Sparkasse Harburg-Buxtehude will bis 2035 klimaneutral sein

Foto: Sparkasse Harburg-Buxtehude -Verpflichten sich zu Klimaschutz und nachhaltigem Wirtschaften: Andreas Sommer und Sonja Hausmann Vorstände der Sparkasse Harburg-Buxtehude

Sparkasse Harburg-Buxtehude will bis 2035 klimaneutral sein.

Kriterien zu 100 Prozent aus eigenen Kräften erfüllen.

Mit einer Selbstverpflichtung für „Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt jetzt auch die Sparkasse Harburg-Buxtehude die Ziele des Pariser Klimaabkommens.
Die Sparkasse Harburg-Buxtehude intensiviert ihre Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und hält das in einer Selbstverpflichtung fest, die sie unterzeichnet hat. Darin verpflichtet sich die Sparkasse, ihren Geschäftsbetrieb CO2-neutraler zu gestalten, Finanzierungen und Eigenanlagen auf Klimaziele auszurichten und gewerbliche wie private Kunden bei der Transformation zu einer klimafreundlichen Wirtschaft zu unterstützen.
„Wir wollen unser Nachhaltigkeitsengagement nachvollziehbar und transparent machen. Unsere Kunden sollen wissen, dass sie bei ihrer Sparkasse Harburg-Buxtehude Angebote zur nachhaltigen Finanzierung bekommen und dass auch die Sparkasse selbst immer nachhaltiger wird“, so Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude.
Ausgangspunkt der Selbstverpflichtung ist das Pariser Klimaschutzabkommen. Darin setzen sich Staaten weltweit das Ziel, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf „deutlich unter“ zwei Grad Celsius zu begrenzen – möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius. Während auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens diskutiert wird, wird die Sparkasse Harburg-Buxtehude konkret. „Wenn wir als Gesellschaft weiter selbstbestimmt leben wollen, dann müssen wir auch die ökologischen Grundlagen unseres Zusammenlebens schützen. Und zwar jetzt – nicht erst morgen“, betont auch Sonja Hausmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse.
Über 200 Sparkassen deutschlandweit haben die Selbstverpflichtung bereits unterzeichnet. Auf die Frage, warum sich die Sparkasse Harburg-Buxtehude jetzt zu diesem Schritt entschlossen hat, antwortet Andreas Sommer: „Für uns war wichtig, dass wir die mit der Selbstverpflichtung verbundenen Kriterien zu 100 Prozent aus eigenen Kräften erfüllen und nicht etwa durch den ausgleichenden Erwerb von Klimazertifikaten. Das haben wir in allen Bereichen intensiv geprüft und freuen uns, guten Gewissens die Unterschrift tätigen zu können.“
Laut den Pariser Klimazielen ist die Fähigkeit, mit Veränderungen des Klimawandels besser umgehen zu können, genauso wichtig wir die Verringerung der Treibhausemmissionen. „Unternehmen, die bei diesem Wandel noch am Anfang stehen, wollen wir bei ihren Anpassungsinvestitionen gezielt unterstützen“, so Sonja Hausmann. „Auch unsere privaten Kunden können konkret etwas tun, indem sie nachhaltige Wertpapiere aus unserem Portfolio in ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen und so eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft stärken.“
Die kommunalen Träger der Sparkasse Harburg-Buxtehude begrüßen die Initiative des Vorstands. „Es ist unternehmerisch sinnvoll, ökologisch zu denken. Es ist sozial verantwortlich, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen“, bekräftigt Rainer Rempe, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse Harburg-Buxtehude und zugleich Landrat des Landkreis Harburg. „Eine gute Balance aus ökologischer, sozialer und unternehmerischer Nachhaltigkeit passt sehr gut zur Sparkasse und kann vor Ort viel bewirken.“



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