Neugraben

Thema Sicherheit

(mk) Hausbruch. Das Thema „Öffentliche Sicherheit-Wie sicher kann sich ein Bürger in seiner Umgebung fühlen?“ steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung des SPD-Distriktes Hausbruch am 23. August ab 19.30 Uhr im Landhaus Jägerhof, Ehestorfer Heuweg 12.
SPD-Bundestagsabgeordneter Metin Hakverdi für Harburg wird im Gespräch mit Wolfgang Kopitzsch, Polizeipräsident Hamburg a.D., zahlreiche sicherheitsrelevante Fragen erörtern. Es wird sicher ein informativer Abend mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

„Mehr Geld in Sicht?“

(mk) Neugraben. Am 15. Juli von 10 bis 12 Uhr auf dem Neugrabener Wochenmarkt wird der Grünen-Bundestagsabgeordnete Manuel Sarrazin über die Bildungs-Politik Rede und Antwort stehen.

Lesefest

(mk) Neuwiedenthal. Am 8. Juli findet das große Vorlesefest für Kinder in Neuwiedenthal statt. Von 14.30 bis 17 Uhr lesen Eltern, Großeltern und Lehrer aus zehn Nationen in ihrer Muttersprache Geschichten für Kinder vor. Darunter sind Geschichten aus aller Welt in den Sprachen Albanisch, Aramäisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Philippinisch, Polnisch, Plattdeutsch, Russisch und Türkisch. Alle fremdsprachigen Texte werden nach der Lesung ins Deutsche übersetzt. Für kleine Zuhörer zwischen drei und sieben Jahren gibt es Kurz-Lesungen von maximal 15 Minuten.
Das Lesefest findet in Zelten vor dem Stadtteilhaus Neuwiedenthal statt (Stubbenhof 15). Der Eintritt ist frei. Die künstlerische Begleitung übernehmen zwei Kinderchöre und eine Tanzgruppe des Kulturhauses Süderelbe. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Das Lesefest wird gemeinsam veranstaltet von „heimspiel. Für Bildung“, einem gemeinsamen Projekt der Alfred Toepfer-Stiftung F.V.S. und der Joachim Herz-Stiftung, der Bücherhalle Neugraben, der Elternschule Süderelbe, dem Eltern-Kind-Zentrum „Stubbennest“, dem Verein Neuwiedenthal Aktiv, der BVE Kids – Die Kindergenossenschaft, der Kita „Grüne Insel“ und weiteren Einrichtungen aus Neuwiedenthal.

80. Geburtstag der Rhenania-Siedlung

(mk) Neugraben. Die Siedlungsgemeinschaft „Rhenania“ von 1937 e.V. feiert ihren 80. Geburtstag. Das soll am 15. und 16. Juli gebührend mit einem Straßenfest gefeiert werden. Veranstaltungsort ist wie immer der „Festplatz“ der Rhenania-Siedlung – die Straßenecke Allmende/Barkendal bis hin zum Hoppenstieg.
Los geht es am 15. Juli ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen im Festzelt. Für die Kleinen gibt es eine Hüpfburg. Die Freiwillige Feuerwehr kommt ebenfalls zu Besuch. Deftigere Leckereien vom Grill und kühle Getränke vom Bierwagen gibt es ab 17 Uhr. Darüber hinaus hat auch die über die Siedlungsgrenzen hinaus bekannte Caipi- und Wein-Bar geöffnet. Ab 20 Uhr ist Tanzen mit Live-Musik im Festzelt angesagt.
Am 16. Juli geht es von 11 bis 14 Uhr mit einem Frühschoppen mit Live-Musik weiter.

Mehr Berücksichtigung
Grüne im Bezirk und BUE uneins

pm) Harburg. In einer eigenen Stellungnahme fordert die Grüne-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) auf, die Situation im Bezirk Harburg bei den Planungen und deren Umsetzung des Luftreinhalteplans mehr zu berücksichtigen.
„Zur Luftreinhaltung in Harburg bzw. zu den Berechnungen für den kommenden Luftreinhalteplan ist uns bei Durchsicht einer Antwort der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) zur einer Anfrage der Neuen Liberalen aufgefallen, dass die Modellwerte für Stickstoffdioxid in einigen Straßenzügen zu hoch sind“, sagt Jürgen Marek, stellv. Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg. „So liegt die Gesamtbelastung an der Winsener Straße bei 55,2 Mikrogramm. Zum Vergleich: Laut Luftreinhalteplan liegen die Werte an der Habichtstraße und an der Max-Brauer-Allee bei 52 Mikrogramm. Das bedeutet, dass die Anwohner an der Winsener Straße noch höheren Belastungen ausgesetzt sind als diejenigen an den innerstädtischen „Hot-Spots“, ohne dass bisher irgendwelche lokal wirksamen Maßnahmen überhaupt nur erwogen und geprüft wurden.“
Die Grüne-Fraktion schlägt der BUE deshalb einige konkrete Ergänzungen für den Bezirk Harburg vor, die bei den Planungen und deren Umsetzung des Luftreinhalteplans berücksichtigt werden sollten.

