„Nein, das ist nichts für mich!“.
Landratswahl: Thomas Grambow zieht zurück.
Überraschende Entwicklung im Vorfeld der Landratswahl in Stade. Unter der Woche zog der SPD-Politiker Thomas Grambow seine Kandidatur zurück. Gegenüber dem Neuen RUF erklärte der SPD-Politiker, der auch im Neu Wulmstorfer Gemeinderat für die Genossen sitzt, dass sein Bauchgefühl ihm sage, die Finger von der Sache zu lassen. Er habe gemerkt, dass ihm die ganze Angelegenheit nicht glücklich mache. Habe es eventuell Unstimmigkeiten mit den Mitgliedern seines Wahlkampf-Teams gegeben? Nein. Das Wahlkampf-Team habe er selbst zusammengestellt, da herrsche Harmonie. Da habe alles gepasst, versichert Grambow. Dieser wiederholt nochmals, dass ihm das Procedere der Landratswahl nicht behage. „Nach zwei Monaten habe ich erkannt: Nein, dass ist nichts für mich!“, betont der Ausschussvorsitzende des Bau-Ausschusses in Neu Wulmstorf. Wolle er sich vielleicht als Kandidat für die 2021 anstehende Bürgermeisterwahl in Stellung bringen? Auch das verneint Grambow, dessen Parteifreund Tobias Handtke als heißer Kandidat in der SPD für diese Wahl gehandelt wird. Grambow sagt abschließend, wenn man das Gefühl habe, dass es nicht passe, sollte man die Größe haben, danach zu handeln. Das habe er mit der Niederlegung seiner Kandidatur letzte Woche vollzogen. Auch mit seinen Parteifreunden habe er über seine Entscheidung gesprochen, teilt Grambow mit. Anstelle des Neu Wulmstorfer Politikers wird nun der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Björn Protze, gegen den CDU-Kandidaten Kai Seefried sein Glück versuchen.
