale McCullum mit einem Dreier und erzielte seine Punkte 24 bis 26. Kurz darauf folgte ein Schockmoment. Bei einem Kampf um den Rebound bekam der 1,84 Meter große Guard einen Schlag in den Nacken. Nach einer Behandlungspause auf dem Feld konnte McCullum nicht mehr weitermachen. Ohne ihren Antreiber verloren die Veolia Towers Hamburg erneut an Fahrt und gerieten erneut in Rückstand. Bei noch 2,4 Sekunden verbleibender Spielzeit brachte Quakenbrücks William Christmas sein Team mit einem Dreier in Front. Head Coach Raoul Korner nahm die Auszeit und malte genau den richtigen Spielzug auf sein Taktikbrett. Kurz vor der Schlusssirene erhielt Seth Hinrichs einen freien Wurf und traf mit dem Buzzer zum 80:80-Ausgleich.
Anders als noch im ersten Test gegen Wroclaw wurde die Verlängerung ausgespielt. Für den ausgeschiedenen McCullum übernahm Trainingsspieler Harrison Cleary. Nach Sechs-Punkten-Rückstand besorgte der US-Amerikaner von Kooperationspartner SC Rist Wedel für den erneuten Ausgleich. Für einen Turnaround reichte in den verbleibenden zwei Minuten die Kraft nicht mehr, sodass sich die Veolia Towers Hamburg am Ende mit 92:89 geschlagen geben mussten.

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Niedersächsische Titelkämpfe in den lateinamerikanischen Tänzen

Niedersächsische Titelkämpfe in den lateinamerikanischen Tänzen.

Erstes niedersächsische Solo-Turnier in Lateintänzen.

Die Buchholzer Amateur-Tanzpaare stehen in den Startlöchern. Nach der Sommerpause steht das erste Highlight mit den Niedersächsischen Landesmeisterschaften der Klassen D/C und B an. Ausrichter am Sonntag, 11. September, ab 14 Uhr in der Nordheidehalle ist Blau-Weiss Buchholz. „Wir freuen uns, wenn die Buchholzer Tanzsport-Fans auch während des Stadtfest-Wochenendes Lust haben, in der Nordheidehalle vorbeizuschauen und sich nachmittags noch tollen Tanzsport anzuschauen“, hofft Abteilungsleiter Olaf Steffen.
Sportlich gesehen sind einige der Buchholzer Paare seit Monaten auf Erfolgskurs, so beispielsweise in der C- Klasse die Paare Stefan Kulig/Florin Meyer sowie Jelle Böttcher/Emma Winkler, die sich ganz nach vorne tanzen wollen, sowie in der B-Klasse die Paare Arian Ohrenberg/Katarina Weber, Steffen Sieber/Larissa Schweppe sowie Marlon Schrön/Lia Heise. Alle Paare hatten bei wichtigen Großturnieren im Frühjahr Spitzenplatzierungen erreicht und empfehlen sich auch in der heimischen Nordheidehalle für die vorderen Plätze im Niedersachsen-Vergleich.
Trainerin Franziska Becker freut sich auf die Titelkämpfe: „Wir haben erneut einige sehr motivierte und leistungsstarke Paare in den jeweiligen Klassen – das wird sicher ein toller Wettkampf und eine Super-Stimmung in der Nordheidehalle“, ist sich die Blau-Weiss-Trainerin sicher.
Außerdem gibt es eine Premiere: In die Landesmeisterschaft eingebettet findet das erste niedersächsische Solo-Turnier in den Lateintänzen überhaupt statt. Das Prinzip ist einfach, es werden die Lateintänze getanzt – allerdings ohne Partner, also „solo“. „Gerade für Mädchen, die derzeit keinen Partner haben, eine tolle Sache. Das ist in den meisten Ländern Europas bereits integriert. Jetzt nimmt die Sache in Deutschland auch endlich Fahrt auf und wird hoffentlich als weitere Wettkampfschiene etabliert werden“, sagt Trainerin Becker, die auch davon berichtet, Anfragen von mehreren Mädchen aus der Ukraine bekommen zu haben, die diese Form des Tanzsports leistungsorientiert betrieben haben und die Solo-Turniere dort neben dem Paartanzen bereits fest integriert ist. „Ich musste ihnen dann sagen, dass es das leider bei uns noch nicht gibt. Umso mehr freue ich mich darauf, das jetzt ausbauen zu können.“ Der Deutsche Tanzsport-Verband befindet sich mit der Serie in der sogenannten Pilotphase. Dann soll entscheiden werden, wie diese Wettkampfform integriert werden kann.
Der Einlass zur Niedersächsichen Meisterschaft der Lateinpaare in der Nordheidehalle beginnt um 13 Uhr, Beginn 14 Uhr – zunächst mit den drei Solotänzen Cha-Cha-Cha, Rumba und Jive. Karten gibt es an der Tageskasse. Weitere aktuelle Informationen auf der Blau-Weiss-Webseite unter www.blau-weiss-buchholz.de oder auf facebook (Blau-Weiss Buchholz-Tanzsport) sowie instagram ( blauweissbuchholztanzsport).

