100 Jahre AWO

pm -Über den Scheck den Arend Wiese (re.) Vorsitzender desrAWO Kreisverbandes Hamburg-Harburg (seit 2008) überreichte freuten sich - hier mit einigen ihrer Schützlingen Markus Reisdorf (3.v.l.) und Stefan Kuhofka (2.v.r.)

100 Jahre AWO.

Geburtstagsscheck für Heimfelder Jugendclub.

Am Abend des 13. Dezember 1919 wurde die AWO zunächst als Hauptausschuss Arbeiterwohlfahrt in der SPD gegründet. Gerade nach Ende des I. Weltkrieges war die Hilfe zur Selbsthilfe, die sich die AWO seinerzeit auf die Fahne geschrieben hat, ein wichtiger Pfeiler für die Gesellschaft. Insbesondere die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen war ein großes Anliegen der Gründungsmütter und -väter. Dabei sollten vor allem die Leitziele: Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität und Toleranz im Vordergrund stehen.
Diesen Leitzielen fühlt sich die AWO nach ihrer Wiedergründung im Jahre 1946 als unabhängiger und überparteilicher Träger der Freien Wohlfahrtspflege weiterhin verpflichtet. Im 100. Gründungsjahr fühlt sich die AWO diesen Zielen mehr denn je verpflichtet. Der AWO Kreisverband Hamburg-Harburg hat daher im Rahmen der AWO-Aktionswoche am 8. Mai einen Scheck an den AWO Jugendclub in Heimfeld (Grmbrechtstraße) übergeben. Die hauptamtliche Mitarbeiter Markus Reisdorf und Stefan Kuhofka betreuen dort Jugendliche, die in ihren Familien zu kurz kommen. Es wird gemeinsam und gesund gekocht (manche kennen das von zuhause gar nicht), man unternimmt gemeinsam Ausflüge oder beschäftigt sich in der Fahrradwerkstatt bzw. im Foto-Labor, wenn man nicht gerade beim Tischtennis oder Tischkicker seine jugendliche Kräfte kanalisiert. Es gibt auch einen getrennten Mädchen- und Jungentag, damit sich die Hernawaschsenden auch einmal aus dem Weg gehen können. auf jeden Fall kann der Jugendclub, den es an dieser Stelle seit 22 Jahren gibt, eine finanzielle Spritze immer gut gebrauchen. Deshalb war die Freude bei Markus Reisdorf und Stefan Kuhofka entsprechend groß.



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