Einweihung des Marktplatzes am 16. September

Die Obleute Adolf Palm, Nils Holst, Inga Cohrs, Sven Wegener und Holger Schuchna (v.l.n.r.) freuen sich auf viele Besucher anlässlich der Einweihung des neuen Marktplatzes am 16. September. Obmann Hartmut Diercks fehlte beim Fototermin. Foto: mk

Platz zum Shoppen und Relaxen
Einweihung des Marktplatzes am 16. September

(mk) Neugraben. Am 16. September von 9 bis 13 Uhr geht es im Neugrabener Zentrum rund: Dann steigt die offizielle Einweihung des neugestalteten Neugrabener Marktplatzes, der zugleich im Rahmen seiner Modernisierung, aber auch zur Erholungs- und Freizeitanlage umfunktioniert wurde.

So begann alles: 1947/48 gab es einige Tische mit Obst und Gemüse im Petershof. Foto: Süderelbe-Archiv

Mit dem 70. Geburtstag des Wochenmarktes Neugraben steht ein weiteres freudiges Ereignis ins Haus, das ebenfalls am 16. September gefeiert wird. Bezirksamtsleiter Thomas Völsch wird um 10 Uhr den modernisierten Marktplatz offiziell der Öffentlichkeit übergeben.
Lange wurde um die Modernisierung der Marktfläche gestritten. Ambitionierte Entwürfe mussten korrigiert werden, Anregungen, Kritik und Wünsche sowohl aus Politik als auch aus der Bevölkerung fanden schließlich im Großen und Ganzen Eingang in die Planungen. Mit deren Umsetzung ging es 2016 los, vor Kurzem konnte die Freigabe der gesamten Anlage über die Bühne gehen. Entstanden ist ein multifunktionaler Platz, der sowohl den Belangen der Marktbeschicker als auch – an marktfreien Tagen – den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Genüge reicht. Neue unterirdische Wasser- und Stromleitungen mit entsprechenden Anschlüssen, eine weiß-graue Pflasterung, zahlreiche Sitzgelegenheiten aus Holz und Stein, eine stärkere Beleuchtung, die Anpflanzung von stadtklimaverträglichen japanischen Zelkoven (Ulmen), das Anlegen von zwei Wildblumenbeeten, barrierefreie Zugänge und einige Spielgeräte wie Basketballkörbe machten aus dem arg in die Jahre gekommenen Platz einen Ort des Shoppens, der Begegnung oder der Freizeit.

Auch die Straße am Neugrabener Markt wurde im Rahmen der Umgestaltung modernisiert. Foto: mk

Die Obleute der Wochenmarktbeschicker sind mit dem Ergebnis voll zufrieden. Zunächst gilt ihr Dank den Kunden, die trotz der langen Bauphase dem Wochenmarkt die Treue gehalten haben. Es sei wegen der laufenden Bauarbeiten, der problematischen Erreichbarkeit der einzelnen Stände und der eingeschränkten Anzahl an Parkplätzen eine schwierige Phase gewesen. Aber es habe sich gelohnt. Die Aufenthaltsqualität habe sich deutlich verbessert. Durch die Reduzierung des Areals stünden die Reihen der Marktstände jetzt geschlossener da – das mache ein besseres Bild, erklärt Obmann Adolf Palm.

Elegante Bänke zum Ausruhen wurden installiert. Foto: W. Marsand

Die neuen Strom- und Wasseranschlüsse sowie die moderneren Lampen trügen ebenfalls zur Steigerung der Attraktivität bei, fügt Marktmeister Nils Holst hinzu. Anlässlich der Modernisierung der Marktfläche lassen sich die Marktbeschicker nicht lumpen – für den 16. September haben sie sich mehrere Aktionen für ihre Kundschaft einfallen lassen. Zum Frühschoppen sorgen zwei Bands für musikalische Unterhaltung. Für die Kids gibt es eine Hüpfburg, auf der sich die Kleinen richtig austoben können. Mit einer Künstlerin können Kinder überdies aus Luftballons witzige Figuren kreieren.

Wiesenabschnitte lockern die Fläche auf. Foto: mk

Auch beim Kinderschminken kommen die Kids voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus findet ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen statt. 30 Gutscheine für den Wochenmarkt Neugraben á 15 Euro sind zu gewinnen. Gegen 12 Uhr werden die Gewinner ausgelost. Natürlich werden auch die kulinarischen Genüsse bedient. Leckere Bratwürste mit Brötchen zum günstigen Preis werden am Imbiss von Holger Schuchna verkauft. Dabei geht der Dank der Wochenmarktbeschicker an die Schlachterei Ernst und die Bäckerei Ziesemer, die diese Aktion sponsern. Aber das ist noch nicht alles: Kaffee und Kuchen, gegrillter Fisch, Käse-Häppchen, Gemüsesticks oder frisch gepresster Apfelsaft oder -secco zum kleinen Preis werden ebenfalls angeboten.

Die Kunden haben die neue Marktfläche schon angenommen. Foto: mk

Es ist also viel los auf dem Neugrabener Wochenmarkt am 16. September – ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Dann kann der eine oder andere Bürger von den Marktbeschickern eventuell auch Informationen zur Geschichte des Wochenmarktes, der nicht immer in seiner beinahe 70-jährigen Historie am heutigen Standort beheimatet war, ergattern. Nur soviel: 1947/48 gab es wenige Verkaufsstände für Gemüse und Obst an der Ecke Bahnhofstraße/Scheideholzweg, ab 1949 zogen die Marktbeschicker an die Südseite des Petershofes. In den 60er-Jahren erfolgte die Verlagerung in den Fischbeker Holtweg, um schließlich 1971 am aktuellen Standort zu landen.

 

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