Towers bauen Serie aus

Sorgte für entscheidende Punkte: Justin Raffington

Towers bauen Serie aus
Fünftes Heimspiel, fünfter Sieg

(pm) Harburg. Im fünften Heimspiel ist den Hamburg Towers der fünfte Heimsieg gelungen. Beim 98:86 (64:62,44:39,25:21) vor 3225 Zuschauern in der edel-optics.de Arena hieß der Topscorer auf Hamburger Seite Jonathon Williams (29 Punkte).
Headcoach Hamed Attarbashi entschied sich zu Beginn des Spiels für Anthony Canty auf der Point-Guard-Position, für Hrvoje Kovacevic als Shooting Guard, Williams auf der Small-Forward-Position und Greg Logins sowie Justin Raffington im Frontcourt.
Beide Mannschaften erwischten einen guten Start ins Spiel, wobei die Hamburger vor allem von einer Person profitierten. Jonathon Williams legte früh den Grundstein für seine beste Saisonleistung und zeigte wieder einmal, warum es eine sehr gute Entscheidung war, ihn im Sommer aus Kirchheim zurück an die Elbe zu holen.

Mit dem Ertönen der Sirene nach dem zweiten Viertel klemmte der Ball zwischen Ring und Brett fest

Nachdem Canty sein Team 2:50 Minuten vor dem Ende des ersten Viertels mit zwei erfolgreichen Freiwürfen auf 23:16 in Front gebracht hatte, antworteten die Gäste aus Baden-Württemberg mit einem 12:2-Lauf und zwangen Attarbashi beim Spielstand von 25:28 – zum ersten und einzigen Mal, dass die Towers zurück lagen – zu einer Auszeit (13. Minute). Bis zur Halbzeitpause hatten Kovacevic und Co. das Zepter wieder an sich gerissen und einen 44:39-Vorsprung erspielt.
Im dritten Viertel sah das Publikum in Hamburg-Wilhelmsburg, wie viel Talent im Team der OrangeAcademy steckt. Die Mannschaft um Top­scorer David Krämer (21 Punkte) ließ sich nicht abschütteln und entschied den dritten Abschnitt mit 23:20 sogar für sich. Zumeist war Jonathon Williams zur Stelle, wenn das Spiel zu Ungunsten der Towers zu kippen drohte.
Die große Stärke der Towers in dieser Saison zeigte sich im vierten Viertel. René Kindzeka, der bis dato noch keinen Punkt erzielt hatte, drehte auf und wurde mit seinen 14 Zählern einer der Garanten für den fünften Heimerfolg. Genau diese Unberechenbarkeit, die das Trainergespann Attarbashi/Barloschky zur Verfügung hat, beschert den Hamburgern nach zehn Spieltagen den dritten Tabellenplatz.
Attarbashi sah trotz des achten Saisonsieges Verbesserungspotenzial: „Wir hatten heute ein paar Pro­bleme gegen einen stark reboundenden und schlauen Gegner. Das Farm-Team des deutschen Vizemeisters aus Ulm mit einem Durchschnittsalter von nur 19,3 Jahren ist das jüngste Team der PRO A. Obwohl die Gäste zum Auftakt des letzten Viertels erneut bis auf einen Punkt des Anschluss hergestellt hatten, machten die Gastgeber kurz vor Spielschluss mit einem 3-Punkte-Wurf „aus der Tiefgarage“ von Anthony Canty den letzten entscheidenden Schritt zum Sieg.
Gäste der Towers – aktuell Platz 3 mit vier Punkten Vorsprung vor dem Nächstplatzierten – waren an diesem Nachmittag die VTH-Volleyballdamen aus Neugraben, die ebenfalls in der zweiten Bundesliga spielen (Platz 4). Sie zeigten sich besonders von der hervorragenden Stimmung in der quasi ausverkauften Halle begeistert.
Heute, Samstag, 25. November, müssen die Towers um 19.30 Uhr beim Tabellenführer Crailsheim Merlins antreten. Am ersten Adventswochenende (2. Dezember) kommt dann der VfL Kirchheim Knights in die heimische edel-optics-arena.de. Spielbeginn: 19.30 Uhr.
Tickets für das Spiel gegen Kirchheim gibt es unter https://hhtowers.wlec.ag/hamburg-towers-vfl-kirchheim-knights-tickets-74.html.

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