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Derzeitiger Zustand nicht hinnehmbar

Derzeitiger Zustand nicht hinnehmbar.

Regelmäßige Müllentsorgung am Seeveufer gefordert.

Die fraktionslosen SPD Abgeordneten Markus Sass, Benizar Gündogdu, Dennis Wacker und Mehmet Kizil machen sich Sorgen wegen der angeblichen Vermüllung im Seevebereich. Genauer gesagt dem Ufer des Seevekanals im Bereich zwischen dem Phoenix-Verwaltungsgebäude, dem Seeveplatz und dem Phoenix-Center. Dieses Areal sei laut der Genossen ein stark frequentierter Bereich und stelle einen wichtigen Eingangsbereich zur Harburger Innenstadt dar. Seit geraumer Zeit sei dort jedoch eine erhebliche und wiederkehrende Vermüllung festzustellen. Neben Verpackungsmüll und Essensresten würden regelmäßig Fahrräder, E-Scooter sowie Einkaufswagen im Bereich des Ufers und im Wasser entsorgt, so die Politiker.
„Diese Situation stellt nicht nur eine erhebliche Beeinträchtigung des Stadtbildes dar, sondern gefährdet auch Tiere und Umwelt nachhaltig. Darüber hinaus führt die Vermüllung zu hygienischen Problemen und beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität erheblich. Die bestehende Aufgabenverteilung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sowie die bisherigen Reinigungsmaßnahmen reichen offensichtlich nicht aus, um die Situation dauerhaft zu verbessern“, lautet das Urteil der SPD-Politiker.
Angesichts der zentralen Lage und der Bedeutung dieses Bereichs für die Innenstadtentwicklung sei der derzeitige Zustand nicht hinnehmbar. Eine zeitnahe, abgestimmte Lösung unter Einbeziehung des Center-Managements und der zuständigen Stellen sei dringend erforderlich. mahnen sie an.
In ihren Antrag für die Bezirksversammlung wird das Bezirksamt aufgefordert, gemeinsam mit der Hamburger Stadtreinigung und dem Center-Management des Phoenix-Centers ein abgestimmtes Maßnahmen- und Reinigungskonzept für den Bereich des Seevekanalufers und des Seeveplatzes zu erarbeiten. Ziel des Konzepts soll es sein, die regelmäßige Entfernung von Müll sowie im Wasser entsorgten Gegenständen wie Fahrrädern, E-Scootern und Einkaufswagen sicherzustellen.
Darüber hinaus seien präventive Maßnahmen zu prüfen, insbesondere eine verbesserte Beleuchtung, häufigere Kontrollen, zusätzliche Abfallbehälter sowie geeignete bauliche oder ordnungsrechtliche Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Vermüllung. Das Bezirksamt wird gebeten, der Bezirksversammlung über die geplanten Maßnahmen und deren Umsetzung zeitnah dem Regionalausschuss Harburg zu berichten, so die fraktionslosen Genossen.

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Aktienfonds, ETFs & Co. für den Einstieg

Aktien locken langfristig mit hohen Renditen und können auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich sein. Doch was genau verbirgt sich hinter Begriffen wie Dax, ETF oder Indexfonds, und wie lassen sich die damit verbundenen Geldanlagen sinnvoll für die Altersvorsorge nutzen? Wie riskant sind sie? Welche Kosten fallen an?
Es gibt Spielregeln an den Finanzmärkten, die Anleger kennen sollten. In einem Vortrag der Verbraucherzentrale Hamburg gibt die Juristin und Finanzexpertin Anke Puzicha eine Einführung in die Begrifflichkeiten. Sie erklärt, wie ein Depot eröffnet wird, was ein Fondssparplan ist und was sich hinter dem Cost-Average-Effekt verbirgt. Bislang unerfahrene Anleger bekommen zudem wichtige Hinweise an die Hand, um Fehlentscheidungen vorzubeugen. Wann? Am Dienstag, 20. Januar, von 18 bis 20 Uhr in der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22, Ecke Ernst-Merck-Straße. Die Veranstaltung bietet ausreichend Raum für individuelle Fragen und kostet 35 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vzhh.de/veranstaltungen oder der Telefonnummer 24832-108.

