Strahlende Besucher, Jungtiere und neue Ausstellungen.
Jetzt Termine für Freilichmuseum buchen.
Strahlende Besuchergesichter bei mittelmäßigem März-Wetter: Das Freilichtmuseum am Kiekeberg startete am 13. März, zwangsweise spät, in seine Saison 2021. Am Wochenende nutzten 1.300 Besucher die Terminvereinbarung und genossen das großzügige Museumsgelände, den Spielplatz, Jungtiere und neue Dauerausstellungen. Das Museum ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist auf der Homepage des Freilichtmuseums unter www.kiekeberg-museum.de möglich. Im Museum gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln, eine medizinische Maske ist zu tragen. Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.
Als einer der ersten war Landrat Rainer Rempe am Kiekeberg: „Wir freuen uns, dass wir trotz Covid-19 den Menschen in der Region wieder ein attraktives Kultur- und Bildungsangebot machen können. Damit erhalten sie Abwechslung im Alltag – und unser Freilichtmuseum gerät wieder in den Blick.“ Rainer Rempe begrüßte dann auch die ersten Besucher, die nach über 18 Wochen der coronabedingten Zwangspause früh morgens einen Termin gebucht hatten: Zwei Fördervereinsehepaare, eines mit Enkelkindern. „Endlich geht es los“, kommentierte der Fördervereinsvorsitzende Heiner Schönecke den Start. Der Förderverein mit seinen Vermietungen, Läden und der Bäckerei ist durch den Lockdown hart getroffen. Auch seine über 13.300 Mitglieder konnten insgesamt mehr als 25 Wochen nicht in ihr Museum – und blieben treu. Ihr Interesse bestätigten auch Gunda und Rainer Holst aus Harburg, die mit ihren Enkelkindern Yannik und Luisa früh am Kiekeberg eintrafen: „Wir kommen normalerweise jede Woche her, abwechselnd mit jeweils zwei Enkeln. Wir alle haben den Kiekeberg so schmerzlich vermisst, hier ist es so abwechslungsreich, die Gebäude, die Tiere, die Ausstellungen.“ Eva-Maria Ohde und Bernd Ritzenhoff aus Bliedersdorf bei Horneburg pflichteten ihnen bei: „Wir sind gern hier und haben darauf gewartet, endlich wieder kommen zu dürfen.“ Dieser Zuspruch motiviert die Museumsmitarbeiter enorm.
Museumsdirektor Stefan Zimmermann zieht erleichtert ein positives Resümee: „Wir freuen uns sehr über die gute Resonanz der Besucher und ihr besonnenes Verhalten. Auch in den weitläufigen Ausstellungshallen können Besucher Abstände einfach halten.“

