Sichere Schul- und Kitawege in Kirchdorf und Georgswerder?.
Runder Tisch einberufen.
Fehlende oder unzureichende Rad- und Gehweginfrastruktur, unübersichtliche Knotenpunkte, mangelnde Beleuchtung, eine für Lastenräder und Fahrräder mit Anhänger schlecht nutzbare Hövelweg/Schulzenbrücke sowie ein teilweise deutlich zu schnelles und aggressives Fahrverhalten einzelner Autofahrer: Der Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg kommt in einer Empfehlung aus Januar dieses Jahres an den Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook zu einem vernichtenden Urteil, was die Schul- und Kitawege in Kirchdorf und Georgswerder betrifft. Denn obwohl die Schulen und die Stadt sich ausdrücklich dafür einsetzten, dass Kinder selbstständig zur Schule gelangen, sei das für viele Kinder aus Kirchdorf und Georgswerder, die über die Radroute 23 (unter anderem Niedergeorgswerder Deich, Kirchdorfer Straße) sowie über die Hövelweg/Schulzenbrücke und deren Zuläufe zur Elbinselschule und in die Kitas fahren, aufgrund der genannten Gefahrenpunkte kaum möglich. Insbesondere im Bereich Niedergeorgswerder Deich/Kirchwiesen treffen morgens Baustellenfahrzeuge, HVV-Busse und dichter PKW-Verkehr aufeinander. Kinder müssten sich dort ihren Weg zur Schule oder Kita durch einen für sie schwer überschaubaren Verkehrsraum suchen. Deswegen begleiteten viele Eltern ihre Kinder weiter mit dem Rad oder stiegen auf das Auto um.
Aufgrund dessen forderte der Beirat einen „Runden Tisch ,Sichere Schul- und Kitawege Kirchdorf/Georgswerder‘“ mit dem Ziel, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Schul- und Kitawegsicherheit zu sammeln, zu bewerten und zu priorisieren. Sowohl der Regionalausschuss als auch behördliche Institutionen sehen ebenfalls die Problematik, sodass der geforderte „Runde Tisch“ eingerichtet wird. Das Treffen findet statt am Dienstag, 19. Mai, um 17 Uhr in der Gaststätte Kupferkrug, Niedergeorgswerder Deich 75.
Eingeladen sind unter anderem Vertreter der Elbinselschule (Schulleitung und Elternrat), des Bezirksamts Hamburg-Mitte, des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der Polizei (PK 44), der Verkehrsunternehmen, des Beirats für Stadtteilentwicklung sowie interessierteAnwohner.
Es wird um Anmeldung bis zum 17. April 2026 per E-Mail an regionalbeauftragte@hamburg-mitte.hamburg.de gebeten.


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