Geheimnisse der Pflanzen
3. Entdeckungstour in Neuwiedenthal

mk) Neuwiedenthal. Am 9. Juli lüftet die Biologin Ludmila Wieczorek von der Loki-Schmidt-Stiftung auf der dritten Entdeckungstour des Stadtteilmarketing Neuwiedenthal einige spannende Geheimnisse der Blüten.
Pflanzen haben sich einiges einfallen lassen, um sich fortzupflanzen. Damit ihre Pollen zu anderen Blüten gelangen, benötigen sie vielfach Hilfe von außen. Neben dem Wind sind vor allem Insekten wie Bienen, Wespen, Hummeln, Schmetterlinge und Falter wichtige Helfer bei der Bestäubung. Ludmila Wieczorek zeigt anschaulich, mit welchen verschiedenen Mitteln die Blüten ihre fleißigen Helfer anlocken. Denn damit die Insekten die Pollen-Kurierdienste bereitwillig übernehmen, wollen sie zuerst angelockt und überzeugt werden. Formen, Farben und vor allem köstliche Belohnungen wie süßer Nektar, den Blüten den Insekten zur Verfügung stellen, stehen dabei hoch im Kurs. Damit die Insekten auch wissen, dass es etwas zu holen gibt, verströmen Pflanzen z.B. auch eine Vielfalt von Gerüchen. Und während die kleinen Helfer sich dann am Nektar erfreuen, nehmen sie gleichzeitig die Pollen der Blüte auf und bringen sie so von einer Blüte zur nächsten. Also eine echte Win-Win-Situation!
„Die Geheimnisse der Blüten sind ein faszinierendes Thema, bei dem es noch einiges, wenig Bekanntes zu entdecken gibt. Dank Ludmila Wieczorek erhalten wir einen detaillierten und praxisnahen Einblick in diesen Schönheitswettbewerb der Blüten, der uns die ganze Gestaltungskraft der Evolution vor Augen führt!“, erläutert Peter Finke vom Bauverein der Elbgemeinden eG, einer der 12 Auftraggeber des Stadtteilmarketing Neuwiedenthal.
Treffpunkt ist am 9. Juli um 11 Uhr vor der Apotheke an der S-Bahn Neuwiedenthal. Wir fahren von dort gemeinsam mit dem HVV-Bus. Die Veranstaltung dauert circa 2½ Stunden. Bitte berücksichtigen Sie ggf. wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk. Die Führung ist kostenfrei, freiwillige Spenden sind willkommen.

Neugraben und seine Zukunft
Meine Meinung

Erst einmal vorausgeschickt: Ich bin ein Kind Neugrabens und lebe hier seit 1944. Damals war ich 9 Jahre alt und kam aus dem zerbombten Hamburg mit der Familie nach Neugraben, in dem es nur 3 Läden und wenige Häuser gab. Ich erlebte den Aufbau unserer schönen Heimat .

Neugraben an Wochenmarktstagen

Neugraben mauserte sich mit schönen Geschäften und der Eröffnung des SEZ, die wirklich für alle Einwohner ein Ereignis war.

Attraktive Geschäfte mit einem rundum guten Angebot sollten die Kaufinteressenten an sich ziehen. Aber die Käuferschaft setzte nicht auf Neugraben, und so musste ein Geschäft nach dem anderen schließen. Nur wenige bestehen noch aus diesem umfassenden Angebot.

Hinzu kam, das Süderelbe einen ungewöhnlich hohen Anteil an Niedriglohnempfängern bekam, um keinen zu diskriminieren. Das Vermieten der Läden ist schwierig geworden, weil das Umfeld schwierig geworden ist. Kann da ein neuer Marktplatz die Lösung sein?

Wenn er die Menschen animiert werden sollen, ihre Freizeit dort zu verbringen, müssten dort Sport- und Spielangebote her, denn der Wochenmarkt findet dort nur an drei Tagen die Woche von morgens bis mittags statt.

Aber auch das wird Neugraben nicht in Schwung bringen, denn das, was die Menschen suchen und was sie konsumieren, gibt es in Neugraben nicht mehr: nämlich unter vielen anderen Dingen ein gutes Angebot an Bekleidung und Schuhen. Man könnte noch mehr benennen, denn alles hatten wir einmal.

Die Idee, Wohnungen zu bauen , ist eine gute. Aber ob ein Hochhaus im Zentrum für Attraktivität sorgt, wage ich zu bezweifeln, zumal die Verwaltungsaufgaben dann an die Bahnhofslinie verlegt werden sollen.
Nach meiner Meinung sollte man allen Grundeigentümer im Zentrum und in der Bahnhofstraße an einen Tisch holen und versuchen, gemeinsam eine einheitliche, attraktive Umgestaltung der bestehenden Gebäude zu erreichen.

Wenn die geplanten Neubaugebiete in Fischbek Formen angenommen haben, werden wir zwischen 10.000 und 14.000 Neubürger haben. Bis dahin muss ein Wandel im Neugrabener Zentrum eingesetzt haben. Ist da wirklich ein vorgeschlagener zweiter Bioladen nötig?

Seit mehr als 20 Jahren gibt es Bemühungen, die Lebensqualität in Neugraben zu verbessern. Manchmal glaube ich, es bleibt bei den Bemühungen.

Helene Lange

 

Gesprächsabend
Thomas Kahl zu Gast am 22. Juni im BGZ

(mk) Neugraben. Der Hamburger Psychotherapeut Dr. Thomas Kahl arbeitet mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Familien, um mit ihnen Lösungen für ihre Pro­bleme zu finden. Um allen Staaten zu helfen, ihre Schwierigkeiten friedlich zu bewältigen, wurden 1945 die Vereinten Nationen (UNO) gegründet. Sowohl in Familien als auch bei Staaten kommt es immer wieder zu Konflikten, Missverständnissen, Rivalitäten, Unzufriedenheit und Auseinandersetzungen.
Gegenseitige Schädigungen, vor allem in kriegerischen Formen, sind zu vermeiden. Denn nur unter friedlichen Bedingungen können alle Menschen ihr Leben genießen, kultivieren und sich gesund entwickeln. Bildung und gute Leistungen erfordern, dass man sich ungestört in Ruhe und ohne Zeitdruck Menschen, Sachen und Aufgaben voller Liebe und Hingabe widmen kann. Gute Regierungsarbeit gelingt nur unter entspannten, friedlichen Bedingungen.
Zweckmäßige Heilungsmaßnahmen (Reformen) können zu Lösungen führen, die dafür sorgen, dass es allen Menschen zunehmend besser geht. Dr. Thomas Kahl fand in Roman Herzogs „Ruck-Rede“ (1997) überzeugende Anregungen zu konstruktivem Vorgehen. Daraus ergibt sich ein Therapieprogramm. Im Vertrauen auf die Macht der Vernunft hatte Herzog seine Rede beendet mit den Worten: „Die besten Jahre liegen noch vor uns.“
Ein interessanter Gesprächsabend erwartet Sie dazu am 22. Juni im Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2 in Neugraben (I.OG), Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Regionalausschuss

(mk) Neugraben. Auf der nächsten Sitzung des Regionalausschusses Süderelbe am 14. Juni ab 18 Uhr im Raum 56 in der Dienststelle Süderelbe, Neugrabener Markt 5, werden unter anderem folgende Themen behandelt: Berichtsvorlage über die Bilanzierung des Integrierten Entwicklungskonzeptes im Fördergebiet Zentrum Neugraben/Bahnhofssiedlung/Petershofsiedlung im Rahmenprogramm Inte­grierte Stadtteilentwicklung, Bericht von einem Vertreter der steg, die Vorstellung Umbau Stadtteilschule Süderelbe inklusive Haus am Quellmoor, Bericht von einem Vertreter der GMH und der Verwaltung und der Umbau des Busbahnhofs Neugraben, Bericht der Verwaltung.

