Wilhelmsburg

Georgswerder Sommercamp

 (au) Georgswerder. Wie schon die Jahre zuvor veranstaltet der SV Vorwärts 93 Ost e.V. auch in diesem Jahr eine Sommerfreizeit für Kinder unter dem Motto „4. Georgswerder Sommercamp“ vom 24. bis zum 27. August. Betreut werden die Kinder von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern. Es wird gekocht, gespielt und gezeltet. Als Highlight gibt es auch dieses Jahr wieder Kanufahrten am Tag und abends Lagerfeuer. Es gibt die Möglichkeit, die Kinder morgens zu bringen und abend abzuholen oder die Kinder übernachten in Zelten und bleiben im Camp. Es sind noch Plätze frei für eine Tagespauschale von 5 Euro – für Kinder aus sozial schwachen Familien ist es sogar kostenfrei! Anmeldeformulare gibt es bei Kathrin Nauta unter 0160 434 65 26 oder per Email unter kathrin.nauta@outlook.de.

Bundespolizei: Betreten von Bahnanlagen lebensgefährlich
Stromunfall im S-Bahnhof Wilhelmsburg

(au) Wilhelmsburg. Am 13. August gegen 00.18 Uhr sprang ein 49-jähriger Mann alkoholisiert in den Gleisbereich der S-Bahnstrecke im S-Bahnhof Wilhelmsburg. Beim Versuch, diesen wieder zu verlassen, kam er auf der Stromschiene zu Fall. Dabei berührte er diese mit der rechten Hand und erlitt einen Stromschlag. Dem 49-Jährigen gelang es, auf den Bahnsteig zu klettern. Dort wurde er zunächst durch Reisende und später durch Bundespolizisten erstversorgt. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde er in ein Hamburger Krankenhaus gebracht.
Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizei vor dem Betreten der Bahnanlagen. Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die Personen nicht nur selbst, sondern auch Helfer und Fahrgäste. Die Stromschienen führen 1.200 Volt Gleichstrom. Eine Berührung ist lebensgefährlich. Weitere Informationen zur Gefährlichkeit von Bahnstromunfällen gibt es auf www.bundespolizei.de.

Überfall auf Kiosk in der Georg-Wilhelm-Straße

Polizei sucht Augenzeugen(au) Wilhelmsburg. Die Polizei Hamburg fahndet nach einem Pärchen, das am Freitagabend, 11. August, gegen 20.20 Uhr in der Georg-Wilhelm-Straße einen Kiosk überfallen hat. Das zuständige Raubdezernat (LKA 184) führt die weiteren Ermittlungen.
Das Pärchen betrat den Kiosk, in dem sich zu diesem Zeitpunkt nur die 50-jährige Angestellte aufhielt. Nachdem die Frau nach einer Stange Zigaretten gefragt hatte, begab sich die Angestellte in einen Lagerraum. Von ihr unbemerkt, folgte ihr eine der beiden Personen, schloss die Tür des Lagerraums und hielt diese zu. Es gelang der Angestellten zunächst nicht, die Tür zu öffnen. Als sie es nach kurzer Zeit erneut versuchte und schließlich schaffte, die Tür zu öffnen, war das Pärchen bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Die 50-Jährige stellte fest, dass in der Zwischenzeit die beiden Verkaufskassen geöffnet und daraus insgesamt 250 Euro entnommen worden waren. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Festnahme des Pärchens. Die beiden Personen können wie folgt beschrieben werden:
Täterin:
– 30 bis 40 Jahre alt,
– circa 1,70 Meter groß,
– osteuropäisches Erscheinungsbild,
– schlanke Figur “Puppengesicht“,
– weiß-blonde Haare,
– sprach Deutsch mit polnischem Akzent,
– trug eine blaue Jeans
Täter:
– 30 bis 40 Jahre alt,
– circa 1,70 Meter groß,
– osteuropäisches Erscheinungsbild,
– schlanke Figur,
– dunkle Haare,
– trug eine graue Jogginghose.
Die 50-Jährige wurde bei dem Überfall nicht verletzt.
Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 4286 56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg zu melden.

Georgswerder Sommercamp

(au) Georgswerder. Wie schon die Jahre zuvor veranstaltet der SV Vorwärts 93 Ost e.V. auch in diesem Jahr eine Sommerfreizeit für Kinder unter dem Motto „4. Georgswerder Sommercamp“ vom 24. bis zum 27. August. Betreut werden die Kinder von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern. Es wird gekocht, gespielt und gezeltet. Als Highlight gibt es auch dieses Jahr wieder Kanufahrten am Tag und abends Lagerfeuer. Es gibt die Möglichkeit, die Kinder morgens zu bringen und abend abzuholen oder die Kinder übernachten in Zelten und bleiben im Camp. Es sind noch Plätze frei für eine Tagespauschale von 5 Euro – für Kinder aus sozial schwachen Familien ist es sogar kostenfrei! Anmeldeformulare gibt es bei Kathrin Nauta unter 0160 434 65 26 oder per Email unter kathrin.nauta@outlook.de.

Methan-Gasblase angebohrt
Feuerwehr Hamburg sichert Gasaustritt

 (au) Wilhelmsburg. Bei Sondierungsarbeiten in der Hohe Schaar- Straße wurde am Dienstag, 15. August, gegen 16 Uhr eine Methangasblase in circa 12 Metern Tiefe angebohrt. Der erste Gasaustritt wurde von der ausführenden Sondierungsfirma bemerkt und umgehend gemeldet. Zunächst dachte man daran, dass eine Gasleitung angebohrt worden sei. Die
benachbarte Werkfeuerwehr Shell führte bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr erste Sicherungsmaßnahmen durch. Messungen an der Austrittsöffnung ergaben eine hohe Konzentration von Methan. In fünf Meter Entfernung waren keine Werte mehr messbar. Das Versorgungsunternehmen wurde abgewartet, nach Probennahme von dem austretenden Gas wurde festgestellt, dass es sich nicht um Erdgas handelt. Offensichtlich wurde bei den Sondierungsarbeiten in 12 Metern Tiefe eine Gasblase angebohrt. Durch eine erneute Bohrung an gleicher Stelle konnte die
Gasblase verschlossen werden. Die Einsatzstelle wurde dem Betreiber
und der Umweltbehörde übergeben. Eingesetzt waren 22 Kräfte der Berufsfeuerwehr mit einem Löschzug, Einsatzführungsdienst B, U-Dienst und Messfahrzeug der analytischen Task Force. Des Weiteren Kräfte der Werkfeuerwehr Shell, der Behörde für Umwelt und Energie sowie des Versorgungsunternehmens Hamburg Netz.

