Spielfeld für die Integration

Spielfeld für die Integration

Spielfeld für die Integration
Familie Birkel spendet 23.000 Euro

Christoph Birkel setzte selbst einmal zum Strafstoß an….und konnte nicht verwandeln

In der Wohnunterkunft Am Radeland leben aktuell 168 Personen, von denen die meisten vor Krieg und Verfolgung nach Hamburg geflüchtet sind. Seit es die Unterkunft gibt, setzt sich die Open Arms gGmbH gemeinsam mit fördern und wohnen dafür ein, dass die Bewohnerinnen und Bewohner am Leben des Stadtteils teilhaben können.
Eine Spende von 23.000 Euro der Familie Birkel, Gründer von Open Arms, schafft jetzt die Möglichkeit für ein neues Spielfeld für die Integration: Auf einem frisch errichteten Bolzplatz eingangs der Unterkunft am Radeland können Kinder aus der Unterkunft, Nachbarskinder und die jungen Sportler des benachbarten Bostelbeker Sportvereins miteinander in Kontakt kommen. Am Freitag vergangener Woche folgte die Einweihung des Bolzplatzes. Christoph Birkel, Geschäftsführer des hit-Technoparks, der die Integrationsarbeit vor Ort aus Überzeugung unterstützt, gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass nun die Möglichkeit bestünde, über alle Grenzen – auch im Kopfhinweg, beim Fußball, der immer grenzüberschreitend verbindet, zu einem Miteinander zu finden. Sport als Kommunikation habe sich immer bewährt, sagte er. Worte, die Arne Nilsson, Geschäftsführer von f&w (fördern und wohnen), der selbst bei den Supersenioren Fußball spielt, vorbehaltlos unterstütze. Als Vertreter des benachbarten SV Bostelbek war Frank Richter gekommen. Für ihn sei es eine Ehrensache gewesen, dass sein Verein als Ansprechpartner in sportlichen Belangen zur Verfügung gestanden habe. Nun sei eine angenehme Nachbarschaft entstanden. Sagte es und gab der F-Jugend, die er mitgebracht hatte, das Zeichen, das Feld zu betreten. Alle Jungs und ein Mädchen ließen sich das nicht zweimal sagen und setzten zum herzerfrischenden Kick an.

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