„Es soll voran gehen mit der Innenstadt“

Fotos: p. -Jörg Geffke (li.) Sophie Fredenhagen und Ingo Mönke (re.) empfingen Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher im Rathaus.

„Es soll voran gehen mit der Innenstadt“.

Peter Tschentscher bei Gilde-Umzug und Spargelessen.

„Wir nähern uns mit großen Schritten unserem 500. Jubiläum“ (in neun Jahren – die Red.), stellte Ingo Mönke, 1. Patron der Harburger Schützengilde, beim traditionellen Spargelessen – Neudeutsch: Netzwerken — im Festzelt fest, das diesmal wieder auf dem Schwarzenberg seinen Platz gefunden hatte. Er begrüßte etwa 600 Gäste. Vertreten waren wie immer Delegationen der befreundeten Schützenvereine mit und ohne Majestäten sowie Repräsentanten der Harburger Wirtschaft. In den verbliebenen neun Jahren, versprach Mönke, wolle die Gilde alljährlich ein einladendes Programm rund um das Vogelschießen veranstalten. Einzige Bedingung: Die Harburger halten der Gilde die Treue.
Zuvor hatt die Bezirksamtsleiter Sophie Fredenhagen, die in dieser Funktion zum ersten Mal dabei war, Ingo Mönke auf einem Samtkissen symbolisch den Schlüssel des Rathauses übergeben. Doch noch ehe Mönke seine „Macht“ im Rathaus demonstieren konnte, richteten sich alle Blicke auf Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), der sich zum ersten Mal in das Gästebuch der Gilde eintragen durfte und später im Festzelt versprach, im nächsten Jahr gerne wiederkommen zu wollen. Am Ausmarsch und anschließenden Ummarsch durch Harburg nahm Tschentscher teil und winkte den Harburgern in der City zu.
Nach Worten des Dankes für Viktoria Isabell Ehlers, die auch in diesem Jahr die Gestaltung der Gilde-Festschrift als Dokument von Tradition und Hinwendung zur Zukunft übernommen hatte, überreichte Mönke dem Gilde-Grandsenieur Wolfgang Aschendorf („Er weiß sogar, wie man unsere Königskette versichert“) Urkune und Nadel und ernante ihn damit zum Ehrenmitglied der Gilde. Ein sichtlich gerührter Aschendorf nahm die Ehrung entgegen. Glückwünsche auch für Andreas Sommer, Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude, der am Donnerstag Geburtstag hatte.
Peter Tschentscher würdigte zuvorderst das soziale Engagement der Gilde, das Wirtschaftswachstum des Bezirks, den Kultur- und Bildungs-Standort Harburg (mit der TUHH) und nicht zuletzt den vorbildlichen Wohnungsbau im Bezirk, der für jeden Geldbeutel etwas biete. Mit Freude habe man auch vernommen, dass Harburg mit der Grundschule an der Haake über eine der besten Grundschulen überhaupt verfüge. Dass der Senat Harburg nicht vernachlässige, wie von manchen behauptet, lasse sich u.a. auch daran erkennen, dass allein in den Um- und Neubau der Lessing-Stadtteilschule 40 Millionen Euro investiert wurden, eines der größten Schulprojekte überhaupt.
Auch die Probleme sprach Tschentscher an. Das Problem S-Bahn müsse zügig gelöst werden, sagte er und versprach unter dem Applaus der Anwesenden, dass die ICEs auch in Zukunft in Harburg halten werden. Dass mit dem Abriss der Harburg Centers und einem repräsentativen Neubau Harburgs Innenstadt nun attraktiver werde, sei ebenfalls zu begrüßen, ebenso wie die Umgestaltung des Sandes, wofür 2 Millionen zur Verfühung gestellt wurden, denn so Tschentscher: „Es soll voran gehen mit der Innenstadt.“



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