A253: Deckenerneuerung
Einspurige Verkehrsführung stadteinwärts

(au) Wilhelmsburg/Harburg. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) saniert auf der A253 stadteinwärts vom 22. bis 24. August die Fahrbahn im Bereich der Anschlussstelle Harburg-Mitte. Dafür müssen die Aus- und Abfahrt Harburg-Mitte und der rechte Hauptfahrstreifen Richtung Norden gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.
Die einspurige Verkehrsführung auf dem Autobahnabschnitt und die Sperrung der Anschlussstelle Harburg-Mitte (stadteinwärts) werden am Dienstag, 22. August um 5 Uhr eingerichtet und am Donnerstag, 24. August um 18 Uhr wieder freigegeben.
Die Umleitung führt über die Anschlussstelle Hamburg-Neuland und die Straßen Neuländer Straße/ Großmoorbogen/ Großmoordamm.
Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

Bundestagswahl 2017: Auftakt zur Briefwahl
Briefwahl auch vor Ort möglich

(au) Wilhelmsburg. Die Hamburger Stimmzettel sind gedruckt – jetzt können die Briefwahlunterlagen versendet werden. Wer möchte, kann auch vor Ort in seiner Wahldienststelle gleich per Brief wählen. Rechtzeitig zur Öffnung der bezirklichen Wahldienststellen am Dienstag, 15. August, sind die Stimmzettel eingegangen. Damit hat der Versand der Briefwahlunterlagen begonnen.
Die Briefwahl kann bereits seit dem 6. Juni über den Online-Briefwahlantrag unter der Adresse www.hamburg.de/briefwahl beantragt werden. Dieser Dienst ist noch bis zum 19. September verfügbar. Im Übrigen kann die Briefwahl schriftlich (auch per Telegramm, Fax oder E-Mail) oder persönlich bis zum 22. September bei der Wahldienststelle beantragt werden. Wer möchte, kann auch vor Ort in seiner Wahldienststelle gleich per Brief wählen. Die zuständige Wahldienststelle ist leicht zu finden unter www.hamburg.de/briefwahl oder einfach den Hamburg-Service unter der Telefonnummer 115 anrufen.
Wer möchte, kann sich den Stimmzettel auch bereits jetzt im Internet ansehen: Unter www.hamburg.de/wahlen/bundestagswahlen/ ist jeweils ein Muster der sechs Hamburger Stimmzettel zu finden.

Energieberg Georgswerder

 (au) Wilhelmsburg. Wer den Energieberg Georgswerder, Fiskalische Straße 2, besuchen möchte, hat dazu dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr) die Gelegenheit; montags ist geschlossen. Der Eintritt ist kostenlos. Führungen finden freitags bis sonntags um 15.30 Uhr statt, am Wochenende zusätzlich um 13.30 Uhr. Der Energieberg Geortgswerder ist mit dem HVV Bus 154, Haltestelle Fiskalische Straße zu erreichen. Bei Gewitter (und gegebenefalls Gewitterwarnung für Hamburg) ist der Zugang zum Horizontweg für alle Besucherinnen und Besucher gesperrt.

A255: Neue Deckschicht
Sanierung der Asphaltdecke

 (au) Veddel. Auf der A255 haben sich zwischen der Brücke Müggenburger Zollhafen und der Anschlussstelle Hamburg-Veddel Setzungen in der Fahrbahn gebildet. Um die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleisten zu können, erneuert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hier seit dem 9. August die Asphaltdeck- und Binderschicht.
Seit dem 9. August sind der Seiten- und Ausfädelungsstreifen der Nebenfahrbahn Veddel Richtung Hamburg gesperrt. Der Verkehr wird auf zwei eingeengten Fahrsteifen an der Baustelle vorbeigeführt.
Vom 18. August bis 21. August müssen zwei Fahrstreifen der Nebenfahrbahn Veddel in Richtung Hamburg gesperrt werden, um die Fahrbahndecke sanieren zu können. Im Baustellenbereich wird der Verkehr auf einem eingeengten Fahrsteifen geführt.
Während der gesamten Bauzeit ist die Ausfahrt Hamburg-Veddel auf zirka 100 Meter verkürzt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf diesem Autobahnabschnitt liegt während der Bauzeit bei 60 km/h.
Die Fahrtrichtung stadtauswärts sowie die Hauptfahrbahn in Richtung Hamburg sind nicht betroffen.
Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

“Kunst sucht nicht, Kunst findet.“

 (au) Wilhelmsburg. Im Atelierhaus23, Am Veringhof 23a, stellen bildende Künstler der Hamburger Sektion von „Les Momatrois En Europe“ in der Ausstellung “Kunst sucht nicht, Kunst findet“ vom 10. bis 22. September einige ihrer Werke aus. Am Sonntag, 10. September findet zur Eröffnung ab 16 Uhr eine Vernissage statt. Durch die Vernissage führt die Schauspielerin Simona Brokmann. Die Ausstellenden Künstler sind: Natascha Artworkx (Malerei und Illustration), Christin von Talis (Malerei du Skulptur), Susann Wollenberg (Malerei uns Skulptur), Betina Behrend (Malerei und Lyrik), Jann Kaune (Malerei), Karl-Heinz Maukel (Netzwerkskulpturen), Angela Herrmann (Malerei), Wendy Sally (Instalation und Fotografie), dj chris (Malerei), Daniela Theodora Beck (Malerei), Christine Tolg-Brandenstein (Malerei, Zeichnung und Skulptur).

