Kategorien
Allgemein

Historische Buchdruckerei erhalten – auf Gutenbergs Spuren

Historische Buchdruckerei erhalten – auf Gutenbergs Spuren.

Crowdfunding-Aktion gestartet.

Wenn sich eine mit Klischees auskennt, dann Gundula Niegot. Auch ihr Vater Olaf liebte Klischees, hatte tagtäglich mit ihnen zu tun. Doch wer jetzt an Vorurteile denkt, liegt ziemlich daneben, denn: Ein Klischee ist eine spezielle Druckplatte, die im Hochdruckverfahren verwendet wird. Davon hat Gundula Niegot viele, bedruckt individuell Bierdeckel oder Servietten in der Wilhelmsburger Buchdruckerei, die früher bekannt war als ONI-Druck. Von ihrem Vater hat die Wilhelmsburgerin auch die Leidenschaft zum Drucken, hat schon als Kind dem Vater über die Schulter geschaut und fleißig mitgeholfen, ist mittlerweile selber Mitglied im Verein für die Schwarze Kunst e.V.
60 Jahre alt ist die Druckerei, die ausgestattet ist mit allem, was man zum Drucken braucht, wie zum Beispiel einem historischen Buchdrucktiegel. Nun kämpft sie um den Erhalt der Wilhelmsburger Buchdruckerei, hat dazu eine Crowdfunding-Aktion gestartet. „Das Druckerhandwerk ist bist heute ein lebendiges Handwerk, es hat seit der Erfindung der beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert eine lange Tradition und es wird auch heute noch ausgeübt. Dahinter steckt Geschichte, Wissen, Kultur, Kreatvität, Erfüllung und das Arbeiten mit den Händen“, erklärt Gundula Niegot ihr Handwerk. Wenn das Crowdfunding erfolgreich endet, sollen die Räume der Druckerei saniert und renoviert werden und mit der originalen Ausstattung, die noch vorhanden ist, weitergearbeitet werden.
Wer Gundula Niegot und ihr Kunsthandwerk kennenlernen möchte, hat dazu bereits am morgigen Sonntag, 1. März, auf dem Ostermarkt der Windmühle Johanna von 14 bis 16 Uhr die Gelegenheit. Die Crowdfunding-Aktion und weitere Informationen sind zu finden unter www.startnext.com/buchdruckerei-erhalten oder www.instagram.com/buchdruckerei.hh.

Kategorien
Allgemein

Bezirksbroschüre „Bezirk Harburg – Leben in Vielfalt“ ab sofort erhältlich

Bezirksbroschüre „Bezirk Harburg – Leben in Vielfalt“ ab sofort erhältlich.

Neuauflage bietet viele Informationen und Einblicke.

Ab sofort liegt die neue Broschüre „Bezirk Harburg – Leben in Vielfalt“ kostenfrei an vielen öffentlich zugänglichen Stellen der Dienstgebäude des Bezirksamtes Harburg aus. Auch bei zahlreichen Institutionen, wie den beiden Standorten der Bücherhalle in Neugraben und Harburg, den Zweigstellen von Sparkasse Harburg-Buxtehude und Haspa, dem Infobüro von Harburg Marketing in der Hölertwiete und vielen weiteren Einrichtungen, ist die Broschüre für alle Interessierten erhältlich.
„Bezirk Harburg – Leben in Vielfalt“ bietet einen umfassenden Überblick über das Leben, Wohnen und Arbeiten im Bezirk Harburg. Das Heft informiert über aktuelle Entwicklungen, wichtige Anlaufstellen, Angebote für Bürger und stellt die Vielfalt des Bezirks Harburg vor. Mit zahlreichen Tipps, Adressen und Hintergrundinformationen richtet sich die Broschüre an alle, die sich für Harburg interessieren – ob als langjährige Bewohner, Neuankömmlinge oder Gäste.
Das Bezirksamt lädt alle Harburger herzlich ein, sich die Broschüre zu sichern und mehr über ihren Bezirk zu erfahren.
Die Broschüre ist auch online als eBook verfügbar https://t1p.de/ooh3x oder kann auf der Website gedownloadet werden https://t1p.de/46ubq.