Steg-Infomobil unterwegs
Fördergebiet: Bürger können mitreden

(mk) Neugraben. In den nächsten Jahren wird durch die drei großen Neubauquartiere Vogelkamp Neugraben, Fischbeker Reethen und Fischbeker Heidbrook sowie die Flüchtlingsunterkünfte Am Aschenland, Am Röhricht und an der Cuxhavener Straße der Stadtteil Neugraben-Fischbek um rund 12.000 Einwohner wachsen. Vor diesem Hintergrund hat das Bezirksamt Harburg die Einrichtung eines neuen Fördergebiets der Integrierten Stadtteilentwicklung veranlasst. Seit Anfang Mai 2017 ist die steg Hamburg als Gebietsentwickler für dieses neue Fördergebiet Neugraben-Fischbek beauftragt. Zu erreichen sind die Mitarbeiter der steg vorerst im Stadtteilbüro Neugraben, Neugrabener Bahnhofstraße 20, während der offenen Sprechzeiten dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 10.30 Uhr sowie telefonisch unter 040 707020030 (Frauke Rinsch) und 040 43139339 (Ralf Starke) und per E-Mail unter nf2025@steg-hamburg.de. Voraussichtlich ab August bezieht die steg ein neues, direkt im Fördergebiet gelegenes Stadtteilbüro in Fischbek.
Als Einstieg in die Gebietsentwicklung sind in den nächsten zwei Wochen alle Bürger aus dem Fördergebiet Neugraben-Fischbek eingeladen, sich über Entwicklungsperspektiven ihres Stadtteils zu informieren und auszutauschen sowie ihre Ideen einzubringen. Hierzu ist das Team der steg an folgenden Standorten und Terminen im Fördergebiet mit dem Infomobil unterwegs: 11. Juni von 12 bis 15 Uhr beim Flohmarkt der Kita Himmelblau, Kiesbarg 28, 22. Juni von 12 bis 14.30 Uhr vor der Bäckerei Schrader, Cuxhavener Straße 414, 22. Juni von 15 bis 18 Uhr bei den Wohnunterkünften Am Aschenland/Am Röhricht, 23. Juni von 15 bis 16.30 Uhr beim Schulfest der Grundschule Ohrnsweg, Ohrnsweg 52, 23. Juni von 17 bis 19 Uhr beim Sommerfest des bgz Süderelbe, Am Johannisland 2-4 und am 25. Juni von 11 bis 13 Uhr nach dem Gottesdienst vor der Cornelius-Kirche, Dritte Meile 1.
Zudem sind alle Bewohner, Unternehmer, Grundeigentümer sowie sonstige Akteure zu den regelmäßigen Sitzungen des Quartiersbeirates in der Schule Ohrnsweg eingeladen. Die nächsten Termine sind der 12. Juni und der 10. Juli, jeweils um 19 Uhr.

 

Flohmarkt

(mk) Fischbek. Am 11. Juni von 12 bis 15 Uhr richtet die Kita Himmelblau wieder ihren beliebten Flohmarkt aus. Verkauft werden Spielsachen, Kinderkleidung, Bücher und vieles mehr. Die Einnahmen der Cafeteria kommen der Arbeit mit den Kindern in der Kita Himmelblau zugute. Standplätze können nur auf dem Außengelände ab 11 Uhr vergeben werden. Als Standgebühr sind ein Paket Kaffee und ein selbst gebackener Kuchen für die Cafeteria mitzubringen. Weitere Infos unter Telefon 7023186.

Fahrrad-Codierung

(mk) Neugraben. Im Rahmen seiner Aktion zur Verhinderung von Fahrraddiebstählen wird das Polizeikommissariat 47 am 13. Juni von 9 bis 13 Uhr auf der Marktfläche vor der Firma Kaufland (Marktpassage 5) eine Codierung von Fahrrädern durchführen.
Bei der Fahrradcodierung wird am Rahmen unterhalb des Sattels eine 11-stellige Zahlen- und Buchstabenkombination eingefräst.
Allein aufgrund dieses Codes kann das Fahrrad jederzeit einer Person zugeordnet werden und wird dadurch für einen potenziellen Dieb unattraktiv.
Die Codierung selbst dauert circa zehn Minuten. Der Besitzer sollte zur Codierung einen Lichtbildausweis und möglichst einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad mitbringen.
Der Eigenkostenanteil beträgt 15 Euro.

Auch südlich der Elbe
Baugemeinschaft im Vogelkamp

(mk) Neugraben. In Stadtteilen wie Altona und Eimsbüttel ist es längst üblich: Bürger tun sich zusammen, um gemeinsam ein Haus zu planen und zu errichten. Und sie werden hierbei von der Stadt unterstützt.
Dies ist jedoch nicht nur nördlich der Elbe, sondern ebenso auch auf der südlichen Seite möglich!