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Rechtlich nicht ohne Weiteres möglich

Rechtlich nicht ohne Weiteres möglich.

Posse um Verbindungsweg geht in nächste Runde.

Der Verbindungsweg zwischen den Straßen Im Neugrabener Dorf und Neugrabener Allee wächst sich langsam zu einer Posse aus. Bereits mehrere Male hatte die CDU nachgefragt, warum die Verbindung trotz mehrmaliger behördlicher Zusagen nicht in die Gänge kommt. Anfang Dezember hatte die CDU in einer Kleinen Anfrage nochmals die Problematik thematisiert. Neben der grundsätzlichen Frage, warum der Antrag immer noch nicht realisiert worden wäre, stand ebenfalls die behördliche Zuständigkeit für den Bau für den Zaun, den Weg und das Tor an diesem Standort.
Das Bezirksamt Harburg erklärte, dass der Verbindungsweg sich weiterhin in der planerischen Vorbereitung befinde. „Für die bauliche Lösung (inkl. barriereärmerer Querung am Schutzzaun) sind bereits Schritte eingeleitet. Die Weiterbearbeitung hat sich aus Kapazitätsgründen jedoch verzögert“, erläuterte das Bezirksamt.
Hinzu käme, so das Bezirksamt, dass die als kurzfristige Zwischenlösung angeregte Entfernung, bzw. das dauerhafte Offenhalten des Tores, rechtlich nicht ohne Weiteres möglich sei. Das Tor sei Teil eines im Bebauungsplanverfahren NF65 abgewogenen Schutzkonzeptes (geschlossene Barriere gegen freilaufende Hunde/Katzen). Dieser stellt ausdrücklich auf die Schaffung einer geschlossenen Barriere ab, die insbesondere für freilaufende Hunde und Katzen unpassierbar sein soll; als Bestandteil würden unter anderem Katzenschutzzäune sowie im Bereich des Wanderweges eine Brücke mit Zaunanlage und einem selbstzufallenden Tor genannt, führte das Bezirksamt aus.
Ein „Aushängen/Entfernen“ oder „dauerhaft geöffnet halten“ des Tores würde die geschlossene Barriere faktisch aufheben und damit dem planrechtlich abgewogenen und festgestellten Schutzkonzept zuwiderlaufen, betonte das Bezirksamt, das auch für diese Anlage verantwortlich zeichne.
Derzeit könne noch kein belastbarer Termin zu einem, nur eventuell möglichen, Umbau genannt werden. Eine Zwischenlösung durch Entfernung oder dauerhaftes Offenhalten des Tores sei dem Bezirksamt wegen der genannten planrechtlich/naturschutzfachlich begründeten Bedingungen rechtlich nicht möglich. Eine mögliche Öffnung müsse entsprechend der Schutzzielerreichung geplant und abgewogen werden, teilte das Bezirksamt mit.

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Ali Kazanci (SPD) nimmt an umstrittener Veranstaltung teil

Ali Kazanci (SPD) nimmt an umstrittener Veranstaltung teil.

Rücktrittsforderung werden laut.

