Bürger können mit entscheiden

Zwischen dem gründerzeitlichen Reiherstiegviertel, dem Ernst-August-Kanal und dem Spreehafen ist ein lebendiges Quartier geplant – das Spreehafenviertel. Foto: au

Planungsteams präsentieren ihre finalen Entwürfe
Bürger können mit entscheiden

(au) Wilhelmsburg. Beim Bürgerbeteiligungsverfahren Spreehafenviertel geht es in die letzten Runden: Am Dienstag, 28. November, präsentieren ab 18 Uhr in der Aula der Ganztagsschule Fährstraße, Fährstraße 90, die Planungsteam ihre finalen Entwürfe. Drei Planungsteams arbeiten seit August an Vorschlägen, wie das Spreehafenviertel einmal aussehen könnte (der Neue RUF berichtete). Auf dem rund 20 Hektar großen Gebiet zwischen dem gründerzeitlichen Reiherstiegviertel, dem Ernst-August-Kanal und dem Spreehafen ist ein lebendiges Quartier geplant – das Spreehafenviertel. Die städtebauliche Entwicklung des dreieckigen, im Norden der Elbinsel liegenden Spreehafenviertels stellt eine sinnvolle Ergänzung des Reiherstiegviertels sowie der Projektgebiete Elbinselquartier und Wilhelmsburger Rathausviertel dar.
Perspektiven! Miteinander Planen für die Elbinseln, die den Prozess begleitet haben, lädt alle Interessierten ein, die Entwürfe gemeinsam zu überprüfen und zu bewerten. Den Siegerentwurf bestimmt schlussendlich eine Jury, die einige Tage nach der öffentlichen Abschlusspräsentation zu ihrer Beratung zusammenkommt. Mit der Überprüfung und dem Votum bietet Perspektiven! Bürgerinnen und Bürger die Chance, der Jury klare Statements aus dem Stadtteil mitzugeben. Die Jury ist an dem Abend ebenfalls eingeladen und kann so schon direkt das Stimmungsbild mitnehmen. Zudem trägt Perspektiven! die Ergebnisse in der Jurysitzung zu jedem Entwurf vor. Auf Grundlage des Siegerentwurfs werden in Zukunft die weiteren Detailplanungen für das Spreehafenviertel entstehen.
Schon während die Planungsteams an ihren Entwürfen arbeiteten, haben sie in zwei Workshops Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge von Bürgerinnen und Bürgern bekommen. Alle Interessierten sind nun aufgefordert, die Entwürfe abschließend zu überprüfen und per Votum eine Meinung abzugeben, welcher Entwurf am besten die Kriterien der beteiligten Menschen aus dem Stadtteil trifft.

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