Kategorien
Allgemein

Neue Radverkehrsführung

Die Radverkehrsführung entlang der Bundesstraße 3 in der Ortsdurchfahrt Elstorf ist neu geordnet. „Damit sorgen wir für mehr Sicherheit und Klarheit für Radfahrer und Fußgänger“, erläutert Swantje Werner von der Abteilung Bürgerservice/Verkehr. Der Radverkehr wird ab dem Ortseingang Elstorf – aus Richtung Övelgönne in Richtung Rade – bis zur Kreuzung Mühlenstraße (L235) nun jeweils in Fahrtrichtung geführt. Die Radfahrer nutzen dabei zusammen mit den Fußgängern den Weg entlang der B3. Die gemeinsame Nutzung endet vorerst an der Kreuzung Mühlenstraße. Dort kann die B3 sicher an Fußgängerampeln überquert werden. Ab der Kreuzung Mühlenstraße ist der Radverkehr entlang der Ortsdurchfahrt linksseitig in beide Fahrtrichtungen freigegeben.

Kategorien
Allgemein

Stromversorgung in 157 von 160 Haushalten wiederhergestellt

Stromversorgung in 157 von 160 Haushalten wiederhergestellt.

Was passierte nach dem Wasserrohrbruch?.

Vierzehn Tage, nachdem in den SAGA-Wohnanlagen Karl-Arnold-Ring 53 und Erlerring 10 Feuerlöschleitungen geplatzt waren (der Neue RUF berichtete), habe sich die Lage für die Mehrzahl der Haushalte stabilisiert. Das teilte die SAGA vergangene Woche mit.
Demnach konnte bereits sechs Tage nach der Löschwasserhavarie am Erlerring 10 nach entsprechender Prüfung mit Ausnahme von drei Wohnungen die Stromversorgung wieder in Betrieb genommen werden. Im weniger betroffenen Karl-Arnold-Ring sei dies bereits drei Tage nach der Havarie gelungen.
Die beiden betroffenen Aufzugsschächte seien noch am Schadenstag abgepumpt und danach getrocknet worden. Jeweils ein großer Aufzug war am Karl-Arnold-Ring bzw. dem Erlerring vor dem vergangenen Wochenende wieder betriebsbereit.
„142 der 160 betroffenen Haushalte sind in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Aktuell sind 13 davon auf Kosten der SAGA weiterhin in Hotels untergebracht. Einige davon werden wegen längeren Sanierungsarbeiten ihre Wohnungen verlassen müssen. Die SAGA kümmert sich mit höchster Priorität um Ausweichwohnungen. Drei Haushalte konnten bereits mit passendem Wohnraum versorgt werden“, heißt es in der Mitteilung der SAGA.
Um die Wohnungen wieder trocken zu bekommen, liefen bereits laut SAGA seit dem 9. Februar Maßnahmen in beiden Häusern. Entsprechende Feuchtigkeitsmessungen und die Aufstellung der Trockner sollen bis Ende dieser Woche vollständig erfolgt sein.
Zur genauen Schadensermittlung sei am 12. Februar ein Gutachter der Feuerkasse in beiden Häusern gewesen. Zur Koordination der Maßnahmen hat die SAGA unter Beachtung des gebotenen Brandschutzes externe Fachleute beauftragt. Die SAGA-Geschäftsstelle kooperiere dazu eng mit den Zentralbereichen, insbesondere dem Fachbereich Haustechnik. Hintergrund: Beide Feuerlöschanlagen sind erst 2018 im Rahmen einer Modernisierung der Haustechnik komplett erneuert worden und liefen bislang störungsfrei.
Die weiteren Maßnahmen konzentrieren sich auf einen engmaschigen und transparenten Austausch mit betroffenen Mieterhaushalten, die dazugehörige Schadensdokumentation durch eine externe Fachfirma sowie die obligatorische Abstimmung mit dem Sachversicherer.
„Die SAGA bietet unter anderem vulnerablen Menschen pragmatische Sofortlösungen für ihre individuelle Situation an. Zwischen dem 17. Februar und Anfang März 2026 ist ein Räumservice beauftragt, der auf vielen Wegen unterstützt, beschädigte Möbel und Einrichtungsgegenstände zu entsorgen“, so die SAGA abschließend.