Heimliche Jäger der Nacht

(au) Wilhelmsburg. Bei einer nächtlichen Exkursion am Samstag, 5. August, von 21 bis 23 Uhr durch den Wilhelmsburger Inselpark möchte der BUND Fledermäuse bei ihrer nächtlichen Jagd beobachten. Dazu gibt es spannende Informationen dazu, wie die nächtlichen Flugkünstler leben und weshalb alle heimischen Fledermäuse in ihrem Bestand bedroht und deshalb besonders geschützt sind. Treffpunkt ist am BUND-Naturerlebnisgarten gegenüber dem Betriebshof der Inselparkverwaltung Wilhelmsburger Inselpark, Straße Hauland. Die Kosten betragen 3 Euro für Kinder, Erwachsene bezahlen 5 Euro. Der Betrag ist vor Ort zu entrichten.Achtung: Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

Versuchter Einbruch in Kulturverein
Spanier wird festgenommen

(au) Wilhelmsburg. Beamte des Polizeikommissariates 44 haben am Mittwoch, 2. August, gegen 2.20 Uhr einen 49-jährigen Spanier vorläufig festgenommen, der verdächtigt wird, einen Einbruch in einen Kulturverein in der Neuenfelder Straße begangen zu haben. Das für die Region Harburg zuständige Landeskriminalamt (LKA 182) hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Betreiber eines Kulturvereins stellte aufgrund früherer Einbrüche ein Babyphone zur Sicherung in seinem Geschäft auf. Zur Tatzeit übertrug das Babyphone verdächtige Geräusche aus dem Kulturverein, die auf einen Einbruch deuteten. Der Sohn des Betreibers verständigte daraufhin telefonisch das Polizeikommissariat 44. Kurz darauf trafen die ersten Beamten am Tatort ein und stellten eine aufgehebelte Zugangstür fest. Nachdem das Objekt umstellt und durchsucht wurde, konnte der 49-jährige mutmaßliche Einbrecher im Gebäude angetroffen und vorläufig festgenommen werden.
Der Tatverdächtige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Amtsgericht Hamburg zugeführt. Die Ermittlungen, ob der Tatverdächtige für weitere Einbrüche infrage kommt, dauern an.

 

Feuerwehr sprengt Kampfmittel

(au) Wilhelmsburg. Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg hat am Mittwoch, 2. August, um 11.22 Uhr auf dem Geläden der Shell-Raffinerie in der Hohe Schaar-Straße Kampfmittel gesprengt. Auf dem Gelände waren diverse Kampfmittel gefunden worden, insgesamt drei Konglomerate mit Munition und eine Zwei-Zentimeter Sprenggranate. Die Kampfmittel waren nicht transportfähig und mussten vor Ort gesprengt werden. Folgeschäden entstanden nicht, Bevölkerung musste ebenfalls nicht evakuiert werden. Der Einsatz war um 14 Uhr beendet. Eingesetzt waren acht Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg mit verschiedenen Spezialfahrzeugen und Geräten.

86-jähriger Rentner überfallen
Polizei sucht dringend Zeugen

(au) Wilhelmsburg. Die Polizei fahndet nach einem unbekannten Täter, der am vergangenen Freitag, 16. Juni, gegen 11.45 Uhr in der Leipeltstraße einen 86-jährigen Mann überfallen und ihm sein Portemonnaie geraubt hat. Der 86-Jährige befand sich nach dem Einkaufen auf dem Heimweg, als er am späteren Tatort vom unbekannten Täter zunächst angesprochen und nach dem Weg zur Bahn gefragt wurde, den der hilfsbereite Rentner ihm auch erklärte. Allerdings kehrte der Täter nach wenigen Schritten um, trat wieder an den 86-Jährigen heran und schubste ihn vollkommen unvermittelt zu Boden. Im weiteren Verlauf raubte er dessen Portemonnaie mit einem niedrigen Geldbetrag sowie persönlichen Papieren und flüchtete in Richtung S-Bahnhof Wilhelmsburg. Der 86-Jährige erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen.
Der unbekannte Täter kann wie folgt beschrieben werden:
– männlich;
– südländisches Erscheinungsbild; – 20-25 Jahre;
– 160-165 Zentimeter;
– kurze schwarze Haare
– unrasiert;
– dunkle Oberbekleidung.
Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Mann geben können oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 4286-56789 zu melden. Das für die Region zuständige Raubdezernat des Landeskriminalamts (LKA 184) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

2000 Euro Belohnung
Hinweise nach Sexualdelikt gesucht

(au) Wilhelmsburg. Die Polizei Hamburg fahndet weiterhin nach zwei bislang unbekannten Männern, die am frühen Sonntagmorgen, 11. Juni, gegen 1.18 Uhr zwei 26 und 30 Jahre alte Frauen angegriffen und versucht haben, sexuelle Handlungen an ihnen vorzunehmen (der Neue RUF berichtete). Nun hat die Staatsanwaltschaft Hamburg für Hinweise, die zur Ermittlung der beiden unbekannten Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.
Zwei unbekannte männliche Täter sind verdächtig, in Hamburg-Wilhelmsburg am 11.06.2017 zwei versuchte Vergewaltigungen und gefährliche Körperverletzungen begangen zu haben.
Die beiden 26 und 30 Jahre alten Geschädigten befuhren mit ihren Fahrrädern einen Wirtschafts-/Radweg zwischen einem Kleingartenverein und der Anschlussstelle Georgswerder in Richtung Süden. Die beiden späteren Täter kamen den Geschädigten zu Fuß entgegen. Sie machten ihnen zunächst Platz für die Durchfahrt. Bei der Vorbeifahrt griffen sie die Geschädigten dann unvermittelt an, woraufhin diese zu Boden stürzten.
Die beiden Männer schlugen auf die am Boden liegenden Geschädigten ein und zerrten sie in einen Grünstreifen. Die weiteren Handlungen der beiden Täter waren offensichtlich sexuell motiviert. Sie ließen erst von den Frauen ab, als ein Zeuge durch die Hilferufe der Geschädigten auf die Situation aufmerksam geworden war. Die Täter flüchteten daraufhin in Richtung AS Georgswerder/Georgswerder Bogen.
Die Täter konnten von den Geschädigten wie folgt beschrieben werden:
– 1,70 m bis 1,75 m groß;
– „südländisches“ Erscheinungsbild;
– schlanke Figur,
– kurze, dunkle Haare,
– einer der Täter war mit einer
hellen Oberbekleidung bekleidet.
Die Bekleidung der beiden Täter war nach der Tat möglicherweise blutverschmiert.
Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs. Hinweise nehmen alle Polizeidienststellen und die Staatsanwaltschaft Hamburg entgegen. Zeugen können sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 auch telefonisch bei der Polizei Hamburg melden.