Parkquartier Friedrichsberg, Baugemeinschaft Friedrichsberg
Baugemeinschaft Friedrichsberg
Die Initiatoren der „Baugemeinschaft Friedrichsberg“ waren schneller als die Planer. 2004 wurde bekannt, dass ein Teil des ehemaligen Krankenhausgeländes des AK Eilbek verkauft werden sollte, um darauf Wohnungen für Baugemeinschaften zu errichten. Flugs entwarfen sie ein Kurzkonzept, in dem sie ihre Projektgrundlagen für die Baugemeinschaft Friedrichsberg formulierten: Ein Wohneigentumsprojekt sollte entstehen, zusammengesetzt aus einer bunt gemischten Bewohnerstruktur: Familien mit großen und kleinen Kindern, Singles und Paaren ohne Kinder – Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen. Von Anfang an war auch klar, dass es um möglichst energieeffizientes Bauen gehen sollte. 2006 wurde aus der Kerngruppe die „Baugemeinschaft Friedrichsberg GbR“ .
Das Parkquartier Friedrichsberg liegt längst nicht so weit vom Stadtkern Hamburgs entfernt, wie das manch einer vermutet und ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Es stellt das größte zusammenhängende Wohnquartier für Wohnprojekte in Hamburg dar. Dort reiht sich in der Straße, die nach Erika Mann, der berühmten Kabarettistin und Schauspielerin sowie Tochter von Thomas Mann benannt wurde, ein Wohnprojekt an das andere: seien es eigentumsorientierte Baugemeinschaften oder genossenschaftliche Wohnprojekte. Darunter auch die „Baugemeinschaft Friedrichsberg“.
In mehreren Workshops wurden frühzeitig die Planungsgrundlagen, wie die Anzahl der Wohnungen und deren Erschließung festgelegt. Von außen lässt die klare Gestaltung der Architektur nicht erkennen, dass sich hinter der Fassade stark individuell geprägte Wohnungsgrundrisse verbergen. Vor allem durch eine einheitliche Ausstattung der Wohnungen sollten Preissynergien erzeugt werden. Dies geschah in Diskussionen, in denen immer wieder daran erinnert werden musste, dass es nicht darum ging, 15 Eigenheime zu planen, sondern ein gemeinschaftliches Woh

Um das zu verdeutlichen, soll am 10. Juni im Harburger Rathaus ein Informationstag Baugemeinschaften in Harburg stattfinden. Zwischen 14 und 18 Uhr gibt es hier die Möglichkeit, sich bei Vorträgen, aber auch an Informationsständen über das Thema kundig zu machen. Es wird im Rahmen dieser Veranstaltung auch ausführlich über das Projekt Nestbau im Vogelkamp berichtet werden, das gerade in Neugraben-Fischbek am Rande des Neubaugebietes Vogelkamp Neugraben entsteht. Dort haben sich bislang vier Familien mit sechs Kindern sowie drei Paare und drei Einzelpersonen aller Altersgruppen zusammengetan, um auf rund 1070 Quadratmeter generationenübergreifend zusammen zu wohnen.
Für den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern steht eine kleine Baugenossenschaft kurz vor ihrer Gründung. Geträumt wird davon, die Häuser in Holzbauweise entstehen zu lassen. Hier sind für weitere Interessenten noch Wohnungen frei. Es werden jedoch nicht nur Wohnungen geplant, sondern auch Gemeinschaftsräume und -dachterrassen sowie ein gemeinschaftlich zu ‚beackerndes’ Stück Land vor der Haustür. Die Lage der Häuser ist zum einen dadurch geprägt, dass sie äußerst naturnah unmittelbar an das EU-geschützte Vogelschutzgebiet Moorgürtel angrenzen. Andererseits ist die S-Bahn-Station Neugraben nur 10 Minuten fußläufig entfernt. Und von dort aus sind es nur 20 Minuten zum Hauptbahnhof.
Das gemeinschaftliche Bauen – insbesondere in der Rechtsform einer kleinen Baugenossenschaft – bietet die Vorteile sehr weitgehender Mitgestaltungsmöglichkeiten bei nichts Geringerem als der eigenen Wohnung. Andererseits fördert Hamburg diese politisch gewollte Form von neuem Wohnraum mit den vollen Mitteln des sozialen Wohnungsbaus. Seit dem 1. Januar dieses Jahres kommt zusätzlich beim Einsatz von Holz in der Gebäudekonstruktion noch ein besonderer Zuschuss von 0,30 Euro pro verbautem Kilo Holz hinzu. Das Vorhaben wird zudem gefördert durch günstige langfristige Baukredite der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.
Vor allem aber wird die Stadt der Baugenossenschaft als Eigentümerin der Häuser über 20 bis 30 Jahre hinweg erhebliche Mietzuschüsse geben. Diese Zuschüsse ermöglichen es, die Einstiegsmieten für die Baugenossen auf für Neubauten doch beachtliche 6,40 Euro bis 11,40 Euro pro Quadratmeter zu senken, gestaffelt je nach Einkommen.
Mieterhöhungen sind demgegenüber für die Dauer der Förderung nur in sehr geringem Maßen möglich. Das Projekt steht und fällt damit, dass die zukünftigen Bewohner aktiv mitarbeiten. Nicht nur in der Zeit der Planungs- und Bauphase, auch nach dem Einzug wird es noch viel zu planen und zu tun geben. Dies bedeutet aber wiederum auch die Sicherheit, dass die Bewohner sich nicht irgendwann einmal einer Kündigung eines Vermieters ausgesetzt sehen müssen. Denn ihr Vermieter sind sie selbst. Längerfristiges miteinander Wohnen bietet die Chance eines vertrauens- und verantwortungsvollen Umgangs miteinander. Längerfristiges Wohnen bietet auch die Chance, sich in dem Stadtteil zu integrieren und ihn mitzugestalten.
Dies alles sollte südlich der Elbe ebenso gut möglich sein wie nördlich. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es unter: http://www.nestbauvogelkamp.de/ sowie ­https://de-de.facebook.com/nestbauvogelkamp. Ansprechadresse für InteressentInnen ist kontakt@nestbauvogelkamp.de.

Sommerfest im BGZ

Das Kulturhaus Süderelbe in Neugraben bot mit seinem Sommerfest einen guten Einblick in seine
Arbeit.

 

Stadtteilbeirat

(mk) Neuwiedenthal. Die nächste Sitzung des Stadtteilbeirates Neuwiedenthal findet am 11. Mai ab 18.30 Uhr im Striepensaal, Striepenweg 40 statt.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: 1. Organisatorisches
– Feststellung der Stimmberechtigung, 2. Vorstellung der Ergebnisse der Entwicklungskonferenz am 24. März 2017, 3. Thema: Fahrradfahrer und Fußgänger im Generationenpark Rehrstieg, 4. Aktuelles aus dem Stadtteil und 5. Verfügungsfonds Neuwiedenthal – Wiedervorlage Antrag „Jung und Alt Neuwiedenthal“ (Gymnasium Süderelbe) und 6. Infos, Verschiedenes und Termine.

