„Das hier ist ein wunderbarer Ort!“

Bezirksamtsleiter Christian Carstensen und der neue Betreiber des Bootshauses Torben Kostiuk haben vergangene Woche den Nutzungsvertrag unterschrieben

„Das hier ist ein wunderbarer Ort!“.

Nutzervertrag für Bootshaus unterschrieben.

Hamburger Kartoffelsuppe, verschieden belegte Fischbrötchen oder eine große Currywurst, dazu einen leckeren Latte Macchiato, ein Gläschen Wein, eine erfrischende Limonade oder ein kühles Bier: Wer sich jetzt schon mal aussuchen möchte, was er bei seinem ersten Besuch im Restaurant Bootshaus an der Außenmühle bestellen möchte, kann sich schon mal auf der neu gestalteten Internetseite www.bootshaus-harburg.de Inspirationen holen. Denn was bis zur vergangenen Woche noch als Gerücht in Harburg brodelte, ist jetzt offiziell bestätigt: Das beliebte Bootshaus an der Außenmühle eröffnet wieder. Vergangene Woche machten Harburgs Bezirksamtsleiter Christian Carstensen und der neue Betreiber, Torben Kostiuk, Nägel mit Köpfen und luden die Harburger Medien zur Unterzeichnung des Nutzungsvertrages ein. Dem Anlass entsprechend zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und gab schon mal einen Vorgeschmack auf das, was die Gäste zukünftig hier erleben können: „Hier trifft moderne Gastronomie auf idyllische Natur“, heißt es dazu auf der Internetseite.
Seit Februar dieses Jahres werkeln Torben Kostiuk und sein Team bereits an der Neugestaltung des Restaurants (der Neue RUF berichtete). Dass er einmal das Bootshaus betreiben würde, davon wusste Kostiuk bis Dezember letzten Jahres noch nichts, bis er den vorherigen Betreiber Heiko Hornbacher zufällig traf. „Ich hab zu ihm gesagt, wenn du in Rente gehst, denk an mich“, erinnert sich der 45-Jährige. Denn Kostiuk, selber ein Harburger Gewächs und zudem ein erfolgreicher Eventmanager und Gastronom, wollte gerne auch in Harburg tätig werden. Da musste Hornbacher nicht lange überlegen, denn da war das Bootshaus schon nahezu zwei Jahre geschlossen. Es folgten viele Gespräche, darunter auch mit Bezirksamtsleiter Carstensen. „Wir haben dann Wege gefunden, wie wir das alles so bauen und renovieren können, dass es behördlich passt“, freut sich Kostiuk. Und auch Carstensen zeigt sich sehr zufrieden: „Das hier ist ein wichtiger Ort für die Harburger!“ Und auch in Bezug auf das hundertjährige Jubiläum des Stadtparks, das in diesem Jahr ansteht, sei das ein wichtiger Schritt.
Doch bis zur endgültigen Eröffnung, die für Ende April angestrebt wird, ist noch einiges zu tun: Im Inneren müssen Wände verkleidet werden, so manches Kabel schaut noch aus den Wänden und die neue Terrasse ist auch noch im Werden. Zum Schluss sollen im Restaurant innen dann rund 60 Gäste, auf der Terrasse rund 80 Gäste Platz nehmen können. Freuen dürfen sich die Harburger dann nicht nur auf Deutsche Küche, sondern auch auf eine Eisdiele, die nicht nur die Kinder mit allerlei Leckereien versorgen wird.
Und mit der neuen Betriebsleiterin zaubert Torben Kostiuk noch ein Ass aus dem Ärmel: Waltraud Hörlberger wird die Geschicke des Bootshauses leiten. Bekannt ist sie vielen Harburgern noch als Wirtin des Goldenen Engels im Binnenhafen, außerdem hat sie lange das Außenmühlenfest mitorganisiert. „Ich freue mich, ein Teil hiervon zu sein und den Harburgern eine Freude zu machen. Das hier ist ein wunderbarer Ort mit einer tollen Aura, einer tollen Ausstrahlung, wo man die Seele baumeln lassen und Freunde treffen kann“, so Hörlberger.
Ebenfalls sollen zukünftig auch die beliebten Tretboote wieder zum Einsatz kommen. Aber das ist erst für 2027 geplant, erstmal stehe das Restaurant im Fokus. Dass Torben Kostiuk mit der Wiedereröffnung auf große Resonanz stößt, merke er übrigens jeden Tag, verrät er. „So 40 bis 50 Menschen täglich bleiben stehen und fragen, wann es denn endlich wieder losgeht. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht!“



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