Das Trauercafé der Hospizgruppe Neu Wulmstorf öffnet im Mai wie gewohnt am dritten Sonntag des Monats (Pfingstsonntag) seine Türen. Hier haben Angehörige die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden in vertrauensvoller Umgebung auszutauschen. Das Café hat geöffnet am 20. Mai von 15 bis 16:30 Uhr in den Räumen der LAB im Lichthof in der Liliencronstraße 25. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Schlagwort: Neu Wulmstorf
Freibad wieder eröffnet
Freibad wieder eröffnet
Der Eintritt ist am 13. Mai umsonst
Am 13. Mai öffnet das Hallenbad in dieser Saison das letzte Mal. Danach werden dann bis zum Beginn der Sommerferien nur noch die Schulen und Vereine das Hallenbad für den Schwimmunterricht und das Training nutzen. Bevor das Hallenbad dann am 16. September wieder öffnet, stehen umfassende Grundreinigungs- und Wartungsarbeiten an.
Mit den Arbeiten zur Vorbereitung der Freibadsaison hat das Bäderteam bereits Anfang April begonnen. Ab dem 27. Mai ab10 Uhr, und dann bis einschließlich zum 2. September freut das Team des Freibades sich dann auf hoffentlich viele Badegäste und einen sonnigen Sommer. Der Eintritt ist am Eröffnungstag für alle Besucher frei.
Kockmann geht, Hauschild kommt
Kockmann geht, Hauschild kommt
Gewerbeverein Neu Wulmstorf wählte neuen Vorstand
Der Gewerbeverein Neu Wulmstorf hat einen neuen Vorstand. Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung am 9. April in den Räumlichkeiten des Rising Soul Centers wurde Marco Hauschild einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Als 2. Vorsitzender fungiert ab sofort Patrick Solle (Werbeagentur INDIGOKIND), der alle Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen konnte. Zusammen mit seinem Bruder Jannis soll sich Patrick Solle auch um einen modernen Online-Auftritt des Gewerbevereines Neu Wulmstorf kümmern. Auch Kassenwart Ralf Rappsilber trat nicht wieder an. Seine Stelle nimmt nun Jochen Lindemann ein, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Kockmann und Rappsilber führten als Gründe für den Rückzug aus dem Vorstand berufliche Gründe an. Beide hätten sich vor Kurzem beruflich verändert, da wäre die Zeit zu knapp bemessen, erklärten die nun ehemaligen Vorstandsmitglieder.
In seiner Bilanz ließ Kockmann aber auch durchblicken, dass seine anfängliche Euphorie nüchternen Pragmatismus gewichen wäre. Da er nicht den Rückhalt bei allen Mitgliedern zur Umsetzung seiner ambitionierten Pläne gehabt hätte, konzentrierte er sich auf das Machbare wie beispielsweise die Konsolidierung der Finanzen. Zurzeit stünde der Gewerbeverein Neu Wulmstorf finanziell so gut wie nie zuvor da, so Kockmann. Ihm wäre es eine Freude gewesen mit vielen interessanten Personen Bekanntschaft gemacht zu haben. Dazu zählte er neben Erich Körn, Martina Degenhard oder Ralf Rappsilber auch Gerhard Peters. Obwohl er mit Peters einige Sträuße habe ausfechten müssen, hätte er vom CDU-Politiker zahlreiche positive Dinge mitnehmen können. Kockmann: „Peters ist ein Urgestein.“ Die vom Gewerbeverein Neu Wulmstorf organisierten Veranstaltungen NeuWuWo und Autowelt seien Erfolgsmodelle. Auch das seit Oktober 2017 ausgerichtete Unternehmerfrühstück wäre gut angenommen worden. Mit Politik und Verwaltung habe es ein einvernehmliches Auskommen gegeben.
Als peinlich bezeichnete Kockmann hingegen die Ereignisse rund um den 40-jährigen Geburtstag des Gewerbevereins. Da lediglich 21 Personen zugesagt hätten, wurde das Fest abgeblasen. Kockmann: „Das ist eine Lachnummer gewesen. Ich denke, so etwas schadet dem Verein extrem.“ Im Großen und Ganzen ginge er jedoch mit einem guten Gefühl aus dem Vorstand heraus, bekannte Kockmann.
Sein Nachfolger konnte brühwarm über die Unwägbarkeiten bei der Planung der NeuWuWo berichten. Die Gemeinde wollte die Traditionsveranstaltung „auffrischen“, hätte vorgeschlagen, dass sich viele Vereine und Organisationen aus der Region Neu Wulmstorf am Event beteiligen. Die Rede sei von einem Familien- und Kinderfest, Aktionen wie Segeln auf dem Schulsee und Infostände zu aktuellen Themen. Der Gewerbeverein habe mit der Gemeinde einen Kompromiss vereinbart. Freitags und sonntags sollte alles wie gewohnt verlaufen, aber am Sonnabend sollten neue Teile in das Programm eingeflochten werden. Nach einigen Hin und Her habe die verantwortliche Person, die sich für die Neuerungen eingesetzt habe aber vollkommen zurückgezogen – nun werde die NeuWuWo 2018 wieder ganz nach dem alten Muster ablaufen, erklärte Hauschild. Dieser wollte sich auf eine Fortsetzung der NeuWuWo 2019 nicht festlegen – wie stets dreht es sich ums Geld. Da die Gemeinde die Ausfallbürgschaft in Frage gestellt habe, hänge auch die Neu WuWo in der Luft. Will die Gemeinde die Ausfallbürgschaft für die NeuWuWo dem Gewerbeverein nicht mehr genehmigen, sei diese Veranstaltung am Ende. Es liege in der Hand der Gemeinde, sagte Hauschild.