Rundgang über KZ-Gelände

 (mk) Neugraben.Zu einem Rundgang über das Lagergelände des ehemaligen Konzentrationslagers am Falkenbergsweg laden der Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V. und Süderelbe-Archiv/Geschichtswerkstatt am 15. April ab 15 Uhr ein.
Karl-Heinz Schultz führt über das ehemalige Lagergelände und berichtet über den Lageralltag und die Zwangsarbeit der 500 jüdischen Frauen in Neugraben und Umgebung.
Am 15. April 1945 wurden die noch lebenden Frauen des Lagers Neugraben, eines der 86 Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, im Vernichtungslager Bergen- Belsen von englischen Truppen befreit. Wie viele der Frauen in den letzten Tagen vor der Befreiung getötet wurden oder noch nach der Befreiung starben, ist nicht bekannt. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Bushaltestelle Neugrabener Heideweg (Bus 240 in Richtung Waldfrieden ab S-Neugraben).

Heiligabend in der Wüste
Assistenz-Lehrerin Lea Goss urlaubt im Grenzgebiet

■ (mk) Neugraben. Lange nichts   mehr von Lea Goss gehört: Das hatte einen einfachen Grund: Die  Neugrabener Lehr-Assistentin an der Rudolf-Steiner-Schule in Windhoek hatte sich mit acht Freunden, die ebenfalls im Rahmen des Freiwilligendienst in Namibia tätig sind, für drei Wochen in die Weihnachtsferien verabschiedet. Darüber berichtet Goss im folgenden. Den Urlaub verbrachten die Deutschen  nicht nur in Namibia, sondern auch in Botswana und Simbabwe.  Ausflugsort war das Grenzgebiet dieser drei Länder–dieses bestand in erster Linie aus einer Mischung aus Steppe und Wüste. „Wir waren neun Freiwillige aus Deutschland, die an verschiedenen Schulen und Kindergärten in Windhoek arbeiten, unsere zwei Mietautos mit Allradantrieb und Dachzelten sowie kompletter Campingausrüstung. Mit einer Menge Mücken- und Sonnenspray, dünnen Klamotten, Konservendosen, Notizbüchern und Kameras konnte es losgehen, zunächst in Richtung Osten über die Grenze nach Botswana und dann auf dem direkten Weg in die Kalahari-Wüste. Grenzen haben wir während unseres Urlaubs so oft passiert, dass ich nun meine Reisepassnummer, dessen Ablaufdatum und eine Menge anderer Nummern und Daten auswendig kann, da man bei jedem Grenzübertritt mindestens eine Stunde mit Grenzformalitäten beschäftigt war“, erzählt Goss. Auch im nachhinein merkt man der jungen Frau ihr großes Staunen über das Erlebte an.   „Ich spreche von Sonnenuntergängen, die mir jedes Mal roter vorkamen, dem hellsten Sternenhimmel, den ich je gesehen habe, Elefantenherden die ständig größer wurden, Schlammlöchern, die immer noch etwas tiefer waren und Routen,  die immer weiter von jeglicher Zivilisation entfernt waren“, so die Assistentin.
Ein besonderes Erlebnis gab es ebenfalls zu Heiligabend. „Am Heiligmorgen wachte ich ziemlich früh auf und guckte aus dem Dachzelt. Was ich sah war wohl einer der schönsten Orte der Welt. Da es die ganze Nacht stark geregnet hatte, stand die Salzwüste durch die wir abends gekommen waren, komplett unter Wasser- wir befanden uns auf einer Insel, von Affenbrotbäumen und Elefantenspuren umgeben. Ein traumhaftes Erlebnis. Genau so traumhaft wie unser Weihnachtsessen am Abend, was die Jungs in der Gruppe uns gezaubert haben: Knödel, Schweinebraten, Rotkohl und Nachtisch. Fast wie zu Hause“, schwärmt Goss.
Diese erinnert sich noch gerne an ein weiteres landschaftliches Highlight: Nach der Durchquerung Botswanas kam das Team nach Simbabwe zu den Victoria-Falls, den größten Wasserfällen der Welt, die zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören. Es sei ein unglaubliches Gefühl vor einem 107 Meter tiefen Abgrund zu stehen, ohne Zaun in die Tiefe zu schauen und komplett von dem Spritzwasser nass zu werden, betont die Neugrabenerin.  In der Woche hätten sie eine Menge gelernt. Bei ihr wäre es vor allem das Offroad-Fahren mit den Allrad-Fahrzeugen gewesen. Auch mal zurück zustecken, wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht- bei neun Leuten wäre das öfter mal nötig gewesen. Auch generell musste man seine Bedürfnisse sehr weit runter schrauben. „Drei Wochen meist auf Campingplätzen zu verbringen, die manchmal nur schwer als solche zu erkennen waren: Ein Kreis, bei dem das Gras etwas flacher ist, als an den anderen Stellen, wenn man Glück hatte eine Feuerstelle. Strom? Fließend Wasser? Ein Plumpsklo? Fehlanzeige. Dafür Löwengebrüll, von dem wir nachts aufgewacht sind, menschenleere Flächen, leuchtende Sternenhimmel und Spuren im Sand am Morgen, die darauf schließen ließen, dass wir in der Nacht Besuch von etwas größeren Wüstenbewohnern hatten“, schildert Goss ihre Eindrücke. Da die Gruppe in der beginnenden Regenzeit unterwegs war, gab es auch einige Zwischenfälle mit dem nassen Element. „So waren unsere Autos und Klamotten nach 72 Stunden Dauerregen komplett nass. Viele Straßen waren durchweicht und unpassierbar. Nach diesen aufregenden und erlebnisreichen Wochen hieß es erst einmal wieder ankommen. Ankommen im Schulalltag, in dem Lehrerkollegium, in den Pflichten und geregelten Abläufen, die einen in der Waldorf School Windhoek wieder erwarteten. Ich habe das Reisen sehr genossen. Es war unglaublich toll jeden Tag drauf los zu fahren und Neues zu entdecken. Aber genau so sehr habe ich es genossen, wieder im gewohnten Umfeld an der Schule zu sein und den Tag doch in gewisser Weise strukturiert zu bekommen. Trotzdem habe ich mir fest vorgenommen so viel wie möglich zu reisen-während meines Freiwilligendienstes in Namibia und auch danach“, plant Goss. Diese bedankt sich bei den  bisherigen Spendern.  Da aber noch nicht ganz der notwendige Spendenrichtsatz erreicht worden, würde sie sich freuen, wenn sich noch weitere Spender fänden.
Kontoinhaber: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Verwendungszweck: Förderfonds
Freiwilligendienste Lea Goss IBAN: DE23 6609 0800 0001 0142 50 Badische Beamtenbank