 

Magische Zeiten in der Bücherhalle Kirchdorf
Start des Ferienprogramms „53 Grad“

(au) Kirchdorf. Am Samstag, 1. Juli 2017, startet das Sommerferienprogramm „53 Grad2 der Bücherhallen für Kinder und Jugendliche. Auch die Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, ist dabei und bietet bis 31. August garantiert spannende Stunden mit 100 brandaktuellen und exklusiven Büchern, eBooks, Hörbüchern, Filmen und Games zum Ausleihen. Außerdem gibt es vier kostenlose Veranstaltungen für die Teilnehmer des Ferienprogramms:
– 28. Juni von 14-17 Uhr: „Magische Zauberwelten“ mit neuester Technik hautnah erleben: Neben den Tigertabs wartet die Virtual Reality-Brille der Playstation 4 darauf, getestet zu werden! Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, Buttons nach eigenem Geschmack herzustellen.
– 3. August von 16-17.30 Uhr: „Magisches Kinderkino“. Gezeigt wird der Animationsfilm „Die Melodie des Meeres“. FSK: 0 / Empfehlung ab 8 Jahre.
– 17. August von 15-17 Uhr: „Magische Welten mit LEGO“: Es wird zum ersten LEGO -Nachmittag der Bücherhalle Kirchdorf eingeladen. Mit Lego- und Duplosteinen können nach Vorlagen oder eigenen Ideen magische Wesen und fantastische Welten gebaut werden.
– 25. August von 16-17.30 Uhr: „Magische Zauberwelten: Geschichten & Basteln“. Es wird ein Bilderbuchkino gezeigt und hinterher zu dem Motto „Magische Zauberwelten“ gebastelt.
Die Teilnahme am Ferienprogramm ist für alle Hamburger Kinder kostenlos. Bei der Anmeldung erhalten 53 Grad-Mitglieder ein buntes Armband und ein Logbuch zum Punkte sammeln. Auch im Urlaub können Kids mitmachen: Alle Titel sind vier Wochen entleihbar.
Einen rauschenden Abschluss findet das Programm am 2. September 2017 mit dem Sommerfest in der Zentralbibliothek. Hier entscheiden die jungen Gäste selbst über die besten ‚53 Grad‘-Werke, deren Schöpfer sich über exklusive Preise freuen dürfen. Informationen zu den teilnehmenden Bücherhallen und den Veranstaltungen stehen unter www.hamburg53grad.de.

„Unsere Scholle“ feiert Jubiläum

(au) Wilhelmsburg. Der Kleingartenverein „Unser Scholle“ feiert am Samstag, 24. Juni, ab 13 Uhr sein 85-jähriges Jubiläum mit einem kunterbunten Programm: Hüpfburg, Treckerfahrten, Live-Musik, Tombola, DJ – für jeden ist etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl ist mit Fassbier, Essen, Kuchen und Kaffee gesorgt. Zu erreichen ist der Kleingartenverein, der direkt am Assmannkanal liegt, am besten über die Zufahrt Rotenhäuser Straße, Parkplätze sind begrenzt. Gäste sind herzlich willkommen.

Instandsetzungsarbeiten in der 1. Elbtunnelröhre
Bauarbeiten dauern bis 22. Juni

 (au) Waltershof. Zur Erweiterung der A7 südlich des Elbtunnels auf acht Spuren saniert die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau (DEGES) GmbH an der Hochstraße Elbmarsch ab diesem Sommer die „Megastützen“ des Brückenbauwerkes im Bereich der Anschlussstelle HH-Waltershof. Der Ausbau der A7 im Bereich der Hochstraße Elbmarsch wurde im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die höchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“ eingeordnet und wird inklusive der anstehenden Sanierung des Bestandsbauwerks zurzeit intensiv geplant. Für den Bau bei überwiegend gleichzeitigem Beibehalten der Anzahl durchgehender Fahrstreifen auf K 20 wird eine Bauzeit von rund sechs Jahren ab 2018 vorgesehen.
Der Elbtunnel wird im Vorwege der Maßnahme ertüchtigt, um nicht zusätzlich den Verkehr während der Bauzeit zu beeinträchtigen. Aus diesem Grund hat der Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer entschieden, die erste Röhre mit neuer Asphaltdecke zu versehen und neue Fahrbahnübergänge einzubauen, die weniger wartungsanfällig sind. So wird die Griffigkeit und Verkehrssicherheit langfristig hergestellt. Die Bauarbeiten finden vor dem Ferienbeginn in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein statt und dauern vom 10. Juni 2017 bis 22. Juni 2017. Die 1. Röhre (Oströhre) wird dazu gesperrt.
Gleichzeitig zu den Bauarbeiten in der Fahrbahn werden alle übrigen technischen Einbauten in der Tunnelröhre überprüft und gewartet. Durch die Bündelung dieser Maßnahmen sollen die Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Bürgersprechstunde

(au) Wilhelmsburg. Am Donnerstag, 8. Juni bietet der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg im Rahmen des Bündnis Verkehrswende Hamburg von 18 bis 19 Uhr eine weitere „Offene Bürgersprechstunde“ zur A26-Ost an. Themen sind: Wie geht es weiter nach den vielen Einwendungen gegen die Planungen für den 1. Abschnitt in Moorburg?, Wie bereitet man sich auf den Erörterungstermin vor?, Welche weiteren Aktivitäten sind geplant? Was gibt es Neues bei der Planung im Abschnitt 6c – Wilhelmsburg/Kirchdorf? Die Sprechstunde findet im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, statt.

