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Pastor Heinz Franke verlässt Neu Wulmstorf

Pastor Heinz Franke verlässt Neu Wulmstorf.

Stelle soll schnell wieder besetzt werden.

Vor zwei Jahren trat Pastor Heinz Franke seinen Dienst in der Ev.-luth. Lutherkirchengemeinde Neu Wulmstorf an.
Nun wechselt er zum 1. Juli aus persönlichen Gründen in den Kirchenkreis Bremervörde.
Die Lutherkirchengemeinde ist bemüht, die Stelle baldmöglichst wieder zu besetzen und wünscht dem Pastor und seiner Familie alles Gute für den weiteren Weg, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Umfassende Beratung und Hilfe ist notwendig

Umfassende Beratung und Hilfe ist notwendig.

Thema Häusliche Sicherheit für Frauen und Kinder.

Die Frauen im Gemeinderat Neu Wulmstorf befassten sich in ihrem turnusmäßigen, fraktionsübergreifenden Treffen am 23. Mai mit Fragen der häuslichen Sicherheit für Frauen und Kinder. So berichtete das Bundeskriminalamt für 2020 (bereits unter Corona-Bedingungen) über 148.031 Opfer körperlicher und/oder psychischer Misshandlung im Familienkontext, 61 Prozent davon als vorsätzliche Körperverletzung, 22 Prozent als Bedrohung, Stalking und Nötigung und 0,3 Prozent Totschlag und Mord, konkret 444 Todesfälle. In 80 Prozent aller Fälle sind Männer die Täter. Das basiert meist auf einem veralteten Verfügungsanspruch gegenüber Frau und Kindern.
Die Corona-Zeit brachte erschwerte Bedingungen mit sich. 2021 sollen die durchschnittlichen Zahlen sogar noch um knapp fünf Prozent gestiegen sein. „Die Notwendigkeit, wegen Corona-Beschränkungen das Berufsleben, die Schule, die Angehörigen-Sorge sowie Freizeitaktivitäten im eigenen Haushalt stattfinden zu lassen, hat erhebliche Auswirkungen hinterlassen“, stellte Ulrike Glüer, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, dar. So kann die Überforderung der Familienmütter und -väter auch dazu führen, dass Kinder oder pflegebedürftige Angehörige in sozial prekäre Situationen gerieten. Die Dunkelziffer mache sich beispielsweise in der Schulsozialarbeit bemerkbar, was nur selten zum Aufsuchen eines Frauenhauses führt und nur vielleicht zum Jugendamt. Die Corona-Bedingungen haben zur Häufung und Intensivierung aller Problemlagen geführt, wird berichtet, bis hin zu Fällen häuslicher Gewalt, der die Kinder, oft die ganze Familie ausgesetzt sind, manche täglich. „Spricht man mit Fachfrauen aus dem Frauenhaus oder der Schulsozialarbeit, so werden die Auswirkungen auch vor Ort deutlich“, erläutert Glüer in ihrem Bericht. Das gehe von Verhaltensauffälligkeiten über zu viel Medienkonsum bis hin zu Albträumen. Auch Rückzugsmöglichkeiten fehlten. Verantwortlich dafür seien beispielsweise auch beengte Wohnverhältnisse, soziale und finanzielle Engpass-Situationen. Auch die Kinder mit mehreren Sprachen sind gefährdeter. Aus dem Kreis der Ratsfrauen wird zudem über Fälle berichtet, wo pflegende Angehörige wegen Ausfall von ambulanten Diensten, Gemeinschafts- und Tagespflegeangeboten unter Überforderung leiden, was auch mit einem Gewaltpotenzial einhergehen kann.
Nötig sei in all diesen Fällen umfassende Beratung und Hilfe, die bei der ganzen Familie ansetzen müsste. Sehr wichtig wäre, so sagen Fachfrauen beispielsweise im Landkreis Harburg, das Thema häusliche Gewalt und Überforderung durch Bearbeitung zu enttabuisieren. Grundsätzlich fehlten Familienhilfen vor Ort sowie eine aufsuchende Sozialarbeit. Frauenhäuser und Schulsozialarbeit können in manchen Fällen helfen. Aber beide Angebote seien nicht ausreichend. So sind wegen uneinheitlicher und befristeter Finanzierung nur wenige Frauenhausplätze verfügbar. Mancherorts ist die Schulsozialarbeit nur als Tropfen auf den heißen Stein vorhanden. Ambulante Pflegedienste, Pflegeheimplätze und Tagespflegeinrichtungen sind schon zu Normalzeiten Mangelware. Und in Fällen häuslicher Gewalt fehlen Täterberatungsstellen, angemessene Ersatz-Wohnungen sowie eine ganzheitliche Betreuung. Die Ratsfrauen wollen das Thema weiterverfolgen.

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Polizei sucht Zeugen nach Sachbeschädigung

Bereits in der Nacht zum 24. April hatten Unbekannte auf der Skateranlage an der Straße Wulmstorfer Wiesen eine Sachbeschädigung begangen. Ein Zaunelement der Anlage ist gewaltsam herausgebrochen und dadurch völlig beschädigt worden. Bislang sind bei der Polizei keine Hinweise dazu eingegangen. Zeugen, die Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 040 33441990 bei der Polizei Neu Wulmstorf zu melden.

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Navigationssystem entwendet

In der Zeit zwischen dem 27. und 28. Februar haben sich Diebe an einem Wohnmobil zu schaffen gemacht. Das Fahrzeug stand in der Straße Postweg. Die Täter brachen zunächst die Tür des Fahrzeugs auf. Anschließend bauten sie das fest installierte Navigationssystem aus und verschwanden damit. Der Schaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Postweg aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 040 33441990 bei der Polizei in Neu Wulmstorfzu melden.

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Grünschnitt gehört nicht in den Wald!

Ein trauriger Anblick: ein totes Rehkitz liegt im Gras, neben ihm das Muttertier, ebenfalls verendet. Im Bereich der Winsener Marsch ist dies aktuell leider keine Seltenheit. Insgesamt 24 verendete Rehe wurden dort in den zurückliegenden Tagen aufgefunden. Doch eine Tierseuche grassiert bei Rehen aktuell nicht. Thorsten Völker, Leiter der Abteilung Ordnung und Verbraucherschutz, hat daher einen Verdacht. „Wir gehen stark davon aus, dass sich die Tiere an Kirschlorbeer vergiftet haben“, so Völker. Denn ebenfalls im Bereich der Winsener Marsch wurden zuletzt fast ein Dutzend Ablagestellen entdeckt, an denen Grünschnitt von Kirschlorbeerhecken einfach in der Natur entsorgt wurde. „Kirschlorbeer ist giftig und stellt eine Gefahr für Wildtiere dar“, stellt Völker daher klar. Er möchte nicht erst das Untersuchungsergebnis der aufgefundenen Tiere abwarten: „Wir appellieren an alle Grundstücksbesitzer, ihren Grünschnitt niemals in der Natur zu entsorgen, sondern eine der dafür zur Verfügung stehenden Annahmestellen, die Biotonne oder die Grünabfallsammlung zu nutzen. Grünschnitt gehört nicht in den Wald!“ Eine Übersicht über die Entsorgungsmöglichkeiten von Grünabfall finden Bürger unter www.abfallwirtschaft.landkreis-harburg.de.