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Völlig unnötige Niederlage

Völlig unnötige Niederlage.

TSV verliert Derby gegen VSV Hedendorf/Neukloster.

Der TSV Elstorf erlitt am 27. August eine sehr schmerzhafte 3:4 (1:1)-Niederlage im Derby gegen VSV Hedendorf/Neukloster – also einen der unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.
Aufgrund von individuellen Abwehrfehlern wurde ein Punktspiel verloren, was so nie hätte passieren dürfen. VSV Hedendorf/Neukloster brauchte nicht viel tun und durfte trotzdem drei Punkte mitnehmen.
Fazit Trainer Hartmut Mattfeldt: „Ein rabenschwarzer Tag für uns! Es ist einfach unfassbar, dass wir dieses Spiel verloren haben. Ich bin total enttäuscht und verärgert, dass wir diese wichtigen Punkte heute so einfach hergeschenkt haben. Wir haben quasi für sechs der sieben Tore selbst gesorgt. Dazu kam noch der unglaubliche „Samstags-Freistoß“ von Arlt, der mit dem ersten Torschuss des Gastes kurz vor der Pause das Spielgeschehen auf den Kopf stellte. Wir müssen in der Defensive schnellstens stabiler werden und die vielen individuellen Fehler abstellen. “

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Süderelbe trifft auf Eilbek

Süderelbe trifft auf Eilbek.

Die nächsten LOTTO-Pokalspiele.

Die 4. Runde im Lotto-Pokal der Herren und die 2. Runde im Lotto-Pokal der Frauen wurden in den Räumen des HFV ausgelost. Vertreter der beteiligten Vereine und der Medien waren dabei, als der bekannte Sportjournalist Dieter Matz bei den Frauen mit der AFM-Vorsitzenden Andrea Nuszkowski und bei den Herren mit dem Spielausschuss-Vorsitzenden Frank Flatau die Paarungen ausloste. Hier die Spiele mit den Mannschaften aus dem Süderelbe-Raum.

Frauen LOTTO-Pokal 2. Runde (1. – 3. Oktober 2022):.

– Eilbek 2. Fr. – SV Wilhelmsburg 1. Fr.
– HTB 1. Fr. – Egenbüttel 1. Fr.

Herren LOTTO-Pokal 4. Runde (30. Sept. – 3. Oktober 2022).

– TSV Neuland – Sieger aus Seestermühe gegen Kummerfeld
– Altenwerder – Concordia
– Haseldorf – Kosova
– Eilbek – FC Süderelbe

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Regionalliga Nord der Herren 2022/2023:

Regionalliga Nord der Herren 2022/2023:.