Initiative „7 mal 73“ für eine tägliche Fährverbindung
Online-Petition erfolgreich gestartet

(au) Wilhelmsburg. Endlich auch am Wochenende mit der Fährlinie 73 von der Ernst-August-Schleuse an die Landungsbrücken fahren zu können, das ist das Ziel von sechs Unternehmerinnen aus Wilhelmsburg. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Frauen aus Wilhelmsburg nun eine Initiative gegründet: „7 mal 73“. „Die Linie 73 wird von den Wilhelmsburgern mit zunehmender Begeisterung angenommen. Das ist noch steigerungsfähig! Wir wollen, dass diese Verbindung auch auf das Wochenende ausgedehnt wird“, erklären sie auf einem Infoblatt ihre Beweggründe. Mit einer Online-Petition (www.openpetition.de/petition/online/7×73-fur-eine-taegliche-faehrverbindung-zu-den-landungsbrucken) werben sie gerade für das Vorhaben. Mit den gesammelten Unterschriften wollen sie anschließend die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG und den HVV über die Bezirksversammlung dazu auffordern, die Integration Wilhelmsburgs zur Mitte hin fortzusetzen und den Betrieb der Linie 73 auf 7 Tage auszuweiten. Um ein Zeichen für die Fähre am Wochenende zu setzen, laden die Initiatorinnen zudem unter dem Motto „7 mal 73“ die nächsten Wochen immer freitags (bis 7. Juli) von 19.10 Uhr bis Betriebsschluss zur gemeinsamen Fahrt auf der Fähre 73 ein.
Mal eben schnell von Wilhelmsburg aus in die Hamburger Innenstadt oder auch zurück: Seit Dezember 2012 gibt es die Fährverbindung der Linie 73 mit insgesamt fünf Haltestellen. Endhaltestellen sind die Ernst-August-Schleuse und Landungsbrücken, Brücke 1. Alle 20 Minuten werden die Haltestellen tagsüber angefahren, viele Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger nutzen diesen maritimen Weg. Einziges Manko: Am Wochenende fährt die Linie 73 nicht. Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren die Forderung aus der Politik an die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG, die in Kooperation mit dem HVV den gesamten Fährverkehr im Hamburger Hafen betreibt, die Fährverbindung auch am Wochenende stattfinden zu lassen – bisher vergeblich.
So habe laut einer Antwort der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation vom Februar 2016 die Auswertung der Fahrgastzahlen ergeben, dass die Fahrten der Linie 73 außerhalb der Hauptverkehrszeiten von circa 250 Fahrgästen pro Werktag und Richtung an der Haltestelle Ernst-August-Schleuse genutzt werden. Bei einer Ausweitung des Fährbetriebs der Linie 73 auf die Wochenenden sei davon auszugehen, dass mit einer Nachfrage in einer ähnlichen Größenordnung auf dieser Fährlinie zu rechnen wäre. Gemessen an diesem überschaubaren Potenzial von circa acht Fahrgästen je Fahrt an der Ernst-August-Schleuse sei der zusätzliche betriebliche Aufwand für die Einrichtung des Wochenendbetriebs der Fährlinie 73 nicht vertretbar.
Das sehen die Initiatorinnen allerdings anders und geben noch weitere Gründe an:
– Viele Wilhelmsburger pendelten beruflich unter der Woche, aber auch für ihr privates Vergnügen am Wochenende in die Stadt. Die Fährlinie 73 sei die direkte und schnellste Verbindung vom Reiherstiegviertel an die Landungsbrücken.
– Gerade für die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sei die Fähre das am besten geeignete öffentliche Verkehrsmittel. Durch die Verlegung der Reichsstraße sei mit weiteren S3-Ausfällen, vor allem am Wochenende, zu rechnen. Die Linie 73 könne den Schienenersatzverkehr mit dem Nadelöhr über die Elbbrücken entlasten.
Aber auch von der anderen Seite aus betrachtet sei die Fahrplanerweiterung in vielerlei Hinsicht lohnenswert:
– Die junge Gastronomie in Wilhelmsburg wachse, im Sommer finden auf der Insel zahlreiche Festivals statt. Das Reiherstiegviertel, der Energiebunker und vielfältige Freizeitangebote zögen Besucherinnen und Besucher auch am Wochenende auf die Elibinsel.
– Der Blick auf die Elbphilharmonie und die Fahrt durch authentische Teile des Hafens mache die Linie 73 extrem attraktiv. Eine Ausweitung des Fahrplans aufs Wochenende könne nebenbei die bei Touristen beliebte Linie 62 entlasten.
In Wilhelmsburg rennen die Unternehmerinnen mit ihrer Initiative offene Türen ein. Bereits nach einer Woche haben rund 1.200 Unterstützer die Petition unterschrieben und bei den Auftaktveranstaltungen der gemeinsamen Fährfahrten Ende Mai war die Linie 73 proppevoll. Weitere Informationen zur Initiative unter www.facebook.com/7mal73.

 

Blumenbeet-Paten gesucht
Der Vogelhüttendeich wird schön

(au) Wilhelmsburg. Eigentlich ist es ganz einfach: Wo es schön ist, schmeißen die Menschen deutlich weniger oder gar keinen Müll hin. Diese Tatsache will sich nun die Projektgruppe Stadtteilpflege zu Nutzen machen. Damit der Vogelhüttendeich im Reiherstiegviertel an Attraktivität gewinnt, hat das Team um Sprecherin Angelika Schöning beschlossen, die sogenannten Baumscheiben im Vogelhüttendeich im Abschnitt von der Veringstraße bis zur Georg-Wilhelm-Straße zu bepflanzen. „Wir haben das zusammen im Gremium beschlossen“, erinnert sich Schöning. Als Baumscheibe bezeichnet man im Gartenbau den Boden um das untere Ende eines Baumstamms.
Ausgestattet mit Schaufel und Gießkanne machten sich rund zehn Mitglieder Anfang April ans Werk. So wurden an einem Samstagvormittag rund 350 Hornveilchen und Primeln und fast 3 Kubikmeter Erde verteilt. „Im Herbst werden wir dort Blumenzwiebeln einpflanzen“, weiß Andreas Schwarz, der bereits in der Trettaustraße/Ecke Georg-Wilhelm-Straße das „Straßenbegleitgrün“ verschönert hat. Bis dahin werden jetzt durch die Blumen bereits Akzente gesetzt.
Gepflegt werden die neu geschaffenen Blumenbeete von den Mitgliedern der Stadtteilgruppe oder von Beet-Paten wie Amrey Depenau: „Ich bin Anwohnerin am Vogelhüttendeich und habe von der Aktion erfahren. Jetzt bin ich Blumenbeet-Patin“, erklärt sie und buddelt dann auch gleich ein paar Pflanzen in die Erde. Angelika Schöning freut sich über die gelungene Aktion: „Wir haben von Passanten durchweg eine positive Resonanz erfahren und konnten an diesem Tag noch zwei zusätzliche Paten für unsere Aktion gewinnen!“ Neben Amrey Depenau hat unter anderem auch die Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche die Patenschaft für ein Beet übernommen.
Wer ebenfalls Blumenbeet-Pate werden und sich um ein Blumenbeet im Vogelhüttendeich kümmern möchte, wendet sich an die Stadtteilpflege unter stadtteilpflege@buewi.de.