Als der Wilhelmsburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ali Kazanci zum Jahreswechsel fröhliche Neujahrsgrüße via soziale Medien in die Welt hinausschickte, ahnte der Politiker noch nicht, dass zumindest für ihn der Start in das Jahr 2026 schwierig werden würde. Bereits seit Tagen wird Kazanci, der seit März 2025 in der Hamburger Bürgerschaft die Wilhelmsburger Bürger vertreten soll, heftig kritisiert.
Was war passiert? – Der 1976 geborene Diplom-Sozialökonom hatte am 31. Dezember an einer Veranstaltung mit dem Titel „Tag der Eroberung von Mekka“ in der Vahdet-Moschee am Steindamm teilgenommen. Kazanci saß – ebenso wie der Schura-Vorsitzende (Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.) Fatih Yildiz – am sogenannten VIP-Tisch, zusammen mit Özkan Yaman, der als Redner bei der Veranstaltung auftrat. Yaman gilt laut Medienberichten als Islamist und Hamas-Sympathisant. Fotos von der Veranstaltung sind öffentlich unter anderem auf Facebook zu sehen. Nicht nur, dass Kazanci mit Özkan Yaman zusammen an einem Tisch saß, auch die Veranstaltung selber wird stark kritisiert. Sie gilt als alternative Feier zu Silvester, die vornehmlich von islamistischen und konservativen Kreisen gefeiert werden soll.
Es war ein SPD-Genosse, der über die Bilder im Internet gestolpert ist: „Das hier ist weder Afghanistan, noch Syrien oder Saudi-Arabien. Es handelt sich um Europa – genauer gesagt Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Bilder, die an die Öffentlichkeit gelangt sind, stammen von einer Veranstaltung zum „Tag der Eroberung von Mekka“, organisiert von der Vahdet-Moschee am Steindamm, die Dreh und Angelpunkt der türkischen Hisbollah ist. Auf der Bühne sind kleine Mädchen mit Kopftuch zu sehen. Frauen sind überhaupt nicht sichtbar, und die Veranstaltung findet in einer komplett männlich geprägten Umgebung statt. Dies wirft ernsthafte Fragen in Bezug auf Kinderrechte, Gleichberechtigung und demokratische Werte in Deutschland auf. Die Veranstaltung scheint ein Vorwand zu sein, um Muslime von der Silvesterfeier auszuschließen. Die Verwendung von Kindern in diesem Zusammenhang ist besorgniserregend und eindeutig rückständig. Besonders problematisch ist, dass eine Person, die sich als Sozialdemokrat bezeichnet und als Abgeordneter ins Hamburger Parlament gewählt wurde, an der Veranstaltung teilnimmt und sie unterstützt. Dies wirft erhebliche Fragen zur Verantwortung gegenüber demokratischen Werten auf“, kritisiert der ehemalige SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kazim Abaci auf Facebook die Veranstaltung.
Die Zeitung „Die Welt“ nahm das Thema auf, der Stein kam ins Rollen, andere Medien berichteten ebenfalls über den Vorfall. Letztendlich wurde der Druck so groß, dass Ali Kazanci über die SPD-Fraktion am 3. Januar eine Stellungnahme abgab: „Es ist richtig, dass ich am 31.12. auf Einladung an einer Veranstaltung der Gemeinde der Vahdet-Moschee beziehungsweise ihres Trägervereins in Wilhelmsburg teilgenommen habe – als örtlicher Abgeordneter im Rahmen kommunalpolitischer Kontaktpflege. Die Gemeinde ist mir aus der Stadtteilarbeit grundsätzlich bekannt. Mögliche Verbindungen einzelner Gemeindemitglieder, die politische Gesinnung einzelner Veranstaltungsteilnehmer sowie die konkrete Programmausgestaltung waren mir im Vorfeld jedoch nicht bekannt. Heute ist für mich klar: Ich hätte eine entsprechende Prüfung der bekannten Teilnehmenden vornehmen und auf eine Teilnahme verzichten müssen. Dass dies unterblieben ist, war ein Fehler. Diesen Fehler bedauere ich zutiefst und bitte um Entschuldigung.
Für mich ist unmissverständlich: Gewaltverherrlichung, extremistisches Gedankengut, sogenannter ‚Märtyrerkult‘ oder jede Form von Indoktrination sind inakzeptabel und mit einem friedlichen, rechtsstaatlichen Zusammenleben unvereinbar. Ebenso gilt: Frauen- und Kinderrechte sowie die Gleichberechtigung aller Geschlechter sind nicht verhandelbar. Ich bekenne mich ausdrücklich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Ich stehe klar gegen Antisemitismus und für das Existenzrecht Israels. Von meiner Seite gibt es keinerlei Zusammenarbeit oder Unterstützung für islamistische oder extremistische Akteure. Weitergehende Unterstellungen weise ich zurück. Ich nehme die öffentliche Kritik ernst und werde künftig noch sorgfältiger prüfen, welche Einladungen ich annehme. Mein Ziel bleibt ein respektvoller Dialog mit Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Hintergründe im Stadtteil und in Hamburg – stets auf der Grundlage unserer demokratischen Werte.“
