Lernen, forschen, kochen, basteln

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Lernen, forschen, kochen, basteln.

Bildungssenator Rabe besucht climb-Lernferien.

„Mögen Sie Musik? Was für einen IQ haben Sie? Wie groß sind sie?“ – Zuerst noch recht schüchtern, aber dann doch ganz bestimmt und selbstbewusst fragten die kleinen Mitglieder der Gruppe „Meereskrabben“ der climb-Lernferien dem SPD-Bildungssenator Ties Rabe Löcher in den Bauch. Rund eine Stunde hatte Rabe sich Zeit genommen, um dem gemeinnützigem Unternehmen einen Besuch abzustatten und sich darüber zu informieren. „Ich habe climb bei einer öffentlichen Veranstaltung kennengelernt und wollte mehr darüber wissen“, erinnert sich Rabe.

Senator Rabe bei der Frage-Antwort-Runde mit den Kiddies. Geduldig und mit viel Spaß beantwortete er die zahlreichen Fragen der Kinder. Foto: au

Seit gut vier Jahren sind die climb-Lernferien an der Stadtteilschule Wilhelmsburg (StSW) fester Bestandteil der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien. climb steht für clever lernen, immer motiviert bleiben – und der Name ist Programm! Bei den climb-Lernferien lernen in den Schulferien rund 45 Kinder zwei Wochen lang von und mit jungen Erwachsenen. Ein climb-Tag besteht aus täglichen Lernzeiten in den Kernfächern Mathe und Deutsch, Projekten, in denen geforscht, gekocht oder gebastelt wird, Weiterbildungsangeboten für junge Erwachsene und jeder Menge Spaß. „Bei uns wird geguckt, was das Kind kann und nicht, was das Kind nicht kann. Wir möchten, dass die Kinder hier was lernen und sich persönlich entwickeln. Wir öffnen einen positiven Rahmen, in dem sich die Kinder entwickeln können“, erklärt Geschäftsführerin Charlotte Frey dem Bildungssenator. Und der zeigte sich ganz angetan. Interessiert schaute er den Kindern und Lehrern während einer Lernphase über die Schultern, unterhielt sich mit climb-Lehrerinnen und beantwortete in der Frage-Antwort-Runde die vielen Fragen der Kiddies.
Aber nicht nur die Kinder sind eine Zielgruppe vom climb. Die zweite sind die ehrenamtlichen climb-Lehrer. Diese kommen aus verschiedenen Bereichen, viele sind Lehramtsstudenten. Gerade für Abiturienten eine gute Gelegenheit, zu schauen, ob der Lehrerberuf der richtige sein könnte. Sie werden geschult, nehmen an Workshops teil, bereiten den Unterricht mit anderen Lehrern vor und nach.
Thomas Halbrock, Abteilungsleitung Grundschule, und Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, sind ebenfalls überzeugt von den climb-Lernferien. „Das war und ist sehr erfolgreich und ist bei den Kindern und Eltern gut angekommen!“ Und nicht nur in Wilhelmsburg erfreuen sich die climb-Lernferien großer Beliebtheit, das Hamburger Sozialunternehmen möchte in Zukunft an weiteren Schulen, insbesondere im Süderelbebereich, tätig werden. Die Vorbereitungen dazu laufen. Weitere Informationen unter www.climb-lernferien.de.

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