Was knarrt und raschelt da?

(au) Kirchdorf. Am Freitag, 19. Mai, wird es von 10.30 bis 11 Uhr spannend im Bilderbuchkino der Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2: Moritz Maus liegt in seinem Bett und kann nicht schlafen. Huhuuu!, tönt es durch die Nacht. Was kann das sein? Ängstlich tappt Moritz im Haus umher und hört von überall unheimliche Geräusche!“ – Zum Schluss wird verraten, dass sich hinter Geklapper und Geheule meist etwas ganz Ungefährliches verbirgt. Für Kinder ab drei Jahren, der Eintritt ist frei. Gruppen bitte unter 040 7542358 anmelden.

Regionalausschuss

(au) Wilhelmsburg/Veddel. Am Dienstag, 9. Mai, tagt der Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel um 18.30 Uhr im Sitzungssaal Raum 401 im Rathaus Wilhelmsburg, Mengestraße 19. Unter anderem werden Vertreter der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH über den aktuellen Stand der Planungen der A26-Ost (Hafenpassage) berichten. Vor Eintritt in die Tagesordnung kann für maximal 30 Minuten eine öffentliche Fragestunde stattfinden, in der Bürger die Gelegenheit haben, Fragen an die Mitglieder zu stellen.

A1: Rechter Fahrstreifen gesperrt

(au) Wilhelmsburg. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant den Neubau von Lärmschutzwänden zwischen der Anschlussstelle HH-Stillhorn und dem Autobahndreieck HH- Süd in Fahrtrichtung Hamburg. Für die Planung sind umfangreiche Baugrunduntersuchungen erforderlich. Für die Durchführung der Untersuchungen wird auf der BAB 1 im Bereich zwischen der Anschlussstelle HH-Stillhorn und dem Autobahndreieck HH-Süd eine temporäre Sperrung des rechten Fahrstreifens, einschließlich des nördlich vom Jenerseitedeich beginnenden Standstreifens in Fahrtrichtung Hamburg, erforderlich. Die Länge der Sperrung beträgt cirkca 500 Meter und beginnt bei Kilometer 153+710. Die Verkehrsabsicherung für die Baugrunduntersuchungen wird jeweils am Dienstag, 25. April und am Mittwoch, 26. April ab 9.30 Uhr aufgebaut und dauert circa neun Stunden.
„Sie machen einfach!“
11. Zentraler Forschertag im Bürgerhaus

 (au) Wilhelmsburg. Man nehme ein paar Eiswürfel, einen an einem Stock befestigten Bindfaden, eine Schüssel mit Wasser und Salz: Fertig ist das Eiswürfelangeln! Nach Eiswürfeln angeln – eine neue Trendsportart? Was es damit auf sich hat, konnten die rund 200 Kinder aus Wilhelmsburger Kitas und Grundschulen am vergangenen Montag, 10. April, beim 11. Zen­tralen Forschertag des Forum Bildung Wilhelmsburg im Bürgerhaus Wilhelmsburg, experimentell he­rausfinden.

Sonderpädagogin Birgit Kaiser half den Jungforscherinnen und -forschern beim „Eiswürfelangeln“. Foto: au

Legt man nämlich den Bindfaden auf einen Eiswürfel, bestreut das Ganze mit Salz und wartet geduldig ein oder zwei Minuten, lässt sich der Eiswürfel durch den Bindfaden hochziehen! Ist das Magie? Nein, wissen die Kinder jetzt. Sonderpädagogin Birgit Kaiser und Lehrerin Maike Eggerstedt von der Stadtteilschule Wilhelmsburg erklärten den Kindern (und Erwachsenen) das Phänomen. Die Lösung: Durch das Salz schmilzt das Eis. Dann gefriert es sofort wieder. Dadurch sinkt der Faden in den Eiswürfel und wird zur „Angelschnur“.
An insgesamt elf Tischen experimentierten die Jungen und Mädchen, was das Zeug hielt. In der Bewegungs- und Ruhezone gab es die Gelegenheit, sich vom vielen Experimentieren zu erholen und neue Kräfte für die nächste Runde zu sammeln. Bereits in der Woche zuvor hatten die insgesamt 15 beteiligten Gruppen intensiv in den eigenen Klassenverbänden geforscht. Organisator Wilhelm Kelber-Bretz zeigte sich zufrieden mit der diesjährigen Forscherwoche und dem abschließenden Forschertag. „Das läuft wie in den vergangenen Jahren wieder sehr gut!“ Unterstützung gab es auch in diesem Jahr wieder von der Profilklasse „Zebras“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Auch Dr. Bettina Schmidt, die seit 2009 die Forscherwerkstatt an der „Schule an der Burgweide“ leitet, war begeistert: „Ich finde das toll, wie die Kinder selbstständig entscheiden, was sie forschen wollen. Sie probieren aus und schauen es sich an!“ Und Erzieherin Angela Mauritz von der Kita Kirchdorfer Straße war ganz angetan von der Unbekümmerheit der Kiddies: „Sie machen einfach!“
Einziger Wermutstropfen in diesem Jahr: Die langjährige Schirmherrin Dr. Herlind Gundelach, CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Wissenschaftssenatorin, musste kurzfristig ihren Besuch absagen. Eine Reise mit dem Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages nach Russland an den Polarkreis machte ihr den Besuch unmöglich. Dennoch ließ sie ihre Grußworte an die Mädchen und Jungen ausrichten: „Liebe Forscherinnen und Forscher, lasst mit Eurer Neugier nicht nach, Neues zu entdecken und Zusammenhänge festzustellen oder einfach nur zu verstehen, wieso Fett immer oben schwimmt, wie man Feuer machen kann auch ohne Feuerzeug und vieles andere mehr. Unser Land und Wilhelmsburg insbesondere brauchen Menschen, die Neues wagen, die dafür sorgen, dass wir auch weiterhin gut leben können“, so Gundelach.
Die erste Wilhelmsburger Forscherwoche „Die Insel forscht“ fand im Frühjahr 2007 statt. Begonnen hatte damals alles mit einem Sandturmbau-Wettbewerb und weiteren Aktionen mit dem mittlerweile zur festen Tradition gewordenen Zentralen Forschertag im Bürgerhaus. Seit diesem Zeitpunkt beteiligen sich kontinuierlich zwischen 15 und 20 lokale Einrichtungen wie Kitas und Grundschulen an der Forscherwoche und präsentieren zum Abschluss ihre Ergebnisse.

