Schule trifft Handwerk:
Weg in die duale Ausbildung.
Reale Begegnungen schaffen.
Das Handwerk ist in den vergangenen Jahren in einigen Köpfen der Schülerschaft in Vergessenheit geraten. Vordergründig steht das Streben nach dem höchsten Schulabschluss im Vordergrund. Ein Plan B existiert auf dem Zettel, nicht aber im Kopf. Aus dieser Motivation und dem Netzwerk der Schule Ehestorfer Weg heraus ist es gelungen, das Handwerk in die Schule in Eißendorf zu holen, um der Schülerschaft diese Realbegegnungen zu ermöglichen.
Zusammen mit der gemeinnützigen Organisation „doin‘ good“ und dem Tischlermeister Jasper Seemann arbeiten an dieser Stadtteilschule Schüler aus dem Jahrgang 10 in der Holzwerkstatt an der Werkbank. Dabei stehen der Umgang mit den Werkzeugen, Werkstoffkunde, Berufe rund ums Holz und die Produktion von Alltagsgegenständen auf dem Programm. Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung soll nun versucht werden, den Jugendlichen mit einem weiteren Angebot den Weg in die duale Ausbildung zu ebnen. Fest steht – am Ende gibt es ein Zertifikat, welches natürlich auch eine Empfehlung für eine Ausbildung sein kann.
Völlig begeistert kommen die Jugendlichen zu ihren fünf Terminen, die außerhalb der Unterrichtszeit liegen. Bei der Frage, ob die Jungen und Mädchen Interesse an einem weiteren Kurs haben, war die Antwort nicht überraschend: „Wir machen weiter!“
