Doku über Hanne Darboven

Hanne Darboven am Projektor Foto: Rasmus Gerlach

Doku über Hanne Darboven
Timeswings: ein Film von Rasmus Gerlach

Timeswings“ ist ein Dokumentarfilm über die berühmteste Harburgerin – die Künstlerin Hanne Darboven – und wagt am
13. Januar, ab 18 Uhr einen Blick auf Leben und Kunst der Ausnahmepersönlichkeit, die der Filmemacher Rasmus Gerlach persönlich kannte. Kennengelernt hatte er die Konzeptkünstlerin bei einem Klassenausflug zu einer frühen Hanne-Darboven-Ausstellung.
Unsere Kunstlehrerin hatte nach dem Ausflug einen Schwips“, erinnert sich Rasmus Gerlach heute, der den Dokumentarfilm gedreht hat. Die Begegnung führte auch dazu, dass der Filmemacher an die Hamburger Kunsthochschule zum Filmstudium aufbrach. Als Experimentalfilmstudent traf er die Konzeptkünstlerin wieder, die ihren eigenen Experimentalfilm drehteüber Harburg.
Rasmus Gerlach drehte später einen Tag lang für Hanne Darboven – an ihrem 60. Geburtstag in der Musikhalle. Rasmus Gerlachs neuer Dokumentarfilm umkreist ihr Atelier in einem alten Bauernhaus am Harburger Burgberg, das demnächst um ein Dokumentationszentrum erweitert wird. In den Erinnerungen der Co-Worker, wie Hanne Darboven ihre Mitarbeiter genannt hat, werden sowohl ihre Kunst als auch ihre Persönlichkeit lebendig.
Nach dem Film gibt es die Gelegenheit zur Debatte mit dem Filmemacher. Beginn ist um 20 Uhr in der Kulturwerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, Eintritt 5 Euro.
Hanne Darbovens 50-Minuten-Film-Experiment „Vierjahreszeiten – Der Mond ist aufgegangenwird in der durch Rasmus Gerlach rekonstruierten Fassung gezeigt, die dem Original, das am 28. Januar 1983 uraufgeführt wurde, am nächsten kommt

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