Die SPD-Fraktion Hamburg begrüßte die Erklärung und die Bitte um Entschuldigung von Ali Kazanci ausdrücklich. Grundsätzlich seien alle Mitglieder der SPD-Fraktion Hamburg angehalten, mögliche Veranstaltungsteilnahmen sowie Gesprächspartner im Vorfeld sorgfältig zu prüfen. Nach intensiven Gesprächen mit Herrn Kazanci „sei man weiterhin fest davon überzeugt, dass alle Mitglieder der SPD-Fraktion Hamburg uneingeschränkt zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stünden“, so die SPD-Fraktion.
Für die CDU ist das zu wenig: So versuche die SPD, die jüngsten Enthüllungen rund um Ali Kazanci und den Schura-Vorsitzenden Fatih Yildiz als Randnotiz abzutun, heißt es in einer Mitteilung. „Wer glaubt, hier handele es sich um einen bedauerlichen Einzelfall, verschließt bewusst die Augen. Das Foto, auf dem SPD-Abgeordneter Ali Kazanci Seite an Seite mit Schura-Chef Fatih Yildiz am Tisch mit Gegnern unserer Freiheit sitzt, ist kein Zufall und schon gar keine Ausnahme. Es zeigt ein Netzwerk, das seit Jahren stillschweigend geduldet wird, und das mitten in Hamburg, mitten im politischen Betrieb. Während die SPD öffentlich beschwichtigt, pflegen einige ihrer Vertreter enge Kontakte zu Personen, die immer wieder im Umfeld islamistischer Strukturen auftauchen. Strukturen, die sich nach außen moderat geben, aber demokratische Grundwerte langfristig aushöhlen. Es geht hier nicht um eine missglückte Veranstaltung oder eine unglückliche Formulierung. Es geht um ein strukturelles Muster. Um das Verharmlosen von Akteuren, die demokratiefeindliche Ideologien vertreten oder dulden. Um Strukturen, die Antisemitismus relativieren oder in anderen Sprachen verbreiten. Und um eine SPD, die bei ihren eigenen Leuten wegschaut, während sie an anderer Stelle lautstark moralische Maßstäbe einfordert. Die wahren Gründe für das Ausscheiden des Antisemitismusbeauftragten Hensel sind nun endlich für alle offenkundig: Von der führenden Regierungsfraktion SPD gibt es keine ausreichende Unterstützung im Kampf gegen Antisemitismus! Somit wird das Amt ad absurdum geführt“, so Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.
Auch die Schura erklärte sich auf ihren SocialMedia-Kanälen zum Vorfall: „Die Veranstaltung am 31.12.2025 diente der religiösen Erinnerung und Bildung zu einem historischen Ereignis der islamischen Tradition. Eine Abwertung anderer religiöser oder gesellschaftlicher Praktiken, insbesondere von Silvesterfeiern, war weder Inhalt noch Ziel. Nachträglich wurde bekannt, dass ein eingeladener Redner in sozialen Medien Inhalte geteilt hat, die Anlass zu berechtigter Kritik geben. Diese Inhalte waren nicht Bestandteil der Veranstaltung. Wir nehmen den Vorgang und die Kritik ernst und werden die Auswahl von Rednern künftig noch strenger prüfen, um die Übereinstimmung mit Menschenwürde, demokratischer Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt sicherzustellen. Antisemitismus, Gewaltverherrlichung, Menschenverachtung, Hass und Rassismus haben in unseren Gemeinden keinen Platz. Kritik an religiöser Praxis ist in einer pluralen Gesellschaft grundsätzlich legitim. Sie muss jedoch sachlich, differenziert und faktenbasiert erfolgen und die Grenzen der verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte müssen gewahrt werden, Pauschale Generalisierungen oder Verdächtigungen ganzer religiöser Gemeinschaften tragen nicht zu einer konstruktiven Debatte bei. Der Verein Vahdet Islamische Kultur e.V. ist eine lokal verankerte Gemeinde. Nach unserem Kenntnisstand bestehen keine nachgewiesenen strukturellen oder personellen Verbindungen zu extremistischen Organisationen.“
Allerdings: Laut einer Schriftlichen Kleinen Anfrage von Kazim Abaci aus dem Jahr 2023 bestätigt der Senat in seiner Antwort, dass „Anhänger der radikal-islamischen türkischen Hizbullah schwerpunktmäßig in der Vahdet-Moschee“ verkehrten. Zudem seid „die türkischen Hizbullah seit 2007 als Beobachtungsobjekt des Landesverfassungssschutzes Hamburg eingestuft“, heißt es dort weiter.