Topspiel in Hildesheim
Neun Spiele, sehr interessante Partien sowie das eine oder andere Derby – der vierte Spieltag
der Regionalliga Nord dürfte für gute Unterhaltung sorgen. Eine Partie ragt dabei allerdings ein
wenig heraus: In Hildesheim trifft die Überraschungsmannschaft auf den Titelfavoriten, das
Duell des Spitzenreiters mit seinem Verfolger gilt als absolutes Topspiel.
Hannover 96 II – TSV Havelse (Sa., 13 Uhr)
Nach einer einjährigen Auszeit lädt das Eilenriedestadion nun wieder zum Derby zwischen 96
und dem TSV. Dabei tritt der Gastgeber mit einer durchwachsenen Bilanz an: Dem 2:0-
Auftaktsieg gegen Teutonia schlossen sich die Niederlagen gegen Rehden (0:2), Flensburg
(0:3) und am Mittwoch gegen den VfB Lübeck (1:4) an. Dabei offenbarte das Team regelmäßig
eine recht gute Einstellung, aber auch deutliche Probleme mit der Effektivität. Die 96-Offensive
benötigt zu viele Chancen für einen Treffer, und es fehlt zudem an der Durchschlagskraft. Das
soll nun natürlich gegen den Nachbarn besser werden. Der Gast war mit einer ausgeglichenen
Bilanz (1-1-1) zum Heimspiel gegen den Bremer SV angetreten, kam am Mittwoch aber trotz
Überzahl nicht über eine Punkteteilung (1:1) hinaus. Dabei hatte der TSV Havelse durchaus ein
Chancenplus zu verzeichnen. Zum Derby treten also zwei Teams an, deren Offensiv-Potenzial
noch nicht ausgenutzt wurde.
Phönix Lübeck – BSV Rehden (So., 14 Uhr)
Eine Festung wurde aus dem Adlerhorst noch nicht: Dreimal trat Phönix bereits zu einem
Heimspiel an, dreimal gingen die Punkte an den Gegner. Nach den Niederlagen gegen St. Pauli
II (1:3), Atlas Delmenhorst (0:2) und nun gegen Teutonia (0:1) möchte der Gastgeber jetzt
endlich mal drei Punkte vor eigenem Publikum holen. Dabei helfen soll Tobias Damsgaard (24):
Der Abwehrspieler wurde kurzfristig vom dänischen Vendsyssel FF verpflichtet. Der Gast aus
Rehden trat bislang erst einmal in der Fremde an und verlor dabei mit 0:3 in Hildesheim. Insofern
wird vermutlich auch der BSV sehr hart an einer Premiere arbeiten.
Holstein Kiel II – SC Weiche Flensburg (So., 14 Uhr)
Noch ohne Sieg, zuletzt aber zweimal ungeschlagen: Den Niederlagen gegen den HSV II (0:4)
und Atlas Delmenhorst (1:2) ließ Holstein II zuletzt die Remis gegen Teutonia (2:2) und Rehden
(1:1) folgen. Nun soll logischerweise der erste Sieg her. Allerdings: In Kiel tritt ein Gegner an,
der etwas gutzumachen hat. Nach drei Siegen und einem guten Start verlor Weiche am
Mittwochabend mit 1:3 gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim. „Wenn Du die eigenen Chancen
nicht nutzt und so viele Fehler machst, dann darfst Du Dich auch nicht beklagen, wenn Du am
Ende das Spiel verlierst“, meinte Thomas Seeliger nach der unerwarteten Pleite. Der Weiche-
Coach erwartet nun die richtigen Schlüsse: „Niederlagen gehören beim Fußball dazu, wir
müssen sie aufarbeiten und nach vorn blicken.“
Kickers Emden – Eintracht Norderstedt (So., 14 Uhr)
Die Kickers warten auch nach dem vierten Spiel noch auf die ersten Punkte. Der Neuling hatte
es in den Partien gegen Weiche Flensburg (0:2), den VfB Lübeck (0:3), den TSV Havelse (1:3)
und zuletzt den SSV Jeddeloh (0:4) aber auch mit ziemlich starken Gegnern zu tun bekommen.
Ob die Eintracht aus Norderstedt auch in dieser Spielzeit zu den Schwergewichten zählen wird,
ist dagegen noch nicht ganz sicher: Bislang wartet der Gast ebenfalls noch auf den ersten
Saisonsieg (0-3-1). Vor dem 3:3 gegen den HSV II an diesem Dienstag hatte Trainer Olufemi
Smith durchgegriffen und mit Kapitän Juri Marxen sowie Abwehrchef Fabian Grau zwei
etablierte Stammkräfte auf die Bank gesetzt. Später kommentierte der Eintracht-Coach das
Spektakel so: „Ich bin unfassbar stolz auf die Jungs. Wir wollten nach dem Spiel in Drochtersen
eine Reaktion zeigen, und das haben die Jungs bravourös gemacht.“ Nun geht es um den ersten
Saisonsieg, für die Eintracht und für die Kickers.
