Radroute: Grüne fordern Instandsetzung

Die Grünen-Politikerin Dr. Gudrun Schittek stellte die Anfrage nach der Zuständigkeit für die offizielle Radroute. Foto: ein

Wer ist verantwortlich?
Radroute: Grüne fordern Instandsetzung

(mk) Neugraben. Zwischen den Straßen „Geutensweg“ und „Dritte Meile“ führt eine offizielle Radroute des Bezirks nördlich der S-Bahn. Der Weg ist hinter dem Recyclinghof Neugraben-Fischbek und den Tennisplätzen mit Gebüsch zugewachsen, dadurch ist die Sicht sehr schlecht. Der Boden ist matschig und uneben. Auf Antrag der Grünen in der Bezirksversammlung wurde ein Rückschnitt gefordert, passiert ist nichts. Im weiteren Verlauf bis zum Bahnübergang Dritte Meile ist der Weg uneben und nach den starken Regenfällen der letzten Wochen mit normalen Rädern nicht befahrbar, heißt es von Seiten der Grünen. Vor diesem Hintergrund stellten die Grünen an die Verwaltung folgende Fragen: „Wer ist für die Verkehrssicherheit zuständig? Wann wird der Weg so instandgesetzt, dass er als Radroute wieder befahren werden kann?“
Das Bezirksamt antwortete hinsichtlich der Zuständigkeit: „Entlang des beschriebenen Wegestückes nördlich der Bahntrasse Neugraben – Neu Wulmstorf verläuft die Route R3 des Regionalparks Rosengarten mit dem Namen „Radtour Schwarze Berge“. Mit der Betreuung der Regionalparkrouten wurde einst das Hamburger Büro „Kontor 21“ beauftragt. Es gab laut Aussage des Büros „Kontor 21“ mit der Initiierung der Regionalparkrouten die Absicht, die betroffenen Wege in Zukunft instandhalten zu wollen, jedoch mit den Grundeigentümern keine vertraglichen Vereinbarungen. Insofern gibt es von Seiten der Eigentümer keine Unterhaltungsverpflichtungen. Die betroffene Fläche liegt komplett in Privateigentum und somit außerhalb der Zuständigkeit des Bezirksamtes.“
Auf die zweite Frage erklärte das Bezirksamt, dass in den nächsten Jahren auf der Trasse voraussichtlich ein Radschnellweg nach Buxtehude entstehen soll. „Erste Studien dazu werden durch die Metropolregion erarbeitet. Die Verwaltung wird mit den Eigentümern Gespräche zur provisorischen Instandsetzung führen, sobald die Arbeitskapazitäten dies zulassen. Priorität hat zunächst der Ausbau der Velorouten 10 und 11“, so das Bezirksamt.

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