Zwischen Großstadt und Dorfleben
Lea Goß zwischen Freizeit und Zwischenseminar

(mk) Neugraben. „Die Halbzeit meiner Zeit hier in Namibia als Freiwillige an der Waldorfschule Windhoek, verbrachte ich nicht in meinem Einsatzland,  sondern in Südafrika in Kapstadt. Ich war auf den Zusammenstoß mit einer Großstadt nicht vorbereitet. Buslinien, Bahnhöfe, Züge, sechsspurige Straßen, überfüllte Märkte und ein lebendiges Nachtleben überforderten meine Sinne total.

Lehr-Assistentin Lea Goß erfrischt sich in der Nähe von Swakopmund im Atlantik. Fotos: ein

So viel Auswahl, so viele Gerüche und Geräusche, so viele Möglichkeiten ,etwas zu unternehmen, das kannte ich gar nicht mehr aus dem kleinen, fast dorfähnlichen, gemütlichen Windhuk. Der Grund unserer Reise nach Südafrika war ein Zwischenseminar von unserer Organisation in der Nähe von Hermanus“, beginnt die Neugrabener Lehr-Assistentin Lea Goß ihren März-Monatsbericht. Vor dem Seminar verbrachten die Freiwilligen jedoch vier Tage in Kapstadt damit, Märkte zu besuchen, zu shoppen, auf den Tafelberg zu wandern, im Atlantik zu baden und den südafrikanischen Sonnenuntergang von verschiedenen Stränden aus anzugucken. Nach sonnigen, erlebnisreichen Tagen und lustigen Nächten in der Longstreet, der angesagten Partystraße in Kapstadt, ging es dann weiter zu dem fünftägigen Seminar. Es wäre mal etwas ganz Anderes gewesen, einige Tage lang wieder Input zu bekommen und nicht selbst die Lehrerin/Betreuerin zu sein, meint  die Deutsche. „Über Kommunikation sprechen, sich selbst reflektieren, zu sich kommen, allein sein und mit Menschen reden, die  dieselben Dinge erleben wie ich und vielleicht auch meine Schwierigkeiten und Sorgen teilen. Außerdem konnten wir dort sowohl einen Rückblick, als auch einen Vorblick wagen. Einen Rückblick über das vergangene halbe Jahr hier an der Waldorfschule in Windhuk und einen Vorblick auf die kommende Zeit, auf die ich mich unglaublich freue. Denn mit jedem Tag wird die Arbeit schöner. Nicht nur mein Aufgabenfeld erweitert sich, auch die Kinder öffnen sich mir mehr und mehr. Wenn der wildeste und schwierigste Junge aus der Klasse sich bei mir auf den Schoß setzt und einfach nur dort sitzen will oder viele Mädchen nicht bis zur Pause warten können, um mir ihre Wochenenderlebnisse zu erzählen.

Beeindruckende Kulisse: Das Meer, sowie viele Surfer und Boote vor dem Tafelberg.

In solchen Momenten merke ich einerseits wie wohl ich mich hier fühle und wie sehr mir die Kinder ans Herz gewachsen sind und ich irgendwie deren Freundin geworden bin“, beschreibt Goß ihre Glückerlebnisse.   Auf der anderen Seite stelle sie aber fest, dass es ihr total schwer falle, eine Lehrerin zu sein, die solche tollen Momente unterbreche und den Kindern sage, sie sollen sich wieder hinsetzen und leise sein, obwohl sie ihnen viel lieber zuhören würde, räumt die Neugrabenerin ein.
Neben dem Schulalltag hätten die deutschen Gäste auch eine Menge Freizeit. Da am 21. März das 27. Jahr der Unabhängigkeit von Südafrika gefeiert worden wäre, hätten sie ein viertägiges Wochenende, welches sie in Swakopmund an der Küste verbrachten. „Heißer Wüstenwind von fast 45 Grad, ein dagegen eiskaltes Meer, ein überschaubares Örtchen und jede Menge Strand, Beachvolleyball und Sonne. All das tat uns wirklich gut, und nun bin ich wieder ausgeruht und fit für den April, der mit Sicherheit wieder eine Menge Überraschungen bereit hält. Von einem jetzt startenden Zirkusprojekt, über einmal wöchentliche Tanzabende mit den großen Mädchen aus dem Schülerheim bis hin zu meinem regelmäßigen Volleyball-Training an der Universität in Windhuk – all diese Dinge lassen die Zeit rasen, die weitere Zukunft,  die es zu planen gilt, vergessen und die Monate hier unglaublich interessant und erlebnisreich werden.

Lea Goß stürmt die Wüste in Swakopmund zum Meer herunter.

Manchmal, besonders jetzt nach der Zeit in Kapstadt vermisse ich das Großstadtleben mit seinen diversen Möglichkeiten doch etwas. Mit der Möglichkeit, in den Massen abzutauchen und einfach durch die Straßen ziehen zu können, ohne gefühlt von jedem Zweiten gekannt zu werden. Mit der Möglichkeit, alle Dinge kaufen zu können, ohne ewig nach einem geeigneten Geschäft dafür suchen zu müssen“, sagt Goß. Doch vielleicht sei auch genau dies mal eine gute Übung, sich bewusst zu werden, was man eigentlich fürs Leben brauche und was nicht. Viel sei es nämlich nicht, was sie benötige,  um glücklich und zufrieden zu sein“, merkt Goss an.  
Diese richtet wieder einen herzlichen Dank an ihre Spender. Da sie noch nicht ganz den Spendenrichtsatz erreicht habe, würde sie sich freuen, wenn sich weitere Spender fänden.
Kontoinhaber: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Verwendungszweck: Förderfonds
Freiwilligendienste Lea Goss IBAN: DE23 6609 0800 0001 0142 50 Badische Beamtenbank
Für weitere Fragen stehe ich gerne auch per E-Mail zur Verfügung: lea-goss@web.de

„Ich genieße jede Minute hier“
Lea Goss zieht nach einem halben Jahr Bilanz

(mk) Neugraben. Nun arbeitet die Lehrassistentin Leo Goss schon ein halbes Jahr an der Waldorf School Windhoek. Für die Neugrabenerin  verrinnt  die Zeit ihres Aufenthaltes wie im Flug: „Ich weiß nicht wie und wann das passieren konnte, aber ja – es ist schon Halbzeit. Noch als wäre es gestern gewesen, erinnere ich mich an die ersten Tage hier, den ersten Schultag, mit so vielen unbekannten Gesichtern und Kindern, die ich nicht unterscheiden konnte und die mich nicht als Respektsperson ansehen wollten.