FC St. Pauli II – TuS Blau-Weiß Lohne (So., 14 Uhr)
Nach zwei Auswärtsspielen war St. Pauli am Mittwochabend erstmals im Edmund-Plambeck-
Stadion angetreten und hatte mit einem 3:1 gegen die SpVgg Drochtersen/Assel überzeugt.
„Das war ein sehr intensives Spiel gegen eine sehr körperbetonte Mannschaft. Wir sind
zufrieden und wollen am Sonntag nachlegen“, kommentierte Trainer Elard Ostermann die
gelungene Heimpremiere. Der Gast aus Lohne tritt nach seinen beiden Saisonspielen ohne
einen gewonnenen Zähler bei St. Pauli an. Allerdings wird der Neuling für sich in Anspruch
nehmen, jeweils unter Wert geschlagen worden zu sein. Die Partien gegen Phönix (2:3) und
Werder (1:2) endeten jedenfalls nur mit knappen Niederlagen.
SV Werder Bremen II – Atlas Delmenhorst (So., 14 Uhr)
Der Auftaktniederlage gegen D/A (2:4) ließen die Bremer die Siege gegen St. Pauli II (2:0) und
zuletzt bei Blau-Weiß Lohne (2:1) folgen. „Ein hartes Stück Arbeit, aber ein verdienter Erfolg“,
meinte Thomas Wolter nach dem Auswärtssieg am Mittwochabend. Der Sportliche Leiter fand,
die junge Mannschaft habe sich in Abwesenheit von Routinier Philipp Bargfrede
(Trainerausbildung) „schwergetan“ und erst nach rund einer Stunde in die Rolle des klar
dominanten Teams gefunden. Am Sonntag wird Bargfrede zurückerwartet – aber dann dürfte
es auch gegen einen stärkeren Gegner gehen. Der Nachbar aus Delmenhorst ist nach drei
Partien noch ungeschlagen (2-1-0) und wusste auch beim 2:0 im Auswärtsspiel gegen Phönix
am Mittwochabend zu überzeugen.
SpVgg Drochtersen/Assel – Hamburger SV II (So., 15 Uhr)
Einer knappen 2:3-Niederlage gegen Jeddeloh hatte die Spielvereinigung die Siege bei Werder
II (4:2) und gegen Norderstedt (3:1) folgen lassen. Insofern vermochte die 1:3-Pleite bei St. Pauli
II am Mittwoch schon ein wenig zu überraschen. Noch tritt der Gastgeber offenbar nicht so stabil
wie gewünscht auf. Sein Gegner war Teil des 3:3-Spektakels in Norderstedt, wo der HSV II nach
einem Platzverweis für die Eintracht einen 1:3-Rückstand zum Remis gedreht hatte. „Wir waren
in der Überzahl diesmal deutlich besser, haben schneller, klarer und zielstrebiger gespielt. So
konnten wir uns noch einen Punkt erkämpfen“, fasste HSV-Coach Pit Reimers die Partie
zusammen. Die Freude über die Energieleistung wurde allerdings durch die schwere
Schienbein-Verletzung von Stürmer Timon Burmeister getrübt.
VfV Borussia 06 Hildesheim – VfB Lübeck (So., 15 Uhr)
Das wird ein Spiel: Nach vier Partien – etwa einem 3:1 in Flensburg am Mittwoch – ist der VfV
noch ungeschlagen (3-1-0) und empfängt den Topfavoriten nun als Tabellenführer. Man darf
wohl davon ausgehen, dass die Stimmung in Hildesheim derzeit recht gut ist und der Gastgeber
eine ganze Menge Vorfreude auf das Duell mit dem Tabellenzweiten empfindet. Der VfB gilt
allerdings als echter Prüfstein. Er tritt mit dem Optimum von neun Punkten aus drei Spielen an
und überzeugte erst am Mittwoch mit einem 4:1 gegen 96 II. Nach dem Spiel gegen die
Lübecker dürfte feststehen, ob der VfV auch langfristig ein Kandidat für die Tabellenspitze der
Regionalliga Nord ist.
Bremer SV – SSV Jeddeloh (So., 15 Uhr)
Das tat gut: In Unterzahl kam der Bremer SV beim 1:1 in Havelse am Mittwochabend zu seinem
ersten Punktgewinn. „Eine mörderische Moral“, lobte sein Trainer Torsten Gütschow begeistert.
Nun hat der Aufsteiger die Partien gegen Weiche (1:2), den VfB Lübeck (1:3) sowie Havelse
absolviert, und das gilt in Bremen als Ende der harten Duelle mit den Spitzenteams. Aber das
könnte ein Irrtum sein. Im SSV Jeddeloh ist jedenfalls eine Mannschaft zu Gast, die bislang
durchaus zu überzeugen wusste. Der Gast ist nach vier Partien noch ungeschlagen (2-2-0),
gewann am Mittwoch glatt mit 4:0 über Kickers Emden. Nun geht’s zum nächsten Aufsteiger,
und der SSV wird sicher auch aus diesem Spiel nicht als Verlierer hervorgehen wollen.