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Fragen zum Hafenerweiterungsrecht

Fragen zum Hafenerweiterungsrecht.

Anfrage der Grünen an die Wirtschaftsbehörde.

Als Teil des Hafenerweiterungsgebietes findet für Moorburg § 3 HafenEG Anwendung. Demnach sei es grundsätzlich unzulässig, Grundstücke wesentlich zu verändern, insbesondere zu bebauen. Von diesem Grundsatz scheint zur Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses abgewichen worden zu sein, meinen die Grünen. Sie verweisen außerdem auf angebliche Berichte, dass auch in der Vergangenheit Baugenehmigungen erteilt worden wären, wenn ein gerichtliches Vorgehen gegen eine ablehnende Entscheidung in Aussicht gestellt wurde.
„Sollten diese Berichte der Wahrheit entsprechen, würde sich die Frage stellen, inwieweit die FHH von einer Anwendung des HafenEG absieht, um eine Überprüfung des HafenEG auf seine Verfassungsmäßigkeit zu verhindern. Ebenso ergeben sich bezüglich der – ausdrücklich zu begrüßenden – Errichtung des neuen Feuerwehrhauses Widersprüche zur aktuellen Position des Senats, dass die Flächen des Moorburger Dorfes ab 2035 für eine Hafenerweiterung zur Verfügung stehen sollen. Eine entsprechend kurze Lebensdauer würde wahrscheinlich dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit widersprechen“, erklären die Grünen in einer Anfrage an die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI). Zudem deuten Berichte, so die Grünen, dass die Stadt bei Verkäufen von Grundstücken und Wohneigentum neuerdings auf ihr Vorkaufsrecht verzichte, ebenfalls darauf hin, dass der Senat nicht davon ausgehe, dass die Flächen des Moorburger Dorfes für eine Hafenerweiterung benötigt würden.
Vor diesem Hintergrund fragen die Grünen, wie viele Baugenehmigungen, die vom Grundsatz der § 3 Abs. 1, 2 HafenEG abweichen, seit 1982 genehmigt worden wären. Auf welchen Ausnahmegrund nach § 3 HafenEG wäre sich dabei jeweils gestützt worden? Wie viele Baugenehmigungen wären nach Einleitung eines Widerspruchverfahrens nach § 68 VwGO erteilt worden? Weiterhin wollen die Grünen wissen: „In wie vielen Fällen hat die HPA oder die FHH das ihnen zustehende Vorkaufsrecht seit 2000 ausgeübt oder darauf verzichtet? Aus welchen Gründen wurde ggf. auf das Vorkaufsrecht verzichtet?“ Darüber hinaus wollen die Grünen Details zum Investitionsvolumen der baulichen Maßnahme am Feuerwehrhaus in Erfahrung bringen.
Auch von Interesse sei für sie, wie viele neue Wohneinheiten in den letzten zwei Jahren durch den LIG und die SAGA in Betrieb genommen wären.

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Kriminalpolizeiliche Beratung jetzt auch online

Kriminalpolizeiliche Beratung jetzt auch online.

Digitaler Vortragsraum gestartet.

Die Polizei Hamburg bietet ab sofort auch kriminalpolizeiliche Beratung online an. Dafür wurde eigens ein sogenannter „digitaler Vortragsraum“ eingerichtet, wie die Polizei mitteilte. Dazu gehören unter anderem auch 90-minütige Online-Vorträge an folgenden Terminen:
• 24. Februar, 14 Uhr; Ein Anruf – und es droht der finanzielle Ruin: Insbesondere Senioren liegen im Fokus von Telefonbetrügern. Bei diesem Vortrag werden Interessierte über das Vorgehen von Betrügern aufgeklärt und ihnen werden hilfreiche Informationen an die Hand gegeben.
• 17. März, 10.30 Uhr; Onlinesicherheit für Senioren: Diese Veranstaltung gibt älteren Menschen praktische Tipps zum Schutz vor Betrugsdelikten im Internet. Zudem werden die Grundlagen der Internetsicherheit thematisiert.
• 1. April, 18.30 Uhr; „Initiative Sicher Handeln“ macht stark gegen Online-Betrug: Sogenannte Cybercrime-Delikte – zum Beispiel Phishing-Mails, Fake-Shops oder Lieferungen „erst“ nach Vorkasse – sind in den vergangenen Jahren laut Polizeilicher Kriminalstatistik auffällig angestiegen. Im Rahmen der „Initiative Sicher Handeln“ wird auf dieser Veranstaltung zum sicheren Einkauf im Internet und dem Erkennen von Online-Betrug beraten.
• 2. Juni, 19.30 Uhr; Häusliche Gewalt? – Hinsehen, Erkennen, Helfen!: Wie verhalte ich mich, wenn jemand in meinem Umfeld betroffen ist? Welche Unterstützungsangebote gibt es in Hamburg? Was macht die Polizei bei Fällen häuslicher Gewalt? Wir geben Tipps und Hinweise!
Alle Vorträge sind ebenso für Familienmitglieder, Freunde oder auch betreuende Personen geeignet.
Weitere Informationen und nützliche Tipps unter www.polizei.hamburg/digitaler-vortragsraum.

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Ein Abend, drei Sounds – ein intensiver Live-Abend

Ein Abend, drei Sounds – ein intensiver Live-Abend.

3XPERIENCE Festival.

