Junge Muslime fegten am Neujahrstag

Die lokale Ortsgruppe in Hamburg hatte sich ab 8 Uhr an der alljährlichen Aktion beteiligt. Mit über 190 Teilnehmern kehrten die Jugendlichen an elf verschiedenen Orten in ganz Hamburg die Straßen – hier auf dem Harburger Rathausplatz Foto: Ahmadiyya Muslim

Ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement
Junge Muslime fegten am Neujahrstag

Im Rahmen der bundesweiten Neujahrs-Aktion kehrte die Ahmadiyya Muslim-Jugendorganisation am Neujahrsmorgen zahlreiche Straßen und befreite sie von den Überresten der Silvesternacht. Bundesweit fand die Neujahrs-Aktion in 240 Gemeinden mit knapp 6.500 ehrenamtlichen Helfern der Jugendorganisation stattauch in Harburg. Die Bürger waren eingeladen, an der lokalen Aktionen teilzunehmen und bei einem gemeinsamen Neujahrsfrühstück mit jungen Muslimen ins Gespräch zu kommen.
Die Aktion hat eine lange Tradition: Seit über 20 Jahren leisten die Jugendlichen ihren höchstpersönlichen Beitrag für die Gesellschaft. Mit der Aktion wollten die Jugendlichen, wie ein Sprecher sagte, „ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement und für ihre Verbundenheit zum Heimatort setzen.“
„Der Islam gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun“, ist der Leitsatz der Aktion. „Als Jugendverband ist es unser Anliegen, unsere Mitglieder dabei zu unterstützen“, erklärt Hasanat Ahmad, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya Muslim-Jugendorganisation.
Die Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Qadian (Indien) als Reformgemeinde im Islam gegründet. Seither setzt sie sich für Frieden, Toleranz, die Wahrung der Menschenrechte auf jedem Gebiet des menschlichen Lebens und eine Trennung von Politik von Religion ein. In Deutschland gehört die AMJ zu der ältesten und mit über 40.000 Mitgliedern zu den größten islamischen Organisationen und hat als erste islamische Gemeinde auch den Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts erlangt. Die Ahmadiyya Muslim-Jugendorganisation ist mit über 12.000 aktiven Mitgliedern einer der ältesten und größten muslimischen Jugendverbände Deutschlands.

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