„Lass dich nieder im schönen Süden Hamburgs“

„Lass dich nieder im schönen Süden Hamburgs“.

Start der Kampagne zur ärztlichen Versorgung in Harburg.

Um die ärztliche Versorgung in den Fachrichtungen Allgemeinmedizin sowie Kinder- und Jugendmedizin im Bereich Süderelbe zu verstärken, startet das Bezirksamt Harburg zusammen mit der Sozialbehörde, der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH), der IBA Hamburg und dem Citymanagement Harburg eine Informationskampagne zur Gewinnung von Ärzten zur Niederlassung im Bezirk Harburg.
Auf einer Pressekonferenz im Bezirksamt Harburg am 23. November wurde die Informationskampagne „Lass dich nieder im schönen Süden Hamburgs“ in groben Zügen vorgestellt. Diese verfolgt das Ziel, Ärzte für die Niederlassung im Bereich Süderelbe zu gewinnen und damit die Versorgungslücken auf Stadtteilebene und in den Randgebieten zu schließen. Gemeinsam wollen die an der Kampagne beteiligten Institutionen sich für eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur und der ärztlichen Nahversorgung einsetzen. Die Neubaugebiete in Neugraben und Fischbek stehen hierbei im Fokus, erklärte Bezirksamtsleiterin Sophie Freudentagen einleitend.
Hauptbestandteil der Kampagne ist eine Broschüre, welche die Vorteile und Chancen einer vertragsärztlichen Tätigkeit, vor allem im Süderelberaum, darstellt. Neben der Beschreibung des Bezirkes und der Darstellung des aktuellen medizinischen Versorgungsnetzes enthält die Broschüre auch Informationen zu den Hilfsangeboten der KVH zur Niederlassung für Ärzte im Bezirk. Der Inhalt wird durch Berichte von ortsansässigen Ärzten über die Vorteile der Tätigkeit in Harburg sowie Einblicke in das Leben und Wohnen abgerundet. Die IBA liefert zudem Informationen zu den örtlichen Neubauvorhaben, erläuterte die scheidende Geschäftsführerin des Citymanagements Harburg, Melanie-Gitte Lansmann.
Neben der Broschüre und der Verbreitung der Inhalte über Social-Media-Kanäle, entfalte die Kampagne vor allem durch die zielgruppenspezifische Ansprache von Berufsverbänden, Weiterbildungseinrichtungen und individuellen Facharztgruppen ihre Wirkung. Das Citymanagement Harburg hat mit einer Förderung durch das Bezirksamt Harburg, der Sozialbehörde und die Bezirksversammlung Harburg die Koordination und Gestaltung des Layouts und den Druck der Printprodukte übernommen, sagte Lansmann.
Fredenhagen betonte: „Kein Bezirk wächst derzeit so schnell wie Harburg – wir erwarten im Süderelberaum einen Zuzug von zirka 12.000 Menschen in den kommenden Jahren. Schon zum Planungsbeginn der großen Neubaugebiete haben wir den Ausbau der sozialen Infrastruktur mitgedacht. Ich hoffe, dass wir durch die gemeinsame Kampagne nun auch eine gute medizinische Nahversorgung ermöglichen können.“
Anstelle des Noch-Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), Walter Plassmann, hob sein designierter Nachfolger als KV-Vorstandsvorsitzender, John Afful, auf die Attraktivität des Bezirkes Harburg für Ärzte ab: Gerade in Regionen wie Harburg, die dynamisch wachsen, entstehen für Ärzte, vor allem in der haus- und kinderärztlichen Versorgung, spannende Möglichkeiten der Niederlassung. Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg habe gern das Angebot angenommen, sich gemeinsam mit dem Bezirksamt Harburg und der IBA dafür einzusetzen, weitere Ärzte für eine Niederlassung in Hamburgs Süden zu gewinnen. „Dass Harburg in vielfacher Hinsicht attraktiv ist, bestätigen uns immer wieder unsere Mitglieder, die hier ihre Praxis haben. Insofern würden wir uns sehr freuen, wenn künftig noch mehr Haus- und Kinderärzte sich in Harburg niederlassen und die medizinische Versorgung der Menschen vor Ort mittragen“, teilte Afful mit.
Die Projektkoordinatorin der IBA Hamburg, Philippa Dorow, ergänzte, dass in den Neubaugebieten, beispielsweise in der Süderelbe-Region, auf den gestiegenen Bedarf von ärztlicher Versorgung reagiert worden sei. „Die Menschen in den Quartieren der IBA Hamburg sollen von Beginn an ein größtmögliches Angebot des Gemeinbedarfs für alle Altersgruppen vorfinden. Dafür haben wir unter anderem im Fischbeker Heidbrook ein modernes Gesundheitszentrum errichtet, das jetzt von der gemeinsamen Kampagne profitieren soll“, führte Dorow aus.



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