Am Samstag, 14. Februar, präsentiert das 3XPERIENCE Festival ab 20 Uhr gleich drei Mal handgemachte Sounds – live auf der Honigfabrik-Bühne in der Industriestraße 125-131. Tickets kosten im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse zwischen 12 und 15 Euro. Weitere Informationen unter https://jim.honigfabrik.de, Tickets unter https://jim.honigfabrik.de.
Los geht es mit Moldable Glue, deren Musik eine moderne Alternative Rock mit Druck, Groove und starken Melodien ist. Treibende Riffs, mehrstimmige Harmonien und eingängige Hooks treffen auf kantige Energie und gutes, ehrliches Songwriting. Stilistisch bewegen sie sich irgendwo zwischen der Wucht von Queens of the Stone Age und der melodischen Klarheit der Beatles. Mehr über die Band auf Instagram @mouldableglue23 I Reinhören auf Spotify First Light EP oder Sound Cloud @mouldableglue.
Three Beetles Around ist eine junge Band aus der Nähe von Hamburg. Seit Anfang 2025 bringen Morten, Tade und Oskar einen Sound auf die Bühne, der sich zwischen Indie-Rock und Post Punk der 90s mit aktuellen Einflüssen und Klängen einordnen lässt. Mehr über die Band auf Instagram @threebeetlesaround.
Die Songs von Elace rauben jede Hoffnung an einer Weiterentwicklung der Menschheit. Sie sind eine Plage für die Seele. Doch in jedem Song steckt Hoffnung, Aufbruch und der Wunsch, Hand in Hand gemeinsam Wege zu gehen. „Wie das Leben eben so ist, so klingen auch unsere Songs. Mal schwermütig, mal rau, mal dancy, mal verrückt, mal leise, mal laut“. Die ELACE-DNA ruht auf einem elektronischen Fundament, welches durch live gespielte Drums und Gitarren gleichwertig ergänzt wird. Die facettenreiche Stimme des Frontmannes Andrew tut dazu ihr Übriges. Durch seinen Gesang und dessen Klangfarben erhält der Sound von ELACE den letzten Feinschliff.
Tickets https://www.tixforgigs.com/de-DE/Event/71306/3xperience-festival-3x-handgemachte-sounds-honigfabrik-wilhelmsburg-hamburg.

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Straßenvollsperrung

Aufgrund von Leitungsarbeiten auf der Fahrbahn in offener Bauweise zur Herstellung eines Hausanschlusses wird der Fischbeker Heidbrook in Höhe des Hauses Nr. 20 vom 4. bis 5. Februar voll gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird nicht eingerichtet. Für Einsatzfahrzeuge wird die Erreichbarkeit der genannten Hausnummer sichergestellt. Eine Durchlässigkeit für Radfahrer und Fußgänger ist über eine Fußgängerbehelfsbrücke gegeben. Fußgänger und Radfahrer werden sicher durch das Baufeld geführt. Eine Wendemöglichkeit ist nur über die Zufahrt der Hausnummer 20 im Fischbeker Heidbrook möglich. Die Bushaltestelle „Im Fischbeker Heidbrook (Ost)“ Höhe Haus-Nr. 18d wird im genannten Durchführungszeitraum in die Cuxhavener Straße 545 verlegt. Für die Busumleitung und die erforderlichen
Schleppkurven wurden im Moorglockenring Halteverbote eingerichtet. Eine Anwohnerinformation wird durch die Fa. Circet Kabel Service GmbH verteilt.

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„Es war sofort wieder eine Vertrautheit da!“

„Es war sofort wieder eine Vertrautheit da!“.

Klassentreffen nach 50 Jahren!.

Es ist der 16. Januar 1976, die R 10a der Realschule in der Neuenfelder Straße (heute Nelson-Mandela-Schule) feiert ihren Abschied. Der Ernst des Lebens beginnt. Die jungen Menschen, die meisten Jahrgang 1959, beginnen eine Ausbildung, gründen Familien, feiern Erfolge, müssen Krisen durchleben. Einige der ehemaligen Mitschüler treibt es in die Welt hinaus, raus aus Wilhelmsburg, viele bleiben in der Nähe. Einige sind eng befreundet, andere wiederum sehen sich jahrzehntelang nicht.
Umso größer ist das „Hallo“ auf den Tag 50 Jahre später, als sich die Klasse zum Jubiläum vergangene Woche im Kupferkrug wieder trifft! „Es war sofort wieder eine Vertrautheit da, als ob man sich gestern das letzte Mal gesehen hätte“, erzählt Martin Zimmermann, der das Treffen mitinitiiert hat. Ein Highlight: Selbst der damalige Klassenlehrer Norbert Klecka, heute 81 Jahre alt, kam zum Klassentreffen vorbei. Ein tolles Erlebnis für alle: „Es haben sich alle ausgiebig unterhalten und sich sehr wohl gefühlt“, zeigt sich Zimmermann begeistert.
Für das Treffen nahm so mancher sogar eine Reise aus dem Allgäu nach Wilhelmsburg auf sich. „Wir konnten nahezu alle ausfindig machen, das war sogar recht einfach. Bei zweien war die Recherche ein bisschen aufwendiger. Und einige Mitschüler sind bereits verstorben“, so Zimmermann weiter. Dank moderner Technik bleiben sie nun auch alle in Kontakt: Sie haben eine WhatsApp-Gruppe erstellt!