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HEnW Mobil verzeichnet 2025 mehr als 1,4 Millionen Ladevorgänge

HEnW Mobil verzeichnet 2025 mehr als 1,4 Millionen Ladevorgänge.

2.000ste Ladepunkte steht in Heimfeld.

Hamburg zählt bundesweit zu den Städten mit der höchsten E-Auto-Quote. Die Zahl der Ladevorgänge an städtischen Ladesäulen steigt stetig an: Für das Jahr 2025 verzeichnet Hamburger Energiewerke Mobil (HEnW Mobil) rund 1,4 Millionen Ladevorgänge – rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Kurz vor Weihnachten hat der 2.000ste Ladepunkt des Unternehmens am Alten Postweg in Heimfeld den Betrieb aufgenommen, teilte HEnW Mobil mit. Ab Januar 2026 übernimmt HEnW Mobil zudem den Betrieb der HVV switch-Ladepunkte in Hamburg. switch verbindet Carsharing- und ÖPNV-Angebote – an über 200 sogenannten „switch“-Punkten in der Stadt.
„Der konsequente Ausbau der Ladeinfrastruktur in Hamburg ist ein zentraler Baustein für die Mobilitätswende und den Klimaschutz in unserer Stadt. Die Zahlen zeigen: Die Nachfrage steigt – und Hamburg baut aus: Dass HEnW Mobil nun den 2.000. Ladepunkt in Betrieb genommen hat, ist eine gute Nachricht zum Jahresende – so kann es 2026 weitergehen. Gemeinsam machen wir Hamburg fit für die Zukunft“, so Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.
Die städtische Ladeinfrastruktur orientiere sich am Alltag der Menschen in Hamburg. Im Fokus stünden drei zentrale Anwendungsfälle: Schlafstättenladen in Wohnlagen, Laden am Zielort (Einkaufen, Freizeit, Kultur) sowie schnelles Laden an Ein- und Ausfallstraßen für längere Wege und Durchreisen. Der Ausbau der städtischen Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum orientiere sich an diesen stetig steigenden Bedarfen. Grundlage sei eine datenbasierte Planung, die Standortanalysen, lokales Know-how und die Vorgaben der Stadt berücksichtigt.
Bis Mitte 2027 sollen im Rahmen der städtischen Ausbauziele durch HEnW Mobil hunderte weitere Ladepunkte errichtet werden. Im Fokus stehen zusätzliche Ladepunkte in Wohn- und Mischgebieten sowie neue Standorte zum Laden am Zielort – etwa beim Einkaufen oder Sport. Entlang wichtiger Verkehrsachsen wird das Netz weiter verdichtet. Auch die Hamburgerinnen und Hamburger können künftig mitwirken: Über die neue Website der HEnW Mobil können ab sofort Standortvorschläge eingereicht werden.
An den städtischen Ladesäulen können die Angebote von mehr als 50 Ladestromanbietern (E-Mobility Provider) genutzt werden. Der Ladestromanbieter ist frei wählbar, Preise und Konditionen legen die Anbieter selbst fest. Zusätzlich gibt es ein Angebot zum Spontanladen (Ad-hoc-Laden) der HEnW Mobil ohne Registrierung.