 

Vier Autoreifen und ein Einkaufswagen
Müllsammeln mit der Stadtteilpflege

(au) Wilhelmsburg. Wettergott Petrus hatte es vergangenen Samstag gut gemeint mit der Projektgruppe Stadtteilpflege Wilhelmsburg, obwohl ihm eigentlich zum Weinen hätte zumute sein müssen. Denn was die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Müllsammelaktion im Rahmen von „Hamburg räumt auf“ alles auf rund 300 Metern in der Parallelstraße im Korallusviertel gefunden haben, ließ so manchem den Atem stocken. Neben dem „üblichen“ Unrat wie Plastikbechern, Chipstüten und Tetrapaks im Gebüsch holten die eifrigen Aufräumer auch vier Autoreifen und einen Einkaufswagen aus dem anliegenden Graben.

Mit rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wilhelmsburg machte sich die Projektgruppe Stadtteilpflege am vergangenen Samstag auf, die Paralellstraße im Korallusviertel vom Müll zu befreien.  Foto: au

Ausgesucht hatte sich die Projektgruppe, die schon seit Jahren für die Sauberkeit auf den Elbinseln kämpft, die Parallelstraße, weil sich Anwohnerinnen und Anwohner über den schlimmen vermüllten Zustand beschwert hatten. Viele nutzen die Parallelstraße, um zum Bahnhof zu gelangen oder mit den Hunden spazieren zu gehen. Neben der unschönen Optik sieht Teilnehmerin Isabella Przybilla das Pro­blem der Vermüllung vor allem in der Zukunft. „Ich weiß, dass Plastik sich nicht zersetzt, sondern nur verfällt und dann irgendwann zum Schadstoff wird. Das kann ich so nicht verantworten!“ Wie das Problem in der Realität aussieht, demonstrierte sie anhand eines Plastikbechers, der in ihrer Hand in viele kleine Teile zerbröckelte.
Bereits zum 20. Mal hat die Stadtreinigung Hamburg zu Norddeutschlands größter Aufräumaktion „Hamburg räumt auf!“ aufgerufen, die noch bis Sonntag, 2. April, in ganz Hamburg stattfindet. Motivierte Vereine, Initiativen und andere Interessierte beseitigen den Müll von Flächen auf Spielplätzen und Schulhöfen oder in öffentlichen Grünanlagen abseits der Straßen. Dabei bilden beispielsweise Nachbarn, Freunde, Schulklassen, Familien oder Vereine ein Aufräumteam. Die Stadtreinigung Hamburg stellt allen Freiwilligen kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich um die umwelt- und fachgerechte Verwertung und Entsorgung des gesammelten Abfalls.
„Ich freue mich, dass heute so viele Menschen an unserer Aktion teilgenommen haben“, zeigte sich Angelika Schöning, Sprecherin der Projektgruppe Stadtteilpflege, sehr zufrieden.

Bewegtes Lernen
Expertenvortrag in der Elbinselschule

(au) Wilhelmsburg. „Wer sich bewegt, mit dem kann man auch rechnen – Bewegtes Lernen in KiTa und Schule“ – unter diesem Motto laden die Elbinselschule und der Myrtel Verlag am Donnerstag, 30. März, alle Interessierten von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr zu einem Gastvortrag mit Professorin Renate Zimmer, internationale Expertin für Bewegtes Lernen, in das Bildungszentrum „Tor zur Welt“, Krieterstraße 2B, ein.
Bewegung ist Motor der kindlichen Entwicklung und Ausdruck der Lebensfreude von Kindern. Sie eignen sich die Welt über ihren Körper, über Sinnes- und Bewegungserfahrungen an. Durch das Erleben der eigenen Wirksamkeit gewinnen sie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Warum also sollen Kinder in der Schule still sitzen?
Der Vortrag bietet Hintergründe, vielfältige Impulse und praktische Anregungen zu „bewegten“ Lernzugängen, die nicht an den Defiziten, sondern an den Potenzialen und Ressourcen von Kindern ansetzen.
Im Vorfeld des Vortrags laden Bewegungsstationen dazu ein, die Praxisorientierung des Bewegungsaspektes am eigenen Körper zu erfahren. Die Stationen haben das ganzheitliche Training mathematischer Phänomene bei gleichzeitiger Förderung der sprachlichen Kompetenzen zum Inhalt.
Professorin Zimmer ist Erziehungs-
wissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ und Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung. Bis zum 31. März leitete sie das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften der Universität Osnabrück und innerhalb des Instituts den Arbeitsbereich „Sport und Erziehung“. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro (inklusive Kaffee und Kuchen), Sitzplatzreservierungen sind unter reservierung@eis.hamburg.de möglich.