Kategorien
Allgemein

DRK-Secondhand-Kaufhaus „Kreuz & quer“

DRK-Secondhand-Kaufhaus „Kreuz & quer“.

Über 100 Gäste bei Eröffnung.

Helle und offene Räumlichkeiten, viel Tageslicht, ansprechende Ware, ein gemütliches Café, das mit viel „Hygge“ zum Verweilen einlädt, engagierte und freundliche Mitarbeiter: Am vergangenen Donnerstag hat das neue Secondhand-Kaufhaus „Kreuz & quer“ des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Hamburg-Harburg e.V., am Schloßmühlendamm 30-32 offiziell seine Tore geöffnet. Zur Eröffnung kamen rund 100 Gäste aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter der Harburger Wirtschaft, darunter Hamburgs neuer DRK-Landesverbands-Chef Dr. Joß Steinke, die Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft Birgit Stöver (CDU), Holger Böhm (SPD, Vorsitzender der Bezirksversammlung) sowie der geschäftsführende Vorstand des DRK in Harburg, Harald Halpick und Harburgs DRK-Präsident Lothar Bergmann, um nur einige zu nennen. Musikalisch begleitet wurde das Event vom Klarinettisten Louis Sturm von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der zusätzlich für ein tolles Ambiente sorgte.
Bereits Ende vergangenen Jahres hat der Inklusionsbetrieb seine Arbeit aufgenommen und konnte die Abläufe erproben. „Wir haben uns mit dem Team die Zeit genommen, uns erst einmal ,warm zu arbeiten‘. Von unseren demnächst 15 festen Mitarbeitenden sind acht Inklusionskräfte. Dazu kommen noch viele Ehrenamtliche, die von Schwester Henny mitgekommen sind. Das musste sich einspielen“, erklärt Karin Bischoff, beim DRK in Harburg unter anderem als Geschäftsführerin für das „Kreuz & quer“ verantwortlich. In ihrer Begrüßungsrede betonte Bischoff noch einmal deutlich, wie wichtig die Ehrenamtlichen für das Projekt seien, ohne die es nicht funktionieren würde.
Mittlerweile läuft der Betrieb: Bis zu 100 Kunden kommen täglich rein, stöbern, kaufen, geben Spenden ab und trinken einen Kaffee, frühstücken oder essen zu Mittag oder Kuchen. Auch das Fernsehen war schon da. Karin Bischoff: „Auch Stammkunden haben wir bereits. Die kommen regelmäßig und stöbern, welche neuen Schätze wir reinbekommen haben.“ Schließlich ändere sich das Angebot schnell.
Im Secondhand-Kaufhaus dürfen übrigens alle vorbeischauen, stöbern und einkaufen. Die angebotene Ware generiert sich aus Spenden. Gerne genommen werden Haushaltswaren, Spielzeug und Kinderbedarf, Bücher, Spiele, Dekoartikel, Kleidung, Schuhe, Fahrräder, etc. Nicht angenommen werden defekte Artikel, Matratzen, Bettwäsche, Unter- und Nachtwäsche. Übrigens: Das Kreuz & quer hilft auch bei Haushaltsauflösungen.
Alle Informationen unter www.drk-harburg.hamburg/start/angebote/kreuz-quer.html.