Dieser will an bewährten Aktionen festhalten, setzt aber auch neue Akzente. Wie beispielsweise die Informations- und Netzwerkveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der IHK, dem BVMW und befreundeten Wirtschaftsvereinen. Bei echter Resonanz sollen diese Treffen regelmäßig stattfinden. Wichtig sei für ihn, dass die Neu Wulmstorfer Unternehmer mit einem „Wissenszuwachs“ solche Veranstaltungen verlassen. Auch der Spaß solle nicht zu kurz kommen. Stammtische und Grillabende im Sommer sollen wiederbelebt werden, kündigte Hauschild an.
„Lassen uns gerne aus erster Hand informieren“
SoVD Ortsverband Neu Wulmstorf diskutiert die öffentliche Sicherheit
An der monatlichen Mitgliederversammlung des SoVD-Ortsverbands Neu Wulmstorf nahm am 10. April der neue örtliche Polizeichef Frank Ragge als Referent teil. Der SoVD-Vorstand lud zu diesem öffentlichen Informationsaustausch ein, nachdem er sich mit einer Verlautbarung des zuständigen Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke (CDU) über nicht ausreichende Versorgung des Landkreises Harburg mit Polizeipersonal befasst hatte. „Wir lassen uns immer gern aus erster Hand informieren“, sagte dazu die OV-Vorsitzende Änne Heinrich. „Unser Polizeichef konnte Ängste vor Unsicherheit in der Öffentlichkeit ausräumen und gab hilfreiche Tipps, beispielsweise zum Schutz vor Einbruch.“ Ragges Bericht zu den Verhältnissen in seinem Zuständigkeitsbereich fällt zuversichtlich aus. Er beurteilte die aktuelle Versorgung mit Polizeipräsenz hier als ausreichend. Erfreulicherweise sehe die Personalpolitik die Ausbildung weiterer Beamtinnen und Beamte vor. Ein Teil davon sei aber Ersatzbedarf. Man müsse unter anderem damit leben, dass der Polizeiberuf hohe Anforderungen an Stelleninhaber stellt und am Ende doch nicht jeder dafür geeignet ist. Aus eigener Erfahrung schilderte Ragge die besonderen Belastungen bei schweren Verkehrsunfällen. Die Sicherheit im Wohnort sieht Ragge eher gelassen, auch für ältere Menschen. Neu Wulmstorf ist ein gutsituierter Wohnort und kein polizeilicher Brennpunkt. Die Einbruchshäufigkeit hat abgenommen, auch aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Hamburger „Soko Castle“, die sich der Bekämpfung organisierter Einbrüche widmet. Eine Zahl aus der Kriminalitätsstatistik ruft allerdings Bedenken hervor. Das ergibt sich aus den knapp 100 Einsätzen bei Körperverletzung im Jahr 2017, weil es sich in fast allen Fällen um häusliche Gewalt handelte. Polizeichef Ragge lobte seine Truppe in Neu Wulmstorf als sehr motiviert und auf den Dienst am Bürger ausgerichtet. Er bestärkte das anwesende Publikum, sich in Situationen, die man persönlich als unsicher empfindet, immer an die Polizei im Ort zu wenden. Erreichbar sei immer jemand. In dringenden Fällen, beispielsweise wenn jemand ums Haus schleiche, solle immer die 110 angerufen werden. Die einsatzleitenden Beamten können gut beurteilen was zu tun ist. Man müsse hinnehmen, dass auch Beamte aus Hamburg oder Buxtehude zum Einsatzort kommen, dann allerdings innerhalb von Minuten. Der Grund dafür ist, dass die elektronische Informationsvermittlung in der Einsatzzentrale Lüneburg heute einen sehr schnellen Zugang zum Streifenwagen in der nächsten Nähe sicherstellt.
Süderelbesingen
Am 21. April findet zu 65. Mal das traditionelle Süderelbesingen statt. Der Austragungsort ist diesmal die Aula der Schule Vossbarg Neu Wulmstorf, Ernst-Moritz-Arndt-Straße 23. Das Konzert startet um 15 Uhr und kostet 5 Euro Eintritt.
Das Süderelbesingen wurde vor 65 Jahren von Chören aus der Süderelberegion ins Leben gerufen. Einige Chöre sind heute noch dabei, wie zum Beispiel der Männergesangverein Scheideholz, der Frauenchor Neugraben und der Gemischte Chor Neu Wulmstorf. Viele der damaligen Vereine existieren heute nicht mehr, andere sind dazu gekommen. Es ist jedes Jahr ein Highlight für die Chöre, denn es ist kein Wettstreit, sondern die Chöre möchten sich dem Publikum präsentieren und ihre Verbindung zu den anderen Chören festigen. Zu dieser beliebten Veranstaltung kommen in diesem Jahr neun Chöre aus dem Süderelberaum zusammen: die Chöre Damenchor Neugraben, MGV Germania Elstorf, Harburger Frauenchor, Gemischter Chor Süderelbe, Germania Finkenwärder, MGV Scheideholz, Liedertafel Frohsinn Frankop, Frauenchor Frohsinn Finkenwerder und der Gemischte Chor Neu Wulmstorf freuen sich auf einen schönen Nachmittag mit ihren Liedern aus Schlagern, plattdeutschen Liedern oder Volksweisen. Es ist von allem etwas dabei.
Der Veranstalter ist in diesem Jahr der Gemischte Chor Neu Wulmstorf, der sein 70. Bestehen feiert, denn bei der Gründung wurde festgelegt, dass jedes Jahr der Chor, der ein Jubiläum zu feiern hat, das Singen ausrichtet.