Bundestagskandidaten und NGOs im Wälderhaus

Rüdiger Kruse

Talk zum Thema Nachhaltigkeit
Bundestagskandidaten und NGOs im Wälderhaus

(pm) Wilhelmsburg. Die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie – kurz RENN.nord – veranstaltet am 12. September von 15.00 bis 17.00 Uhr im Wälderhaus (Am Inselpark 19) eine Podiumsdiskussion mit Hamburger Bundespolitikern und NGOs. Dabei besteht die Möglichkeit für das Publikum, direkt mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.Die Hamburger NGOs und Initiativen, vertreten durch Sonja Ewald (Zukunftsrat), Maik Hörster (Deutscher Gewerkschaftsbund Hamburg), Sabine Siehl (Gemeinwohl Ökonomie), Helena Peltonen (Transparency International) und Birgit Heidsiek (Green Film Shooting) diskutieren für jeweils 15 Minuten mit den Hamburger Bundespolitiker Rüdiger Kruse (CDU), Metin Hakverdi (SPD), Anja Hajduk (Bündnis 90/Die Grünen) und Rainer Behrens (Die Linke), über den Beitrag die Politik zur Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der nächsten Legislaturperiode.

Metin Hakverdi, Bundestagsabgeordneter aus Hamburg

Folgende Themen werden auf der Podiumsdiskussion behandelt:
– Zukunftsrat Hamburg – Ökologie mit dem Thema: „Welches Nachhaltigkeitsverständnis bräuchten wir, damit Deutschland nicht weiterhin systematisch die ökologischen planetaren Grenzen überschreitet und die Pariser Klimaziele verfehlt?“
– Deutscher Gewerkschaftsbund Hamburg – Soziales mit Thema: „Arbeit vom Ursprungs- zum Verbraucherland. Wie lassen sich die globalen und nationalen Arbeitsbedingungen nachhaltig zum Wohle der Menschen gestalten?
– Gemeinwohl-Ökonomie, Ökonomie mit dem Thema: „Wirtschaft neu ausrichten: Das Wohl von Mensch und Umwelt als oberstes Ziel des Wirtschaftens.“
– Transparency International, Soziales mit dem Thema: „Gute Regierungsführung wie Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Menschenrechte, Kampf gegen Korruption etc. als Querschnittsziel aller 17 SDGs betrachten“:
– Green Film Shooting, Kultur mit dem Thema: „Anforderungen, Auflagen und Anreize für eine umwelt- und ressourcenschonende Film- Fernseh- und Medienproduktion.“
Mit der Auswahl der Vertreter von Hamburger NGOs und Initiativen werden die vier Säulen der Nachhaltigkeit, nämlich Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kultur abgedeckt. Ein entsprechendes breites Themen- und Fragenspektrum erwartet die Politiker in der Diskussion.
Im Jahr 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen einstimmig die Agenda 2030 mit dem Ziel, die Welt nachhaltiger und gerechter zu machen. Mit der Agenda wurde eine Grundlage geschaffen, den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Kernstück der Agenda 2030 sind die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs – Sustainable Development Goals), die für alle Staaten gültig sind. Dazu zählen beispielsweise den Hunger und die Armut weltweit zu beenden, Städte und Siedlungen nachhaltig zu gestalten, Land- und Wasserökosysteme zu schützen oder eine hochwertige Bildung für alle zu ermöglichen. Alles Themen, die auch für Hamburg und Deutschland von Bedeutung sind.

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