Innovativ, sozial und integrativ

3. Preises für „NaNeÒ Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal. Links: Norbert Koßyk mit Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

Innovativ, sozial und integrativ.

Verleihung des 7. Harburger Nachhaltigkeitspreises.

Am 22. November wurden im Harburger Rathaus drei Projekte mit dem 7. Harburger Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Der erstmals mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde durch die Bezirksversammlung Harburg sowie die Sparda-Bank Hamburg gefördert.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Jürgen Marek, Moderator und Mitglied der Harburg21-Lenkungsgruppe, überreichten Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Robert Timmann, zweiter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung und Norbert Koßyk, Filialleiter der Sparda-Bank in Harburg, die Siegerurkunden und Schecks.
Der 1. Preis in Höhe von 2.500 Euro ging an das innovative und, wie es in der Begründung hieß, „global wichtige Projekt“ Precious Plastic Hamburg (PPHH) von Evelina Dineva, John Kuypers und Florian Lehmkuhl. Für das Projekt sprachen laut Jury die zukunftsweisende Nutzung technischer Möglichkeiten, die hohe Eigenleistung und gute Selbstorganisation der Akteure, die gute Vernetzung und die Abdeckung aller Nachhaltigkeitsdimensionen. „Das Preisgeld kann bei diesem geldintensiven Projekt eine besonders gute Wirkung entfalten“, so das abschließende Urteil der Jury.
Den 2. Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt das Projekt „Kunst-Tausch für Obdachlose“ des Habibi Ateliers in den Harburg Arcaden. Die Jury hob hier die neue Verbindung von Kultur und sozialen Aspekten hervor und die Berücksichtigung weiterer Nachhaltigkeits-Dimensionen in den Bereichen Ökologie und Ökonomie. So schaffte das Projekt neben seiner großen sozialen Reichweite auch ökologische Werte durch Recycling von Gütern und verbindet Menschen miteinander.
Der 3. Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an das Projekt „NaNe – Nachbarschaftsgarten Neuwiedenthal“, für das derzeit die Lawaetz-Stiftung als Gebietsentwickler des RISE-Fördergebiets die Trägerschaft übernommen hat. Wichtige Kriterien für die Auszeichnung waren das große ehrenamtliche Engagement, die generationsübergreifende Begeisterung und die Integration von Geflohenen in das Projekt. Die sehr gute Vernetzung und die Berücksichtigung aller Nachhaltigkeits-Dimensionen (Soziales, Umwelt, nachhaltige Wirtschaft) zeichnen den Nachbarschaftsgarten aus.
Dr. Chris Baudy, der Bildungspartner für Nachhaltigkeit und Mitglied der Lenkungsgruppe von Harburg21, stellte die besonderen Leistungen aller 22 Initiativen vor, die sich mit ihren Projekten beworben hatten. Sie kamen in diesem Jahr aus den Themenbereichen Bildung, Ernährung, Integration & Inklusion sowie Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz.
Der Abend endete mit der Überreichung von 19 Anerkennungsurkunden für die weiteren Bewerber und mit anregenden Gesprächen in lockerer Runde bei regionalem, biofairem und vegan-vegetarischem Catering. Für die musikalische Untermalung sorgten während des Abends Schüler der Berufsschule Hamburg-Harburg (BS 18) mit ihrem Musiklehrer Peter Melchert. Besonders passend zum Thema des Abends waren Umweltsongs wie „Der blaue Planet“ von Jasmin Kube und „Nach dieser Erde“ von Gerd Peter Munder.



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