Die 2. und 4. Klasse beim Deutschen Volkstanz.

Inzwischen habe ich mit der 2. und 4. Klasse ein Volkstanzprojekt gestartet und bekomme es hin, dass zwei Klassen ruhig in einem Raum zusammensitzen und mir, oder den anderen Kindern zuhören. Was für eine Wandlung. Aber nicht nur mein Verhältnis zu den Kindern hat sich zum Positiven gewandelt“,  erklärt die junge Frau.  Auch die Natur wäre so schön geworden, wie sie es sich nie erträumt hätte. „Nach den ersten Regenfällen im Januar, überzog plötzlich ein zarter grüner Flaum die gesamte Oberfläche. Je weiter die Regenzeit fortschreitet, desto grüner wird die Natur. Unser Sportplatz ist plötzlich kein staubiges Sandfeld mehr sondern, wer hätte es gedacht, ein Rasenfeld. Geht man ins Revier spazieren, läuft man über die Berge auf einem gelben Teppich aus Blumen und schaut man nachmittags in den Himmel, sieht man fast immer dicke Regenwolken. Die Kinder pflücken Grassträuße, aus den verschiedensten und schönsten Grassorten.

Die Eisenbahnbrücke in der Nähe der Waldorf School Windhoek leuchtet in den Farben des Herbstes.

Ab nun ist unser Volunteerhaus immer mit frischem Gras geschmückt“, weiß Goss zu berichten.
Und noch etwas habe sich laut Goss gewandelt: „Meine persönliche Stimmung. Ich habe endlich eine Volleyballmannschaft gefunden und spiele seit diesem Jahr im Uni-Team endlich wieder Volleyball. Zwar ist das Niveau nicht ganz so hoch, wie in meinem alten Team in Deutschland und die namibische Mentalität ist auch in der Halle bemerkbar (Um 17 Uhr fängt Training an?- Okay dann komme ich frühestens um 17:30 Uhr), aber alles in allem bin ich sehr froh, so mindestens zwei Mal in der Woche von dem Schulgelände herunter zu kommen.“
Im Unterschied zu den ersten Monaten könne sie im Unterricht  nun eigene Akzente setzen. „Täglich gehe ich mit zwei Kindern aus dem Unterricht um Dinge aufzuholen, in denen sie besondere Schwächen haben, zum Beispiel Schreiben oder Flöte spielen. Auch in der 2. Klasse verbringe ich täglich zwei Stunden und helfe beim Spielturnen und versuche, die drei wildesten Kinder zu bändigen… Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Es ist schön in verschiedenen Klassen in der Unterstufe zu sein und die Kinder des jeweiligen Alters zu erleben. So fällt es mir viel leichter zu verstehen, dass man die Handlungen und Worte der Kinder nie persönlich nehmen darf.
Wenn ein Viertklässler sagt: „Lea, du bist doof“, meint er das damit nicht persönlich gegen mich, sondern es liegt wohl einfach am Alter und an einer Trotz – Phase, die einige Kinder anscheinend gerade voll im Griff hat.

Nach Regenfällen sprießt der Rasen auf dem Sportfeld vor der Schule.

So ein kleiner Zweitklässler käme wohl nie auf die Idee etwas anders zu sagen als: „Meine Lea, ich behalte dich jetzt“. So lerne ich, die Kinder immer mehr zu verstehen und auch andersherum haben sie mich inzwischen kennengelernt, wissen, wo meine Grenzen sind und müssen mich nicht mehr dauernd austesten. Ich genieße jede Minute hier sehr und freue mich auf die großen und kleinen Herausforderungen, die das nächste halbe Jahr bereit hält. Manchmal genieße ich es so sehr, dass ich gar nicht an die Zeit danach denken mag, an das Studieren, Planen und Organisieren, was nun schon für uns Freiwillige beginnt.
Vielleicht fällt es mir so schwer an das Morgen zu denken, weil ich mich hier nun endlich angekommen fühle“, sagt Goss.  In der Schule oder in der Gegenwart mit den anderen Freiwilligen wäre jeder Gedanke an die entferntere Zukunft fehl am Platz. Nun habe sie verstanden, was viele Leute damit meinen, wenn sie sagen, dass Namibia sie nach dem Aufenthalt nie wieder losgelassen habe. Es sei einfach ein Gefühl wie ein zweites Zuhause, auf der anderen Erdhalbkugel, welches sie an Namibia so fasziniere, betont die Deutsche.
Diese bedankt sich bei den bisherigen Spendern. Da sie noch nicht ganz den Spendenrichtsatz erreicht
habe, würde sie sich  freuen, wenn sich weitere Spender fänden.
Spenden bitte an:Kontoinhaber: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. Verwendungszweck: Förderfonds
Freiwilligendienste Lea Goss IBAN: DE23 6609 0800 0001 0142 50 Badische Beamtenbank
Für weitere Fragen steht Lea Goss gerne auch per E-Mail zur Verfügung: lea-goss@web.de

Bundesfreiwilligendienst
Angebot des Stadtteilhauses ab Sommer

(mk) Neuwiedenthal. „Wohin soll meine Reise in die Zukunft gehen?“ fragen sich viele junge Menschen nach der Schule. Hilfe und Orientierung kann die Arbeit im Bundesfreiwilligendienst (BFD) geben. Ab Sommer 2017 bietet das Stadtteilhaus Neuwiedenthal jungen Menschen eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit für ein Jahr an.
Die Einrichtung der Stadt Hamburg gehört zum Jugendamt und bietetverschiedene Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an. Angebote und Projekte planen, organisieren, Gruppen aufbauen, Informationen erstellen und vieles mehr können Interessierte ab 18 bis unter 25 Jahren im Stadtteilhaus erfahren und selbst aktiv mitgestalten. Die BFD-Stelle richtet sich an Menschen, die im sozialen und pädagogischen Bereich Erfahrungen sammeln möchten.
Neben der üblichen Aufwandsentschädigung und Urlaub werden auch Schulungen im Umfang von 25 Tagen angeboten.
Weitere Informationen im Stadtteilhaus Neuwiedenthal unter Tel. 7964206 oder per E-Mail an Stadtteilhaus@
harburg.hamburg.de.

