„Nehmt mehr Rücksicht aufeinander!“

Ernst Klemens (rechts) ist der neue Stadtteilpolizist an der Seite von Jörg Schlieker. Gemeinsam drehen die beiden nun ihre Runden durch das Reiherstiegviertel. Foto: au

„Nehmt mehr Rücksicht aufeinander!“.

Ernst Klemens neuer Stadtteilpolizist.

Es gibt ein neues Gesicht im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel: Seit dem 1. August dieses Jahres zieht Ernst Klemens an der Seite von Jörg Schlieker als Stadtteilpolizist seine Runden durch das Viertel. Der „Bünabe“ (Bürgernahe Beamte), wie die Stadtteilpolizisten immer noch gerne genannt werden, folgt auf Gerd Stelter, der Mitte des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.

Es gibt ein neues Gesicht im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel: Seit dem 1. August dieses Jahres zieht Ernst Klemens an der Seite von Jörg Schlieker als Stadtteilpolizist seine Runden durch das Viertel. Der „Bünabe“ (Bürgernahe Beamte), wie die Stadtteilpolizisten immer noch gerne genannt werden, folgt auf Gerd Stelter, der Mitte des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.

Ernst „Ernie“ Klemens freut sich sehr auf seine neue Aufgabe. „Ich wollte nach Hause“, erklärt der 55-Jährige. Denn aufgewachsen ist der Polizeihauptkommissar auf der Elbinsel, genauer gesagt in Kirchdorf, besuchte dort die Gesamtschule Kirchdorf, die heutige Nelson-Mandela-Schule. „Ich kenne Wilhelmsburg sehr gut, habe quasi schon überall gewohnt hier“, schmunzelt Klemens. Nach der schulischen Ausbildung begann er 1982 seinen Dienst beim damaligen Bundesgrenzschutz, bevor er 1989 zur Landespolizei nach Hamburg wechselte und hier an verschiedenen Polizeikommissariaten seinen Dienst versah. Zuletzt war der 1,95 große Polizist sieben Jahre beim Jugendschutz in Harburg tätig.
Für seine neue Tätigkeit bringt Ernst Klemens viel Lebenserfahrung mit, die er nun gerne weitergibt. „Ich bin jederzeit ein Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger“, so Klemens. Am Reiherstiegviertel reizt den Vater zweier Kinder vor allem die Bevölkerungsstruktur, denn hier treffen viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern aufeinander. „Ich freue mich auf jede Woche, denn jede Woche ist anders!“ Trotzdem sieht er auch die Probleme, die im Reiherstiegviertel immer wieder auftauchen: Müll, Raserei, Schlägereien. Deswegen appelliert er: „Nehmt mehr Rücksicht aufeinander. Und wenn jeder ein bisschen zurücksteckt, kann das Zusammenleben gut klappen!“
Ernst Klemens ist jederzeit auf seinen Streifzügen durch das Reiherstiegviertel ansprechbar oder aber erreichbar unter 0176 42850581.



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