 

Bücherflohmarkt

(au) Kirchdorf. Ab dem 1. April heißt es: Schnäppchenjäger, aufgepasst! Die Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, veranstaltet vom 1. bis zum 7. April einen großen Bücherflohmarkt. Eine Woche lang haben Interessierte die Gelegenheit, im reichhaltigen Sortiment aussortierter Büchereibücher, Buchspenden, Gesellschaftsspielen, CDs und anderer Medien zu stöbern.
Beim Bücherflohmarkt kann man aussortierte Bücher günstig kaufen. Foto: ein
 
 
 
 
 
Die Preise gehen bei 1 Euro los. Von dem Erlös wird die Bücherhalle neue attraktive Medien für Erwachsene und Kinder einkaufen, um den schon vorhandenen Bestand auszubauen und zu erneuern.

 

 

 

 

 

Saisonstart mit Jodelchörli „Elbjuuzer“
Energieberg nach Winterpause geöffnet 

(au) Georgswerder. Das Informationzentrum und der spektakuläre Rundweg auf dem Energieberg Georgswerder, Fiskalische Straße 2, sind nach der Winterpause ab dem 2. April endlich wieder geöff- net. Der „Weg der Horizonte“ bietet auf 900 Meter Länge und 40 Meter Höhe fantastische Aussichten auf die Stadt. Zum Auftakt der Saison wird am 2. April das Jodelchörli „Elbjuuzer“ von 16 bis 16.30 Uhr ein kleines Konzert auf dem Ener- gieberg geben. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Energieberg in Georgswerder darf gejodelt werden: Mit den „Elbjuuzer“ wird in die kommende Saison gestartet. Foto: ein

 

Im Jodelchörli „Elbjuuzer“ („chörli“ mit kehligem, schweizer „ch“), auf Initiative des Schweizer Vereins „Helvetia“ Hamburg entstanden, leben viele jodel- und juuzfreudige Hamburgerinnen und Hamburger ihre Freude an den urwüchsigen Gesängen aus. Das Repertoire hat seinen Schwerpunkt auf Jodelliedern aus der Alpenregion, wird aber gerne mit einem Jodellied von den Baka Pygmäen aus Kamerun durchsetzt. Gejodelt wird auf der ganzen Welt, jetzt auch auf dem Energieberg.
Weitere geplante Veranstaltungen in den nächsten zwei Monaten:
– 16. April: Ostereiersuche, 13 bis 16 Uhr;
– 19. April: Vogelkundliche Führung, 18 bis 20 Uhr;
– 22. April: Lange Nacht der Museen, 18 bis 2 Uhr;
– 6. Mai: Hafengeburtstag-Feuerwerk, 18 bis 0 Uhr, Feuerwerk ab 22.30 Uhr;
– 10. Mai: Vogelkundliche Führung, 19 bis 21 Uhr.
Der Energieberg ist geöffnet vom 2. April bis 31. Oktober, dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr (auch an Feiertagen, letzter Einlass um 17.30 Uhr). Öffentliche Führungen gibt es freitags um 15.30 Uhr, samstags/sonntags um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr oder nach Absprache unter energieberg@srhh.de.

 

Moorwerder hat ein neues Wohnzimmer
Feuerwehrhaus feierlich eingeweiht

(au) Moorwerder. Was lange währt, wird endlich gut, und am Ende ging es dann doch ganz schnell: In der vergangenen Woche konnte die Freiwillige Feuerwehr (FF) Moorwerder endlich ihr neues Feuerwehrhaus einweihen. Wie lange es von der Idee bis zum fertigen Bau dauerte, verdeutlichte Wehrführer Stefan Fenske in seiner Rede. So war der Satz „Jetzt muss ja mal was passieren“ der am häufigsten benutzte seit 2001, wenn es um den Neubau des Feuerwehrhauses in Moorwerder ging. Lange Zeit passierte nichts, und als es dann endlich losging, hat „das in Moorwerder keiner so richtig geglaubt“, erinnerte sich André Wronski, Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr in Hamburg.Das neue

Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Moorwerder ist das neue Arbeitsfeld der ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Foto: au

Auch wenn die Vorlaufzeit länger als gedacht war, hat „das Ergebnis uns überzeugt, Moorwerder hat ein neues Wohnzimmer“, so Wronski weiter.
Auch Innensenator Andy Grote fühlt sich mittlerweile fast heimisch bei der FF Moorwerder. Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Monate war er zu Gast: Erst zur Grundsteinlegung am 2. Mai letzten Jahres, dann zum Richtfest am 24. Mai und nun zur Einweihung (Der Neue RUF berichtete). „Das ist ein richtiges Schmuckstück geworden“, freute sich Grote mit den zahlreichen Gästen, darunter Bezirksamtsleiter Falko Droßmann, die CDU-Bundestagsabgeordnete Herlind Gundelach und der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich.
Bereichsführer Thorsten Michels überreichte Wehrführer Stefan Fenske nicht nur den symbolischen Schlüssel zur Einweihung, sondern bedankte sich auch für das Durchhaltevermögen der Moorwerderaner.

Bereichsführer Thorsten Michels (rechts) überreichte Wehrführer Stefan Fenske den symbolischen Schlüssel. Foto: au

Und natürlich durfte der Dank an die Familien, insbesondere den Frauen nicht fehlen, denn ohne ihr Verständnis wäre das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr nicht denkbar, darin waren sich alle einig.
Mit dem neuen Feuerwehrhaus wird für die FF Moorwerder nun alles komfortabler und vor allem praktikabler. Neben einem großen Aufenthalts- und Schulungsraum gibt es neue Umkleidekabinen, sanitäre Einrichtungen, zwei nebenein­anderliegende Plätze für die Einsatzfahrzeuge und einen Raum für ein Rettungsboot, denn neben den Schwerpunkten Brandschutz und technische Hilfeleistung ist die Wasserrettung ein weiteres Tätigkeitsfeld der FF Moorwerder. Rund 350 Quadratmeter Nutzfläche steht den 32 aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrleuten aus Moorwerder, die durchschnittlich 50 Einsätze im Jahr haben, jetzt zur Verfügung.
Insgesamt hat der Neubau rund 1,8 Millionen Euro gekostet. Finanziert werden die Baumaßnahmen unter anderem aus der Sanierungsoffensive Freiwillige Feuerwehren des Senats, die 2013 beschlossen wurde.