Man liest’s und wundert sich

File: Geneviève-Tschumi-copyright-Gaetan-Tschumi.jpg Fotograf: Gaetan-Tschumi Bildunterschrift: Geneviève-Tschumi Foto: Gaetan-Tschumi

Man liest’s und wundert sich
Händel am Klavier statt auf der Orgel?

Matthias Kirschnereit

Die Musikgemeinde Harburg lädt am Montag, 11. Dezember, ab 20 Uhr zu einem festlichen Weihnachtskonzert mit der Hamburger Camerata in die Friedrich-Ebert-Halle ein.
Ein Orgelkonzert auf dem Klavier gespielt? Man liest’s und wundert sich. Doch der Pianist Matthias Kirschnereit hat gute Gründe für sein Tun. Denn die Konzertorgel, auf der Händel spielte, kam ohne Pedale aus. Händels „Orgel“-Konzerte lassen sich sehr gut auch auf dem Flügel spielen. Ein echtes Klavierkonzert von Felix Mendelssohn hat Kirschnereit außerdem im Gepäck. Arcangelo Corellis Weihnachtskonzert ist der stilbildende Klassiker unter den Musiken zur Feier der Heiligen Nacht.
2017 ist auch Telemann-Jahr. Zu Telemanns 250. Todesjahr darf Musik von Hamburgs „Director musices“ da natürlich nicht fehlen. Doch auch wenn der Komponist selbst über seine Konzerte schrieb, sie seien ihm „niehmals recht von Hertzen gegangen“, unter Telemanns zahllosen konzertanten Werken lassen sich wundervolle Entdeckungen machen. Neben Matthias Kirschnereit (Klavier) stimmen weitere hochkarätige Solisten mit weihnachtlichen Klängen auf die Festtage ein: Geneviève Tschumi (Alt), Gonzalo Mejia (Oboe )und Gustav Frielinghaus (Violine).
Restkarten können an der Abendkasse erworben werden. Weitere Informationen zur Musikgemeinde Harburg, zu den Konzertterminen 2017/18, zu den Künstlern und zum Programm sind auf der Seite www.musikgemeinde-harburg.de zu finden.

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