Cuxe wird ausgebessert
Asphaltarbeiten vom 5.-14. März

 (mk) Neugraben. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erneuert aufgrund des schlechten Zustandes die Asphaltdeckschichten in der Cuxhavener Straße. Ziel der Maßnahme ist die Erhaltung der Fahrbahnen bis zu einer möglichen Grundinstandsetzung.
 Der LSBG führt die Arbeiten in zwei Bereichen aus: zwischen der Straße Am Scheinberg und Haus Nr. 253 auf einer von Länge etwa 400 Metern sowie zwischen der Straße Erikaweg und Talweg auf einer Länge von etwa 190 Metern.
Die Einrichtung der Baustelle erfolgt am 5. März ab circa 8 Uhr. Im Baustellenbereich gilt ein absolutes Halteverbot, die entsprechenden Schilder stellt der LSBG rechtzeitig vorher auf. Die Cuxhavener Straße ist in diesem Bereich in jeder Fahrtrichtung für zwei Wochen nur einstreifig befahrbar. Die Bushaltestelle Talweg wird am 5. März um circa 9 Uhr in Richtung Neugraben zur Park­bucht vor der Cuxhavener Straße Nr. 170 verlegt. Fußgänger und Radfahrer werden gemeinsam auf dem vorhandenen Gehweg jederzeit sicher an der Baustelle vorbeigeführt.
Der LSBG bittet alle von dieser notwendigen Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die zu erwar­tenden Beeinträchtigungen. Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen.

 

Lebensgefährlicher Leichtsinn
Betrunkener Mann stürzte auf Gleise

(mk) Neugraben.  Laut Bundespolizei stürzte ein stark alkoholisierter Mann am 19. Februar gegen 23.35 Uhr im  S-Bahnhaltepunkt Neugraben vom Bahnsteig auf die S-Bahngleise im  Gleis 2. Bei dem Versuch, selbstständig den Gefahrenbereich zu  verlassen, strauchelte der Mann erneut und fiel rücklings auf die  Abdeckung der Stromschiene. Ein Triebfahrzeugführer, der im  Gegengleis (Gleis 1) mit einer S-Bahn in den Haltepunkt einfuhr,  entdeckte den im Gleisbereich liegenden Mann. Umgehend rettete der DB-Mitarbeiter den Verunglückten aus dem Gleisbereich und zog  ihn auf den Bahnsteig in Sicherheit. Der deutsche Staatsangehörige wurde mit einem  Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Über Verletzungen kann  die Bundespolizei keine Angaben machen. Ein Atemalkoholtest konnte  nicht durchgeführt werden.
Eine Streife der Bundespolizei war zu Unfallaufnahme vor Ort. Nach aktuellem Sachstand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Der Mann ging am Bahnsteig entlang und fiel alkoholbedingt auf die S-Bahngleise.
Vor diesem Hintergrund warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen. Oftmals bringen sich Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten  nicht nur selbst in Lebensgefahr, sondern gefährden durch ihr  Verhalten auch andere Personen (Retter, Triebfahrzeugführer,  Fahrgäste).

Zum-Dance

(mk) Neugraben. Tanzen und Fitnesstraining in einem, das ist Zum-Dance. Die Kombination aus verschiedenen Tänzen wie Salsa, Merengue, Cha-Cha-Cha oder Samba und Aerobic-Elementen hält nicht nur fit, sondern bringt vor allem großen Spaß. Bei der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) kann dieses Angebot jetzt drei Wochen kostenlos ausprobiert werden. Der Kurs findet immer donnerstags von 18.30 bis 19.30 Uhr in der HNT-Vereinshalle 1 (Cuxhavener Str. 253) statt. Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich.
Mehr Informationen dazu gibt es im HNT-Sportbüro unter der Telefonnummer 040/7017443 oder per E-Mail an sportbuero@hntonline.de.

Jerusalem-Bericht

(mk)Neu Wulmstorf. Eindrücke aus Jerusalem werden in der Kreuzkirche  Neu Wulmstorf, Bredenheider Weg 16 zu sehen und zu hören sein. Ute und Eckehard Jost werden am 24. Februar ab 19:30 von einem intensiven verlängertem Wochenende in der Hauptstadt der drei monotheistischen Weltreligionen berichten. Mit eindrucksvollen Bildern und literarischen Texten und Musik wird dieser Abend mehr als nur ein Reisebericht sein. Der Eintritt ist frei.
 

Auf nach Rahlstedt

(mk) Fischbek. Die erste Ausfahrt der Cornelius-Gemeinde 2017 führt nach Rahlstedt. Die zur Nordkirche gehörende Alt-Rahlstedter Kirche gehört zu den  ältesten Kirchengebäude im norddeutschen Raum und ist mit sehenswerten Kunstwerken versehen. Im Anschluss an den Kirchenbesuch geht es weiter in Richtung Norden zur „Karpfenstadt“ Reinfeld. Nach einem zünftigen Karpfenessen (alternativ auch ein Fleischgericht) kann der Rest des Nachmittages mit Kegeln, Spielen oder einem Spaziergang verbracht werden. Natürlich gibt es auch wieder ein gemütliches Kaffeetrinken mit Torte.
Gegen 17 Uhr steht die Heimreise an. Anmeldung im Gemeindebüro:   unter Tel.7019556.
Die Abfahrt am Gemeindehaus. Dritte Meile 1 ist um  9 Uhr, die
Rückkehr in Fischbek ist  circa  gegen 18:30 Uhr geplant. Busfahrt, Kirchenführung, Mittagessen, Kaffeetrinken und Kegeln kosten 47 Euro.